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Lokales, Kurzmeldungen

Las Salinas de Janubio - größte Salzgewinnungsanlage der Kanaren

Von: Friederike Klinge


"Las salinas de Janubio", Salzgewinnungsanlage, Salinen, Kanaren, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin, deutsche Zeitschrift
Die Saline unweit der Siedlung Los Cocoteros östlich von Guatiza zeigt im Detail, wie sich das Meerwasser allmählich aufkonzentriert und nach und nach Gips und Chlorid auskristallisiert. Foto: Lanzarote37°/Lüther

"Las salinas de Janubio", Salzgewinnungsanlage, Salinen, Kanaren, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin, deutsche Zeitschrift
Mit einer Fläche von 45 Hektar sind die “Salinas de Janubio” auf Lanzarote die größten Salinen auf den Kanaren. Foto: Lanzarote37°

"Las salinas de Janubio", Salzgewinnungsanlage, Salinen, Kanaren, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin, deutsche Zeitschrift
In den Salinas del Janubio wurden pro Jahr bis zu 10.000 Tonnen Salz gewonnen. Inzwischen ist die größte Saline Lanzarotes nur noch eingeschränkt in Betrieb. Foto: Lanzarote37°/Bernard

"Las salinas de Janubio", Salzgewinnungsanlage, Salinen, Kanaren, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin, deutsche Zeitschrift
Salzkristalle auf einem trockenen Zweig, aufgenommen in der Salzgewinnungsanlage Salinas de Janubio auf der Vulkaninsel Lanzarote. Foto: Lanzarote37°

"Las salinas de Janubio", Salzgewinnungsanlage, Salinen, Kanaren, Salzkonzentration, Mikroorganismen, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin, deutsche Zeitschrift
Das salzhaltige Meerwasser wird in den Salinen durch ein enges Netz sich verzweigender und kreuzender Kanäle auf zahlreiche Bassins verteilt. Foto: Lanzarote37°/Lüther

"Mojkin Prigge", Künstler Lanzarote, Salzgewinnungsanlage, Salinen, Kanaren, Salzkonzentration, Mikroorganismen, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin, deutsche Zeitschrift
Das Meersalz aus den Salinen von Lanzarote bzw. den Salinas de Janubio ist in solche Tütchen abgepackt. Es ist in vielen Geschäften auf Lanzarote erhältlich. Foto: Lanzarote37°

"Mojkin Prigge", Künstler Lanzarote, Salinen, Kanaren, Salzkonzentration, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin, deutsche Zeitschrift
In den Salinenbecken leben Mikroorganismen, welche, je nach Salzkonzentration, unterschiedlich gefärbt sind. Diese Formen und Farben gaben schon vielen Künstlern ein Motiv. Foto: Lanzarote37°

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Die Künstlerin Mojkin Prigge ließ sich von den Salinen Lanzarotes motivieren...

Lanzarote, Salzgewinnungsanlage, Salinen, Kanaren, Salzkonzentration, Mikroorganismen, Grünalge Dunaliella salina, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin, deutsche Zeitschrift
... und ihr gelangen einzigartige Bilder die die Stimmung der Salinen Lanzarotes eingefangen haben. Foto: Lanzarote37°/Prigge

Lanzarote, Salinas del Rio, Salzgewinnungsanlage, Salinen, Kanaren, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin, deutsche Zeitschrift
Milliarden von Mikrobakterien geben den Salinen ihre Farbe. Hier ein fädiges Cyanobakterium (Oscillatoria) und verschiedene Typen langestreckter Kieselalgen (pennate Diatomeen) in einer hypersalinen Matte. Foto mit freundlicher Genehmigung von Professor Dr. Heribert Cypionka, Bert Engelen und Aharon Oren / www.mikrobiologischer-garten.de


Die einzellige Grünalge Dunaliella salina ist durch ihren hohen Gehalt an Carotinoiden rötlich-orange gefärbt und sorgt mit ihrer Farbe für die rotlich-orange Färbung mancher Salinenbecken. Foto mit freundlicher Genehmigung von Professor Dr. Heribert Cypionka, Bert Engelen und Aharon Oren / www.mikrobiologischer-garten.de


Die Salinas del Rio am Fuße des Famaramassives gegenüber die Insel La Graciosa. Foto: Lanzarote37°/Lüther


Mit einer Ausdehnung von 45 Hektar sind die Salinas de Janubio auf Lanzarote die größten Salzgewinnungsanlagen der Kanaren. Seit 111 Jahren wird hier im Südwesten Lanzarotes auf traditionelle Weise reines Meersalz gewonnen. In den Glanzzeiten bis vor etwa 25 Jahren bis zu 10.000 Tonnen pro Jahr. Das Salz wurde in erster Linie an die kanarischen und spanischen Fischfangflotten geliefert und zur Fischkonservierung eingesetzt. Die Entwicklung der Kühltechnik und der Rückgang des kanarischen Fischfangs hatten eine enorme Reduzierung des Salzbedarfs und damit der Produktion zur Folge.

