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Lokales

Das Werk des lanzarotenischen Künstlers César Manrique:
Die Jameos del Agua: Real und doch unwirklich

Von: Sarah Schulz


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Die Jameos del Agua auf Lanzarote sind das erste große Naturkunstwerk Manriques. Foto: Lanzarote37°/Susanne Bernard

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Verweilen in der beonderen Atmosphäre der Jameos del Agua. Foto: Lanzarote37°/Susanne Bernard

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Erkennungszeichen der Jameos del Agua: der Krebs. Foto: Lanzarote37°

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Farbtupfer in Lanzarotes karger Landschaft: die Jameos del Agua. Foto: Lanzarote37°/Susanne Bernard

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Eine Steintreppe führt zum unterirdischen See in den Jameos del Agua. Foto: Lanzarote37°/Susanne Bernard

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Kein Restaurant wie jedes andere: der Cafébereich in den Jameos del Agua. Foto: Lanzarote37°/Susanne Bernard

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Der unterirdische See in den Jameos del Agua. Foto: Lanzarote37°

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Blinder Bewohner der Jameos del Agua: der Albinokrebs. Foto: ©www.naturalanza.com

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Nicht zum Baden gedacht: das "Weiße Schwimmbecken" in den Jameos del Agua. Foto: Lanzarote37°/Susanne Bernard

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Eindrucksvolle Attraktion in den Jameos del Agua: der unterirdische See. Foto: Lanzarote37°/Susanne Bernard

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Farbenpracht in den Jameos del Agua. Foto: Lanzarote37°/Susanne Bernard

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In den Jameos del Agua omnipräsent: Der Krebs. Foto: Lanzarote37°/Sarah Schulz


César Manrique sagte einmal, er wolle die Natur in unser ganzes Leben einbeziehen. Diese Devise umsetzend, schuf er auf Lanzarote Kunstwerke ganz besonderer Art: Die Übergänge zwischen der Natur des Ortes und seiner Kunst verschwammen. Am Beispiel der berühmten Jameos del Agua, dem ersten großen Naturkunstwerk Manriques, und im Gespräch mit Alfredo Díaz, Pressesprecher und Museumspädagoge der Fundación César Manrique, ergründet Lanzarote37° Manriques unbestreitbare Bedeutung für die Insel.



Der äußerste Nordosten Lanzarotes wird landschaftlich durch den Schlackenkegel des Monte Corona und das unter ihm liegende Malpaís de la Corona geprägt, welches vor 20.000 Jahren nach einer Vulkaneruption aus den östlich abfließenden Lavamassen entstand. Dichte Lavaströme flossen langsam in Richtung Meer. Der obere Teil dieser Masse erkaltete an der Luft, während sich darunter die heiße Flüssigkeit weiter ihren Weg bahnte, und sich unter der Oberfläche Lavatunnel formten. In der Gemeinde Haría, nördlich von Punta Mujeres, endet ein vulkanisches Tunnelsystem (un tubo volcánico) im Meer: el tubo del Atlántido. Dort entstanden zwei der größten Touristenattraktionen Lanzarotes, die Cueva de los Verdes und die Jameos del Agua. Großen Anteil daran hatte César Manrique, der bedeutendste Künstler der Insel. Mit seinem Konzept Kunst-Natur/Natur-Kunst breitete er ab Mitte der 1960er Jahre sein Schaffen auf die Landschaftsräume seiner Heimatinsel aus. Dabei widmete er sich ab 1966 als erstes den Jameos del Agua, die als Naturkunstwerk der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten.

Das Wort jameo entstammt der Sprache der Guanchen, der kanarischen Urbevölkerung. Es bezeichnet Hohlräume mit Öffnungen in den Decken, solche, von denen es zwei im Tourismuszentrum der Jameos gibt. Ihre Existenz war den Inselbewohnern seit jeher bekannt, und die Nutzung der heutigen Anlage lässt sich historisch in eine Zeit vor César Manrique und eine nach ihm einteilen. In der frühen Neuzeit diente das Tunnelsys-tem den Bewohnern der Insel als Refugium vor einfallenden Piraten vom afrikanischen Kontinent. Für das 20. Jahrhundert ist nachgewiesen, dass die Jameos abenteuerlus-tige Lanzaroteños zum Klettern und Auskundschaften anlockten. Ebenso dienten sie der Bevölkerung als Veranstaltungsort, dort wurde gefeiert, man organisierte Grill-abende, schwamm gerne im unterirdischen See. Dies gefährdete die Natur. Dieser Entwicklung, die langfristig ihre Zerstörung hätte bedeuten können, konnte Manrique Einhalt gebieten: mit seinem Bestreben einer besichtigungsorientierten Nutzung.


