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Donnerstag, 26. Mai 2016
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Freizeit

Roadster-Touren auf Lanzarote: Mit Campo Phoenix über die Insel

Von: Susanne Bernard


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Bei Christian und Christiane Göldners Firma "Campo Phoenix" in Yaiza kann man Roadster-Touren auf Lanzarote buchen. Infos und Buchungen unter der Nummer 0034 - 928 83 07 59

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Christiane Göldner mußte einen harten Schicksalsschlag hinnehmen, aber sie hat es zurück ins Leben geschafft und trotz körperlicher Einschränkung zwei Kinder bekommen und eine Firma auf Lanzarote gegründet: Ihr Campo Phoenix, für Christiane ist dieser Name auch Sinnbild dafür niemals aufzugeben und wie "Phoenix aus der Asche" wieder zurück ins Leben zu kommen.

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Mit Christian im Roadster durch El Golfo. Das südlichste Dorf Lanzarotes wird von Christian im Rahmen seiner Lanzarote-Roadster-Touren regelmäßig angefahren. Und logo gucken alle auf die schnittigen kleinen Flitzer von "Campo Phoenix".

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Hoppla, da wären dem Kellner bei unserem Anblick doch fast die Teller aus der Hand gefallen. Die Trikes von Campo Phoenix sind halt ein echter Hingucker.

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Sportlich unterwegs am Anstieg nach Femes in den flotten Roadster-Trikes von "Campo-Phoenix".

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In jedem Mann steckt noch ein kleiner Junge, das zeigt sich, wenn Christian verschmitzt seine Totenkopfmaske anzieht, dann wird der Roadster gleich doppelt so schnell - gefühlt jedenfalls.


Auf den Trike-Touren mit Campo Phoenix bleibt immer auch Zeit die Landschaft zu genießen und ein Foto zu machen. Hier bestimmen die Fahrgäste das Tempo!


Der Wind weht mir um die Ohren, Lanzarotes samtig warme Luft streicht an meiner Haut entlang. Ich sitze an der Seite von Christian Göldner in einem schnittig-schwarzen Roadster-Trike von Campo Phoenix und entdecke unsere Insel auf eine ganz neue, mir bisher völlig unbekannte Art. Unser Gefährt liegt tief und flach auf der Straße und beißt sich mit Schmackes die Bergstraße nach Femés hinauf, begleitet von begehrlichen Blicken aus uns entgegenkommenden oder uns überholenden Wagen. Der schnelle Landschaftswechsel und das lebhafte Knattern des flotten Straßenbuggys beflügeln ein ganz besonderes Lanzarotefeeling: Ich fühle mich frei! Yeah!

 


Einsteigen, bitte.

Sicher und umsichtig lenkt der 42-jährige Christian neben mir das Trike, treibt den Tachostand lachend weiter nach oben, wenn mir nach mehr Geschwindigkeit ist. Im Kreisel in Playa Blanca dreht der junge Berliner eine Extrarunde für mich, mit extra Speed versteht sich, zum Beweis, dass das Trike super sicher auf der Straße liegt: „Durch den niedrigen Schwerpunkt an der Hinterachse kann das Trike nicht kippen“, beruhigt Christian mich lachend, als er bemerkt, wie meine Hand nach dem Sicherheitsgurt sucht, während wir durch den Kreisverkehr rauschen.

Bis zu 160 Sachen hat so ein Roadster aus dem Campo Phoenix-Fuhrpark drauf, doch Christian hat seine Trikes drosseln lassen und so ist bei circa 90 Stundenkilometern Schluss. Für den urigen Fahrspaß ist mehr Geschwindigkeit auch gar nicht notwendig, denn bereits 50 Kilometer pro Stunde fühlen sich in dem Funsport-Trike äußerst feurig an. Der besondere Fahrspaß kommt durch dieses uneingeschränkte Gokart-Feeling auf normaler Straße in Kombination mit den unterschiedlichen Landschaftsbildern, welche an uns vorbeiziehen und die man auf einer Gokart-Bahn so nicht haben kann.