 

 

Heute werden in den "Salinas de Janubio" von gerade mal zehn Salzbauern - in den 50er Jahren waren es über hundert Arbeiter - noch etwa 2.000 Tonnen Meersalz pro Jahr geerntet, nur - 20 Prozent der Kapazitäten werden genutzt. Das reine, ökologische Meersalz wird nur auf Lanzarote vertrieben. Eingesetzt wird es nach wie vor zur Fischkonservierung, aber auch als Reinhaltungszusatz in Schwimmbädern - statt reinem Chlor - und als Speisesalz. In den lokalen Supermärkten kostet ein Kilo etwa 55 Cent.

 

Für den Besucher wirkt die von Salzterrassen umgebene Lagune besonders am späten Nachmittag eher wie Kunst an der Landschaft: Schimmernde Pastelltöne in allen erdenklichen Farben, hervorgerufen durch salzliebende Mikroorganismen, konkurrieren mit dem Blitzen der Salzkristalle im Sonnenlicht. Kleine Salzberge, die alten, ehemals die Pumpen antreibenden Windräder, alte Mauern und halbverfallene Gebäude vervollständigen das Bild. Eingerahmt werden die Salinen von schroffen Lavafeldern, einem rauen schwarzen Strand (Playa de Janubio) und dem Meer.

 

Salz aus dem Meer – So wird’s gemacht
1000 Gramm Meerwasser der großen Ozeane enthalten etwa 35 Gramm Salz (3,5%). An Küsten, wie zum Beispiel hier auf Lanzarote, wird Meerwasser in flache Seen geleitet.

Aus der Lagune wird das Wasser in die obersten Becken gepumpt. Durch den Einfluss von Sonne und Wind verdunstet das Wasser und die Salzkonzentration wird immer höher. Über ein Netz von Kanälen wird die Salz-Wasser-Lösung (Sole) in die tiefer liegenden Becken geleitet und die im Wasser gelösten Salze kristallisieren nach und nach am Grund der Becken aus. Es kommt zu einer Fraktionierung (Trennung) der Salze: In den oberen Becken fällt zunächst Gips aus, in den weiter unten liegenden Steinsalz. Nach dem weitgehenden Trockenfallen oder der Entfernung des Restwassers wird das Salz von den Salzbauern geerntet und in Haufen zwischengelagert. Nach der endgültigen Trocknung werden Steine entfernt, das Salz wird mit gesättigtem Salzwasser gewaschen und je nach Verwendung direkt verpackt oder zunächst noch feingemahlen. Das Resultat ist ein sehr reines Meersalz mit nur wenigen Fremdbeimengungen.

 

Was ist Salz?
Natrium und Chlorid sind für den Menschen überlebenswichtige Mineralien, die für viele Körperfunktionen unerlässlich sind. Sie sind insbesondere in den Körperflüssigkeiten gelöst enthalten und müssen regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen werden.

Schon vor 10.000 Jahren wurde Salz verwendet. Die Salzgewinnung und der Handel auf noch heute bekannten “Salzstraßen” bestimmten die wirtschaftliche Lage vieler Länder.

Jeder kennt Natriumchlorid (NaCl; Chemische Formel Anmerk. der Red.) ganz einfach als Steinsalz oder als Kochsalz, das über 99 Prozent NaCl enthält. Das Salz wird als Steinsalz aus Bergwerken, als Sole aus unterirdischen Salzquellen oder aus Meerwasser gewonnen.

Im Meersalz sind neben Natriumchlorid noch geringe Mengen bzw. Spuren von mindestens 83 anderen Stoffen enthalten, unter anderem Salze von Kalium, Magnesium und Mangan. Wenngleich der Gehalt an diesen Spurenelementen sehr gering ist, sollte man in der Ernährung Meersalz dem stärker gereinigten Kochsalz vorziehen.

