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Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Lokales

Mit Pinsel und Ökotinte

Von: Sarah Schulz


Danga, umweltbewusste Mode, Ökotinte, Galicien, Lanzarote37°, Lanzarote, siebenunddreißig Grad, Inselmagazin, deutschsprachig, Kanarischen Inseln, Kanaren, Nachhaltigkeit, Schönes für Kinder, Souvenirs, Recycling, Upcycling
Mit viel Liebe zum Detail gestalten María und Nando nicht nur ihre Produkte, sondern auch ihr Zuhause. Foto: ©Lanzarote37°/Sarah Schulz

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Foto: ©Lanzarote37°/Sarah Schulz

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Foto: ©Lanzarote37°/Sarah Schulz

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Foto: ©Lanzarote37°/Sarah Schulz

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Foto: ©Lanzarote37°/Sarah Schulz

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Foto: ©Lanzarote37°/Sarah Schulz

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Foto: ©Lanzarote37°/Sarah Schulz

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Foto: ©Lanzarote37°/Sarah Schulz

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Foto: ©Lanzarote37°/Sarah Schulz

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Foto: ©Lanzarote37°/Sarah Schulz

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Foto: ©Lanzarote37°/Sarah Schulz


Auf der Suche nach Licht und Wärme kamen María Benasach und Nando Ruíz vor etwas über zwei Jahren aus dem zwar schön grünen, aber oft regnerischen und mitunter kalten Galicien auf Lanzarote an. Hierhin hatte sie der einzige Direktflug aus der Heimat geführt, ursprünglich war ihr Ziel Fuerteventura gewesen. Doch schnell war klar, dass sie auf der isla conejera Domizil beziehen wollten, um ihr Kunsthandwerks- und Textilprojekt „Danga“ zu gründen.

 

Anfang August, der Zeitpunkt, wenn spanische Familien traditionell ihre Koffer packen, um zu verreisen, bestiegen die Meeresgeologin María Besanach und der Grafikdesigner Nando Ruíz gemeinsam mit ihren drei kleinen Jungs das Flugzeug, das sie nach Lanzarote, ein beliebtes Urlaubsziel von Festlandspaniern, brachte. Das ist mittlerweile über zwei Jahre her, denn das Paar hatte nicht vor, nur drei oder vier Wochen auf den Kanaren zu verbringen, sondern das heimatliche Galicien komplett zu verlassen. „Galicien ist wunderschön“, findet María, „aber die Jungs sind solche Energiebündel, die können nicht monatelang im Haus bleiben, wenn es ab Oktober nur noch regnet und stürmt.“ Die Familie suchte einen Ort mit besserem, stabilerem Wetter als in Nordostspanien, dazu Strände – und Wellen, da Nandos große Leidenschaft das Surfen ist: „Deswegen war das Mittelmeer keine Option“, lacht er.


In ihrem Wohnort Punta Mujeres, wo sie ein schönes Häuschen fanden, dessen kleine Garage als Atelier dient, liegt das Meer so nah vor der Haustür, dass die Jungs, wenn sie mit ihrem Vater vom Naturschwimmbecken zurückkommen, noch triefend nass sind. Zugegebenermaßen bietet die Lage keine Surfbedingungen, doch kann an der Küste geangelt werden, eine weitere Lieblingsbeschäftigung.


Mit „Danga“ schufen María und Nando ein Projekt, das viele Interessen des Paars vereint: Die meisten Textildesigns und Souvenirs haben einen Bezug zum Meer, wie die gemalten Fische oder Quallen, sie versuchen, Materialen zu recyclen, legen Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit, weswegen sie bei ihren Textilprodukten auf hochwertige, ökologisch hergestellte Stoffe achten und nur Ökotinten verwenden, wenn sie mit viel Liebe zum Detail T-Shirts oder Stoffschuhe bemalen.


Seit vielen Jahren, als sie noch in Galicien lebten, gab es „Danga“ schon als Idee. „Das war etwas ganz Persönliches, mit dem wir Freunden zu Geburtstagen oder anderen Anlässen eine Freude machen konnten“, erzählt Nando, woraufhin María einwirft, dass ihnen schon während der Planungsphase des Umzugs der Einfall gekommen war, das Projekt auf den Kanaren etwas größer aufzuziehen, in gewisser Weise zu kommerzialisieren und einen finanziellen Nutzen aus ihrer Kreativität zu ziehen. Motivisch konnten die beiden ihr Repertoire sogar ein wenig erweitern, beispielsweise mit den Prints des Wiedehopfs, den man so häufig auf Lanzarote antrifft. „Selbstverständlich wussten wir, dass es diesen Vogel gibt, aber zu Hause hatten wir ihn nie gesehen“, freut sich María.