Die Kunst des Sehens
Lanzarote hat eine einzigartige Schönheit. Vielen mag sie nicht so vordergründig erscheinen wie an anderen Orten dieser Erde. Die Insel ist geprägt von Trockenheit, Kargheit, Wind, vulkanischem Gestein. Die Erde wirkt schwer zu bearbeiten und unfruchtbar. Doch lässt man sich auf diese spezielle Wirkung ein, kann man seinen persönlichen Blick weiten und schärfen.

Alfredo Díaz, der mit seinen Kollegen der Manrique-Stiftung das kulturelle Erbe des Künstlers verwaltet, legt enormen Wert auf den inhaltlichen Unterschied zwischen den beiden Verben mirar und ver. Das erste fürchtet er, weil es sich nur um einen oberflächlichen Blick handelt. Ohne profunde Kenntnisse des Gesamtwerks Manriques hätten viele Reisende nicht die Möglichkeit, von dieser Sichtweise abzukommen, die im Wörterbuch der Real Academia Española (RAE, die spanische Sprachakademie) als dirigir la vista a un objeto (den Blick auf ein Objekt richten) definiert wird. Das Zweite hingegen sei eine Erfahrung, die auch andere Sinne beteilige. Die RAE erläutert ver folgendermaßen: percibir algo con cualquier sentido o con la inteligencia - man erkennt etwas, mit einem seiner Sinne oder dem Verstand.

Von Manrique selbst weiß man, dass er ein sehr genauer Beobachter war, den noch so kleine Details faszinierten. Sein Verhältnis zur Natur war sehr intensiv und von einer durchdringenden Liebe geprägt. Respekt zollte er stets dem genius loci, der geistigen Atmosphäre eines Ortes. Hierbei ist der Mensch fester Teil der Natur und kann niemals von ihr getrennt betrachtet werden. Die landschaftlichen Gegebenheiten der Insel, die Kultur, die Kunst beeinflussen den Blick auf ein großes, synthetisches Ganzes, dessen Teil man selbst ist.
César Manriques Popularität auf Lanzarote begründete sich in der Ausgewogenheit zweier grundlegender Eigenschaften: exzeptionelle künstlerische Eingebungen und eine außergewöhnliche Fähigkeit, Ideen medienwirksam, gar politisch zu vermitteln. Er war Maler, Bildhauer, Architekt - aber auch ein guter Rhetoriker, wie Alfredo mehrfach betonte, der seine Sichtweisen Politikern und der Bevölkerung verständlich machte.

Mit einem Gespür für das urtümliche Lanzarote und als Künstler seiner Zeit wusste Manrique Extravagantes, ausschließlich positiv konnotiert, zu schaffen. Oft missversteht man ihn dahingehend, dass man vermutet, er habe sich bemüht, die traditionelle Architektur wiederzubeleben. Richtig ist, dass er Inseltypisches aufgriff, es aus seinem ursprünglichen Kontext herausnahm und neu interpretierte. Umgestaltung war für sein Werk von essentieller Wichtigkeit.


Hängende Gärten
Auch in den Jameos findet man diese Maxime wieder. Die Tür, das Ruder eines Segelbootes, durchschritten, einer steilen Treppe folgend, befindet sich der Besucher zuerst in der sogenannten Jameo Chico, einem Ort, wie er ihn zuvor noch nirgends sah. Der Kontrast zur Umgebung, in der man sich im vorherigen Moment aufhielt, ist immens.

Gerade noch auf dem asphaltierten Parkplatz mitten im Malpaís, eventuell hatte man flüchtig auf das Meer geblickt, findet man sich nun in einem Trichter aus schwarzem Gestein wieder, bepflanzt mit üppiger Flora, geborgen unter einem knallig orangefarbenen Sonnensegel. Die geschickte Anordnung endemisch kanarischer und tropischer Pflanzen zwischen den Gesteinsformationen begünstigt den Eindruck, in „hängenden Gärten" zu weilen. Die Dekoration, auch hier, ist maritim: Farne wachsen aus Reusen, eine Ankerwinde, horizontal aufgestellt, dient als Skulptur. Die Details des Cafémobiliars, die Dekorationselemente, der Garten und die Beleuchtung sind harmonisch in die sie umgebende Natur integriert. Durch das Sonnenlicht, das intensiv in den Jameo einfällt, entsteht dabei ein eindrucksvolles Farbenspiel. Dieses sei nie aggressiv, unterstrich Alfredo, um dem visuellen Zusammenklang noch mehr Wert beizumessen.