Ein großes ökologisches Plus ist aber vor allem die traditionelle Gewinnung mit einfachen Techniken aus reinem, unverschmutztem Meerwasser. Der Energieaufwand ist sehr viel geringer als beim Abbau z.B. aus Bergwerken. Bei der konventionellen Salzaufbereitung finden zudem Bleichmittel und Rieselhilfen Anwendung. Auf derartige Produkte wird bei der Gewinnung ökologischen Meersalzes verzichtet.

 

Algen sorgen für die tollen Farben
Für die Erkundung der “Salinas de Janubio” und der Umgebung sollte man sich viel Zeit nehmen: Nicht nur die traditionelle Art und Weise der Salzgewinnung lässt sich hier beobachten.

In der Lagune ist der Salzgehalt schon doppelt so hoch wie im Meer. (Probieren ist interessant!) Unter diesen Extrembedingungen fühlt sich das bis zu 15 Millimeter große Salinenkrebschen Artemia salina besonders wohl. Nahrung findet es zuhauf: Die hier massenhaft auftretenden einzelligen Grünalgen sind es übrigens, die der Lagune die eigentümliche Grünfärbung geben.

In den Salzpfannen entstehen Lebensräume mit extrem hohen Salzkonzentrationen, in denen sich hier angepasste Kleintiere und Algen in Massen entwickeln. Die Alge Dunaliella salina zum Beispiel ist verantwortlich für die typische Rotfärbung der Salzfelder (vgl. Kasten nächste Seite).

In den verschiedenen Becken finden sich wunderschöne Gips- und Steinsalzkristalle. (Bitte nur anschauen und fotografieren!)

Die Vegetation in der nahen Umgebung von Janubio ist „halophil“, d.h. salzliebend. Es finden sich typische salzliebende Gewächse wie zum Beispiel das Desfontaines-Jochblatt Zygophyllum fontanesii, auch bekannt als Meertraube und das wurmförmige Salzkraut Salsola vermiculata.

Nicht umsonst sind die “Salinas de Janubio” ein Vogelschutzgebiet. Als Brutvögel treten Wiedehopf und Wüstengimpel auf. In den Wintermonaten lassen sich verschiedene Zugvögel beobachten: Seidenreiher, Stelzenläufer und Regenbrachvögel, um nur einige zu nennen.

 

Familienbetrieb ohne Zukunft?
Der Familienbetrieb wurde 1895 von Salvador Lleó Benlliure, Jaime Lleó Mira und anderen erbaut. Heute werden die Geschäfte in vierter Generation von Carlos Padrón Lleó geführt. “Salinas de Janubio” kämpft seit 20 Jahren ums Überleben. “Das Meersalz aus den lokalen Salinen ist ein fast vergessenes und kaum bekanntes Produkt”, so Padrón. “Außerdem wird konventionell produziertes Salz eingeführt, das billiger ist. Unser einziger großer Vorteil ist, dass wir auf traditionelle Weise ökologisches Meersalz herstellen, das von sehr hoher Qualität ist.”

Die Anlage erhält keine Subventionen, wie der lanzarotenische Wein oder die lokale Landwirtschaft. Die verschiedenen Formen des Landschaftsschutzes (siehe Kasten) sind zwar wichtig, helfen dem Betrieb aber nicht weiter. Padrón ist Vizepräsident der “Asociación de Productores y Salinas Canarias”, die sich dafür einsetzt, dass das kanarische Meersalz auf europäischem Niveau als “producto agrícola alimentario”, also als landwirtschaftlich erzeugtes Lebensmittel, anerkannt wird. Damit würde “unserem” Meersalz ein anderer Stellenwert als Verbrauchsgut eingeräumt werden.

 




Wieso haben die Solebecken unterschiedliche Farben?

Sicherlich haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum die Solebecken der Salinen in so vielen unterschiedlichen Farben schimmern?

Es liegt daran, dass in den Salinenbecken Mikroorganismen leben, welche unterschiedlich gefärbt sind. Je nach Salzkonzentration dominieren unterschiedliche Lebewesen.

Auf den Internetseiten von Professor Dr. Heribert Cypionka von der Fakultät V
für Chemie und Biologie des Meeres der Carl von Ossietzky-Universität in Oldenburg können Sie eine Salinen-Mikrosafarie unternehmen. Einen Ausflug in die Fauna der winzigen Lebewesen, die es schaffen in den Salinen zu leben und zu überleben. (Für unser Printmagazin, erlaubte uns Professor Dr. Cypionka einen Ausschnitt aus seiner ‚Mikrosafari‘ zu den salzliebenden (halophilen) Lebensgemeinschaften und Organismen, welche in den Salinen leben, abzubilden).
Die Fotografien, welche er und seine Kollegen Bert Engelen und Aharon Oren unter dem Elektronenmikroskop gemacht haben, machen diese Kleinstlebewesen für uns sichtbar zu.