Für Nando ist die gestalterische Textilarbeit die Fortsetzung dessen, was er 18 Jahre lang in A Coruña gemacht hatte, wo er als Grafikdesigner für den spanischen Modekonzern Inditex, zu dem unter anderem Zara gehört, gearbeitet hatte. „Ich glaube, jeder einzelne galicische Grafikdesigner hat irgendwann einmal für Inditex gearbeitet. Das ist unser größter Arbeitgeber“, erinnert er sich schmunzelnd. Auch María war schon immer textilaffin und schneiderte sich ihre Kleidung fast ausschließlich selbst: „Wir haben einen Lebensansatz, den einige vielleicht als ‚alternativ‘ bezeichnen, wir suchen nicht das Konventionelle.“ Das hätten sie selbstverständlich auch kennengelernt, nicht generell für schlecht befunden, aber sie Absicht, die Dinge ein bisschen anders zu machen als die Masse.
Genügsam erwähnen sie, dass alles, was sie auf Lanzarote besitzen, in ihren Kleintransporter passt. Dabei dreht sich Nando allerdings um und weist mich auf die drei Fahrräder der Jungs und einige Surfbretter hin, die in einer Ecke des Ateliers stehen: „Guck, schon Zeug angesammelt.“ María sieht das gelassen, schließlich seien diese Dinge in ständiger Benutzung, „und wenn wir ein größeres Fahrrad oder Board brauchen, wird das alte vorher verkauft und fertig.“


Materieller Besitz verliere für immer mehr Menschen an Bedeutung, das sei ein allgemeiner Trend, den sie mit ihren Produkten fördern möchten: „Anstatt 30 T-Shirts, die niemand braucht und trägt, möchten wir nicht nur ein schönes Design bieten, sondern vor allem gute Qualität, die lange hält. Schnelllebiger Konsum entspricht nicht unseren Vorstellungen“, fasst Nando das Grundprinzip des Projekts zusammen, das bisher besonders bei ihren deutschen Käufern auf großen Zuspruch stößt. „Einen Deutschen, der an unserem Marktstand stöbert, können wir besonders mit der guten Beschaffenheit der Basiskleidung überzeugen. Italiener hingegen interessieren sich primär für das Design – und Briten kaufen einfach so“, kategorisiert Nando seine Käufer, ohne das Gefühl zu geben, eine Bewertung des beobachteten Kaufverhaltens vorzunehmen.


So zufrieden María und Nando mit ihrem Projekt aktuell sind, mindestens so viele neue Möglichkeiten sehen sie, ihre Produkte noch besser zu machen. „Der nächste Schritt soll sein, die Textilien, auf die wir malen, selbst zu schneidern“, ist María enthusiastisch, doch Nando bedauert gleich, dass die Umsetzung alles andere als einfach sei. Zum einen würden ihre Produkte sehr viel teurer, wobei beide überzeugt sind, dass ihre Kunde bei handgeschneiderter und -bemalter Kleidung bereit seien, den Aufwand zu vergüten, zum anderen – und das ist aktuell der entscheidende Punkt, an dem es scheitert – steht ihnen die Logistik im Weg. Aufgrund der steuerlichen Sonderstellung der Kanaren verschickten viele Händler ihre Produkte nicht hierhin oder die Absatzmengen seien so groß, dass es keine Lagerungsmöglichkeit gebe geschweige denn die Finanzierung zu stemmen sei.


Dennoch ist Nando zuversichtlich, dass sich bald eine Tür öffnen könnte. Er stehe mit einem Hanffasertextillieferanten in Kontakt, der an einer Zusammenarbeit sehr interessiert sei. Könnten sie aus diesem Material ihre Kleidung fertigen, wäre der eigene Anspruch an ihr Produkt erfüllt, da das Hautgefühl des Stoffs genauso angenehm weich sei wie bei Baumwolle, die Ökobilanz der schnell wachsenden, widerstandfähigen Pflanze, die im Anbau keine chemischen Pflanzenschutzmaßnahmen und viel weniger Wasser benötigt, aber sehr viel günstiger. „Jeden Tag versuchen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen“, resümiert Nando abschließend die Lebensphilosophie der Familie, die mit „Danga“ Einzug in die Haushalte ihrer Kunden findet.

 

 

 

„Danga“ ist für gewöhnlich auf den Märkten in Haría und Teguise vertreten, hat allerdings (noch) keinen festen Platz. Dementsprechend ist es möglich, dass Sie den Stand gelegentlich nicht antreffen werden. Kleine Souvenirs wie Schlüsselanhänger kosten ab zwölf Euro, die Prints 15 Euro, die Kleidungsstücke ab 24 Euro. Letztere können auch über das Internet erworben werden. Wenn Sie eine Bestellung aufgeben, wird das Stück speziell für Sie angefertigt. In der Regel dauert dies sieben bis zehn Tage.

www.danga.es
Facebook: @DangaHechoaMano
Instagram: @danga_hechoamano



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