Fliegende Vulkanlandschaften

Lanzarote. Immer wieder ist es die Insel, die den Menschen neue Möglichkeiten und Perspektiven bietet. Nicht nur denen, die hier Urlaub machen und dieses Eiland auf besondere Art entdecken wollen, sondern auch denjenigen, die sich schon dauerhaft auf der östlichsten Kanareninsel niedergelassen haben.

Christan, im Trike neben mir, gehört mit seiner Familie zu diesen Einwanderern, die ihre Chance auf Lanzarote gesucht und gefunden haben. Und das in bewundernswerter Weise trotz grausamer Widrigkeiten. Denn erst ein entsetzlicher Unfall von Christiane, Christians heutiger Frau, war der Auslöser, dass die beiden mit ihren beiden kleinen Jungs, dem anderthalbjährigen Leonardo und dem 6-jährigen Moritz, nach Lanzarote gefunden haben.


Wie eine Kerze, die erlischt

Alles begann mit einer Kletterpartie, einem nicht richtig gesicherten Seil und einem fünf Meter tiefen Sturz Christianes am Berliner Teufelsberg. Christiane fiel direkt auf die Füße und spürt in ihrer Erinnerung noch heute das krachende Brechen in ihrem Körper. Als sie, damals 28 Jahre jung, wieder zu sich kommt, ist sie eine andere: Paraplegikerin, querschnittsgelähmt unterhalb des zehnten Brustwirbels. Christiane erholte sich nur langsam. Um ihr Schicksal annehmen zu können, musste sich zu einer anderen wandeln, sich selbst neu erfinden. Wie jener Vogel aus altgriechischer Mythologie, Phoenix, der verbrennen muss, um aus seiner Asche wieder neu zu erstehen.

Das Gleichnis dieses Vogels ist es, welches Christiane nach ihrem Unfall auf dem Weg zurück ins Leben sich immer wieder in Erinnerung rief und der dann, etwas mehr als ein Jahrzehnt nach ihrem Unfall, ihrer lanzarotenischen Firma „Campo Phoenix“ den Namen gab.

Es war, so erzählte Christiane in einem Interview einer deutschen Zeitung, als sie das Trauma ihres Unfalls beschrieb, als „würde einer Kerze das Licht ausgeblasen“.

Wir wollen den traurigen Erinnerungen nicht allzu viel Raum lassen, so wenig, wie dies Christiane im wirklichen Leben getan hat. Sie hat den Weg zurück in die Mitte des Leben gefunden, indem sie einen Mann kennen- und lieben gelernt und zwei wundervolle Jungs zur Welt gebracht hat, und schließlich mit ihrer Familie nach Lanzarote gezogen ist, um hier, in einem gesunden und auch für Paraplegiker unschlagbaren Klima – wenn man im Rollstuhl sitzt, friert es einen leicht – mit ihrer Familie ein neues Leben zu beginnen. 

Ein Leben, das, so verrückt das anmuten mag, nicht weniger von Bewegung geprägt ist, auch wenn Christiane hierbei heute der Rollstuhl behilflich sein muss.


Metamorphose ins neue Leben

Mobilität und Sport, das war – und ist – für die heute 38-jährige Mutter aus Frankfurt an der Oder wichtig. Als Kind schon wurde Christiane von ihrer Mutter, die Trainerin in einem Leistungszentrum für Tänzerinnen und Turner war, an den Sport herangeführt, ebenso förderte sie der Vater, der Tauchausbilder war.

In ihrem früheren Leben war sie nicht nur sportlich aktiv unterwegs – sie arbeitete als Background-Tänzerin in einer Show-Band und war Trainerin in einem Fitness-Studio –, sondern auch Kunst und Grafik und andere Länder hatten es ihr angetan, was dazu führte, dass sie zwei Jahre in Moskau in einer internationalen Medienagentur arbeitete und ganz nebenbei auch noch Russisch paukte.

Zurück in Deutschland studierte Christiane dann Mediendesign in Potsdam, bis ihr Kletterunfall dem eingeschlagenen Lebensweg ein abruptes Ende setzte. Christiane musste sich „neu erfinden“, wie sie sagt, „eine Metamorphose durchleben“, an deren Ende sie ihr Leben neu definieren musste, um alles aus einem – im wahrsten Sinne des Wortes – neuen Blickwinkel  betrachten zu können.