 

Bei Salzkonzentrationen, die jene des Meerwassers zwei- bis dreimal übertreffen, bedecken dichte mikrobielle Matten den Untergrund. Fische und viele andere Lebewesen überleben hier nicht.

Auf den Internetseiten www.mikrobiologischer-garten.de ist ganz genau erklärt, welche salzliebenden Lebewesen sich in welcher Salzkonzentration am liebsten tummeln.


Die „Salinas de Janubio“ liegen im Südwesten Lanzarotes. Anfahrt über Yaiza – El Golfo – Los Hervideros oder von Playa Blanca über Las Breñas. Der Strand Janubio und die Lagune lassen sich von Los Hervideros kommend erkunden. Die Zufahrt zu den eigentlichen Salinen ist gesperrt, man kann sich aber im Randbereich umschauen. Dabei sollte die Umgebung respektvoll behandelt werden (Nichts zertreten, nichts mitnehmen). Schulklassen sind nach Voranmeldung sehr gern gesehene Gäste!

 

 

Hausmütterchentipps:

Wie viel Salz braucht ein Mensch? SALZ ist ein elementarer Bestandteil unseres Körpers, der für viele lebenswichtige Funktionen benötigt wird. Durchschnittlich nimmt eine Frau täglich ca. 6 Gramm, ein Mann etwa 8 Gramm auf, ungefähr 2 bis 3 Kilogramm pro Jahr.

Eine kleine Prise SALZ macht`s oft aus: Wenn man dem gemahlenen Kaffee kurz vor dem Aufgießen ein wenig SALZ beimengt, erhält er ein besonders gutes Aroma.

Erlöschendes Herd- und Kaminfeuer knistert bald wieder anheimelnd, wenn man eine Handvoll SALZ auf die Glut wirft.

Lästigen Fettspritzern an der Kochstelle kann man vorbeugen: Einfach etwas SALZ in die Pfanne streuen, bevor man das Fett hinein gibt.

Hartkäse bleibt länger frisch, wenn man ihn in ein Tuch wickelt, das vorher in SALZwasser getaucht wurde.

Halsweh und Heiserkeit: Bei diesen lästigen Erkältungen tut es gut, mit warmem SALZwasser zu gurgeln. Kinder kann man den Dampf von heißem SALZwasser besser inhalieren lassen, wenn sie ihn durch einen umgekehrten Trichter einatmen.

Peeling selbst gemacht: Reiben Sie das Gesicht vorsichtig mit einer Mischung aus geschlagener Sahne und grobem SALZ. Hinterher mit laufwarmem Wasser abwaschen - die Haut wird schön und geschmeidig.

Jederzeit würzige Petersilie
haben Sie, wenn Sie diese in einem Tongefäß, mit SALZ vermischt, fest einstampfen.



 

 

Las Salinas de Janubio - Las salinas más grandes de Canarias

Con una extención de 45 hectares “Las Salinas de Janubio” son las salinas mas grandes de Canarias. Desde hace 111 años se le extrae la sal marina de manera tradicional en el suroeste de Lanzarote. Hasta hace 25 años cuando terminó la epoca de esplendor, se sacaron hasta 10.000 toneladas por año. La sal se vendió a las flotas pesqueras de Canarias y de la Penninsula y se usó para conservar el pescado. Por el desarrollo de instalaciónes frigoríficas y el descenso de la pesca la demanda y por tanto la producción disminuieron muchissiomo.

 

Estos días unos 10 operarios – en los años 50 trabajaron mas de cien – saccan unas 2.000 toneladas, usando solamente el 15 a 20 por ciento de las capacidades. La sal marina ecologica se distribuye exclusivamente en Lanzarote. Se usa todavía para conservar pescado pero tambien para el mantenimiento de piscinas – en vez de puro cloro – y como sal alimentaria. En los supermercados locales el kilo cuesta aproximadamente 55 centimos.

 

Para el visitante la laguna rodeada por las salinas parece ser arte en el paisaje: Todo tipo de colores pasteles – provocados por microorganismos halófilos – compiten con los cristales de sal que relucen bajo el sol. Pequeñas montañas de sal, los antiguos molinos que antiguamente pusieron en marcha las bombas, muros y casas viejas complementan el escenario.