Die Hauptattraktion der Anlage ist der unterirdische See, der zwischen den beiden Jameos liegt. Dort lebt der Albinokrebs Munidopsis polymorpha. Der Gliederfüßler hat in etwa die Größe von Fünf-Cent-Stücken und kommt sonst nur in ozeanischen Tiefen von 2000 Metern vor. Wissenschaftlich ist seine dortige Existenz somit eine Sensation, und seine Herkunft wurde bisher nicht abschließend geklärt.
Breite Plattformen führen direkt an den See heran. Auch von einem Steinsteg an der Tunnelwand aus kann der Besucher die Krebse beobachten. Einfallendes Licht durch eine kleine Öffnung in der Tunneldecke setzt interessante Akzente im Halbdunkel, die das Gewässer geheimnisvoll und verwunschen wirken lassen. Unterstrichen wird diese Assoziation durch die sphärische Musik, die leise im Hintergrund schallt. Aus dem Dunkel der mysteriösen Lagune führt eine Steintreppe nach oben, in eine Zone gleißenden Lichts, in eine Oase: in den großen Jameo - weißer Boden, üppige Pflanzenwelt und die Wasserstelle mit der obligatorischen, sie überragenden Palme. Am Ende des Jameo schließt sich ein in den Tunnel gebautes Auditorium an, welches 1976 entstand. Oberhalb der beschriebenen Anlage befindet sich ein Gebäudekomplex, der eine museale Einrichtung zum Vulkanismus sowie einen Souvenirladen beheimatet. Auch hier zeigt sich eine hohe Integrität der begrünten Außenanlagen mit dem Gebäude und der natürlichen Umgebung.

Es ist offensichtlich, dass Manrique bei der Gestaltung nach größtmöglicher Harmonie strebte. Die Details wurden um- und ineinander angeordnet, ideal verflochten, um ein einheitliches Bild zu ergeben. Alfredo fasste zusammen: „Der Besucher der Jameos soll ästhetischen Genuss empfinden.“


Chancen im Tourismus
Das entscheidende Wort im Tourismus war für Manrique „Verantwortung“ und bleibt es für die Verwalter seines Erbes. Die Einzigartigkeit der Natur darf nicht durch (finanzielle) Begehrlichkeiten Einzelner zerstört werden. Diese Gefahr ist speziell bei dem Ausbau von kleinen Orten zu Reisezentren immer gegeben. Alfredo merkte dabei kurz an, dass sich beispielsweise Puerto del Carmen und Playa Blanca in den letztens Jahrzehnten zu Urlaubshochburgen entwickelt haben, denen lediglich an wenigen Ecken der Charme und die Authentizität ihres Fischerortdaseins geblieben sind.

Dabei gibt es viele Optionen, Tourismus sostenible (nachhaltig) zu gestalten. Ein erster Schritt könnte es sein, der Umwelt und der Natur die nötige Wertschätzung entgegenzubringen, die sie verdienen. Doch die Unbedarftheit der Besucher ist offenbar immens. In den Jameos lässt sich gelegentlich beobachten, wie Urlauber versuchen, einen Krebs aus dem Wasser des Sees für ein gutes Foto zu fischen, wenn schon man sich dafür mit dem halben Arm ins Wasser hängen muss. Der Krebs als Bestandteil der Natur interessiert nicht, er dient der Belustigung.

César Manrique verbrachte die Jahre 1945 bis 1968 zunächst in Madrid, danach in New York. Während dieser Zeit kam er mit vielen Kunstrichtungen, u.a. Pop Art, Postdadaismus, kinetische Kunst, in direkten Kontakt. Ferner liebte er das Reisen, um sich mit anderen Kulturen und ihren Eigenheiten bekannt zu machen. Dies alles war bedeutsam für seine künstlerische Entwicklung. Auch den Urbanismus, der für eine Einbeziehung der Kunst in das Bauwerk plädiert, lernte er kennen und entwickelte ihn nach seiner Rückkehr auf Lanzarote weiter.

New York bewunderte Manrique für seine kulturelle Dynamik, jedoch fühlte er sich in dieser kompetitiven Welt zunehmend unwohl, wie Fernando Ruiz Gordillo in seiner Manrique-Biografie beschreibt. Dort besann sich der Künstler auf die Heimat im Atlantik zurück, die er nur noch als Urlauber kannte. Unterbewusst hatte sie ihn wohl kontinuierlich begleitet. Auf dieser Insel liege „seine Wahrheit", soll er zu diesem Zeitpunkt in sein Tagebuch notiert haben. Er interessierte sich für die Zukunft der Insel, die er kulturell durch den aufstrebenden Tourismus gefährdet sah. Schlussendlich zurück kam er, als auf dem spanischen Festland der Massentourismus in seinen Anfängen stand. Von der Iberischen Halbinsel aus kamen die ersten Besucher nach Lanzarote. Der kleine Flughafen in Guacimeta, der versprach, mit Sonnenhungrigen Kapital auf die wirtschaftlich perspektivlose Insel zu transportieren, wurde bald ausgebaut, und die Öffnung für den internationalen Flugverkehr folgte 1970.