 

 

Durchstarten mit Roadster-Trikes

 

Heute lebt Christiane mit ihrem Mann Christian und den beiden Söhnen in Yaiza. Im lanzarotenischen Klima hat sie weniger Schmerzen und kann sich als Rolli-Fahrerin wesentlich unbeschwerter bewegen, sich so oft sie Lust hat, im Freien aufhalten, ohne frieren zu müssen. Der Schicksalsschlag forderte dem Ehepaar ab, sich auch beruflich neu aufzustellen. Ihre Geschäftsidee: Roadster-Touren auf rassigen Tri-Bikes. Gedacht, getan! Heute stehen zehn schnittige Roadster-Trikes in der Campo Phoenix-Basis in Yaiza bereit für unternehmungslustige Lanzarote-Entdecker, die die Insel auf eine quicklebendige Art erleben wollen. Frei nach dem Motto: Je mehr Kilometer du hinter dich bringst, umso freier fühlst du dich! Dies beschreibt exakt das Gefühl, das bei einer solchen Tour auf dem Roadster-Trike aufkommt, wie auch wir von Lanzarote37° auf der Campo Phoenix-Explorer-Tour durch den Süden der Insel erleben durften. Ein Roadster-Fahr-Feeling, das den Campo Phoenix-Tourteilnehmern ganz neue Lanzaroteperspektiven auftut.

Und nicht nur den Kunden von Christiane und Christian. Die Trikes erfüllen Christians Leidenschaft für Geschwindigkeit und Motoren und seiner Frau Christine verschaffen sie, mit ihrem Speed, ihrer griffig-bissigen Bodenhaftung und ihrem Sound, genauso wie den Tour-Teilnehmern, ein höchstmögliches Freiheitsgefühl. Beflügelt durch die Phoenix-Trikes kann so auch Christiane wieder ein Maximum an Bewegung spüren.

 

 

Vier individuelle Touren mit Kick

 

Christians und Christianes Unternehmen Campo Phoenix bietet verschiedenste Roadster-Touren über die Insel: Unter anderem zum Beispiel die „Smooky wheel”-Tour mit Stopp bei der Bodega Rubicón und dem Monumento al Campesino, dem Timanfaya-Besucherzentrum in Mancha Blanca. Immer leidenschaftlich mit dabei, Christian: passionierter Erzähler, der bei jedem Halt, den Tourteilnehmern etwas zu berichten weiß, oft selbst für Lanzaroteinsider unbekannt. So wird der Campo Phoenix-Roadster-Trip viel mehr als nur eine Spritztour über die Insel – hier erlebt man Lanzarote pur. Alles in allem hat Campo Phoenix vier verschiedene Touren im Angebot: eben die Smooky Wheel-Tour, die Bandito-Tour, die Iron Phoenix-Tour und die Phoenix Explorer-Tour. Je nachdem, welche man sich aussucht, dauern die Touren zwischen zweieinhalb und sechs Stunden, teilweise inklusive Restaurant- oder Timanfaya-Nationalpark-Besuch und alle mit Stopps an magischen Plätzen.

Der Preis für eine Tour variiert zwischen 80 und 160 Euro für ein Roadster-Trike, also zwei Personen. Verglichen mit einer Inseltour in einem 50 Personen-Bus, wo pro Person, je nach Tour, zwischen 40 und 80 Euro abgefragt werden, und ständig auf alle gewartet werden muss, bietet Campo Phoenix Unvergleichliches: Eine individuelle Tour bei der die Teilnehmer die Geschwindigkeit bestimmen und Lanzarote ganz neu und – versprochen – ganz anders entdecken dürfen bei gleichzeitig superbem Fahrspaß.


Die Campo Phoenix

Roadster-Trike-Touren buchen:


Campo Phoenix S.L.U.

Calle Vista de Yaiza, 21

Tel.: 0034 - 928 83 07 59

Mobil: 0034 – 629 57 82 00

Mail: kontaktcampophoenix.com 

www.campophoenix.com 



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