Die Umsetzung einer Idee
Obwohl Manrique aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit den Ausbau zum Tourismuszentrum befürwortete, gab er schon Mitte der 1960er Jahre zu, dass ihn der Ansturm aus dem In- und Ausland ängstigte. So ist seine Rückkehr als deutliches Signal zu verstehen, sich eine Stellung als moralische Instanz hinsichtlich des Umweltschutzes zu erarbeiten und gegen Schädigungen zu intervenieren.

Auf Lanzarote sollten also Natur, Kunst, Kultur und Tourismus miteinander vereint werden. Geschickt wusste er die Eigenheiten der Insel in seine Kunst zu integrieren. Alfredo gab ein Beispiel: „Die Kraft des Windes bot Manrique an, Windspiele zu erschaffen.“

Die Jameos del Agua waren einer der idealen Orte, die Manrique die Möglichkeit offerierten, Kunst mit dem natürlichen Reichtum der Insel zu verbinden. Seine Kreation bewahrte die unverfälschte Originalität des Standorts. Er verbarg die Natur niemals, sondern seine Kunst pointierte sie. Dabei legte er persönlichen Wert darauf, so viele seiner kreativen Facetten in das Werk einzubringen wie nur realisierbar. Manrique und sein Team der Abteilung Vías y Obras des Cabildos setzten ein Konzept um, das sich mit den künstlerischen Einflüssen der 1960er Jahre, zum Beispiel der aufstrebenden Land Art, in Relation setzen lässt, sich durch sie inspirierte und verfeinerte. Auf den langjährigen Familienfreund Pepín Ramírez, in den 1970er Jahren Inselpräsident, konnte er stets zählen. Ihm und seinem politischen Einfluss verdankt Lanzarote eine kontrolliert-gemäßigte Entwicklung, die die Urtümlichkeit der Insel trotz der vielen baulichen Maßnahmen, mit denen man dem Tourismusboom gerecht werden wollte, bewahrte.

Die Unterscheidung zwischen Kunst, also artifiziell von Menschenhand Geschaffenem, und der ursprünglichen Natur fällt bei den Jameos del Agua nicht leicht. Speziell die beträchtliche Bepflanzung erweckt durch die perfekte Integration den Anschein, vollkommen natürlich zu sein. Dabei wachsen im Malpaís hauptsächlich Flechten, Oleanderblättrige Kleinien und strauchige Wolfsmilchgewächse. Vor den Augen des Betrachters verschmelzen die einzelnen Elemente zu einem Ganzen: Der Ort wartet mit einer Symbiose aus der kreativen Leistungsfähigkeit eines Individuums und natürlicher, jahrtausendealter Umgebung auf. Manrique bringt ungewöhnliche Lösungen ein, mal subtil, mal plakativ, die die dem Ort eigene Schönheit hervorheben, ohne ihn künstlich erscheinen zu lassen. Insbesondere die Kombination von verschiedenen Stilrichtungen und Konzepten, pries Alfredo, respektiere die geologische Eigenheit des Ortes, verbinde sie mit der lanzarotenischen Kultur und zolle ihr Anerkennung.

Die Jameos del Agua sind ein ganz besonderer Ort. Das waren sie vor Manriques Auftrag und sind es seit ihrer kunstvollen Gestaltung erst recht. Aber ausgefallene Orte, alle verschieden in Schönheit, Qualität und Anziehungskraft, gibt es unzählige. Besucht man einen solchen, sollte man aufhorchen, schauen, empfinden. Wie kann ich mich persönlich seiner Einzigartigkeit annähern, sie genießen, ohne zu schaden? Diese Frage muss jeder einzelne an sich selbst stellen. Ein respektvoller Umgang ist unerlässlich. In den Jameos ist beispielsweise auch Achtung den anderen Besuchern gegenüber gefordert. Manch einer hat das Bedürfnis, meditative Ruhe am See zu finden, möchte der leisen Musik lauschen und den Ort auf sich wirken lassen, ihn fast schon inhalieren. Aber auch diejenigen, die eher einen schnellen visuellen Konsum anstreben, haben sicherlich ihre Gründe dafür.

Alfredo empfiehlt ein bewusstes Revue-passieren-lassen der Geschichte der Jameos: Vulkanischen Ursprungs, ein Ort der als Zuflucht wie Partygelände diente, und heute eines der schönsten Naturdenkmäler der Kanaren ist.
(18-05-2011)



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