Las salinas están enmarcadas por campos de lava muy rugosas, una playa negra silvestre (Playa de Janubio) y el mar.

 

Sal marina – Así se hace

1000 gramos de agua marina de los grandes océanos contienen aproximadamente 35 gramos de sal (3,5%). En las costas, como por ejemplo aquí en Lanzarote, se vierte el agua en lagunas. De la laguna el agua se bombea a los campos mas altos. Por la influencia del sol y del viento el agua se evapora y la concentración de la sal aumenta. A traves de una red de canales esta solución salada va a los campos mas bajos y las sales se cristalizan poco a poco al fondo de los campos.

Las sales estan fracionadas: En los campos mas altos se forma yeso y en los más bajos, sal gema. Los operarios quitan la sal gema de los campos, la meten en montañitas donde se seca completamente y al final se quitan piedritas y se lava con agua salada saturada.

Según la utilización la sal se envasa directamente o se mole anteriormente.

El resultado es una sal marina muy pura.

 

Qué es sal?

Sodio y cloro son minerales muy importantes para el cuerpo humano, indispensables para muchas funcionas corporales. Están en disolución en los liquidos del cuerpo y es nessesario tomarles diariamente con los alimentos.

La sal ya se usaba hace 10.000 años. La extracción de la sal y el comercio en “rutas de sal” todavía conocidas determinaban el estado económico de muchos paises.

Todo el mundo conoce “NaCl” simplemente por sal de gema o sal de cocina que contiene mas de 99% NaCl.

La sal se extrae de minas, como agua salada de “fuentes” subterranéas o del agua marina.

En la sal marina tambien se encuentran pequeñas cantidades de por lo menos 83 otras sustancias, entre ellas sales de Potasio, Magnesio y Manganeso. Aunque las cantidades de estos oligoelementos son muy pequeñas, es preferible usar sal marina en la alimentación que la sal gema mas pura.

Una gran ventaja ecológica es la extracción de la sal de agua marina limpia con simples tecnicas tradicionales. Tambien los gastos de energía son mucho mas bajos que en la extracción de minas.

En el tratamiento convencional de la sal tambien se usan blanqueadores y otras sustancias quimicas. En las salinas marinas donde se produce sal marina ecológica se renuncia a esos aditivos.

 

Algas provocan colores extraordinarios

Hay que tomarse su tiempo para descubrir “Las Salinas de Janubio” y el entorno. Se puede observar mucho mas que la manera tradicional de coger sal marina.

Las aguas de la laguna ya tienen el doble de la salinidad del agua marina (¡Probarlo es muy interesante!). En estas condiciones el cangrejo halófilo “Artemia salina” que tiene un tamaño hasta los 15 milimetros se siente muy a gusto. El encuentra mucha comida: Hay una alta presencia de microalgas verdes que por lo demas provocan el color verde de la laguna.

Las salinas dan origen a espacios vitales con una salinidad extraordinariamente alta donde viven muchissimos animales pequeños y algas que se han adaptado perfectamente. La alga “Dunaliella salina” por ejemplo es responsable por la típica coloración roja de los campos de sal.

En los campos se encuentran cristales de yema y de sal. (¡Solamente para mirar y tomar fotos!) La vegetación en los alrededores de Janubio es halóphila, es decir que la gusta alta salinidad. Se encuentran plantas típicas como por ejemplo el “Zygophyllum fontanesii” tambien conocido como “Uvilla de mar”. Con razón las “Salinas de Jnubio” son una zona protegida para aves. Aves nidificadoras son el “Camachuelo trompetero” y la “Abubilla”. En invierno se pueden obervar muchas aves migratorias como “Zapapito trinador”o la “Lavandera blanca” para nombrar solamente algunas.

 

La Empresa

En el año 1895 salvador Lleó Benlliure, Jaime Lleó Mira y otros fundaron la empresa familiar. Hoy Carlos Padrón Lleó lleva los negocios en cuarta generación. Las “Salinas de Janubio” llevan 20 años luchando por su existencia. “La sal marina de las salinas locales es un producto casi olvidado y poco conocido” dice Carlos Padrón Lleó. “Tambien se introduce sal convencional que es mas barata. Nuestra unica ventaja es que nosotros producimos tradicionalmente una sal marina ecológica de muy alta calidad.

Las “Salinas de Janubio” no reciben subvenciones como el vino de Lanzarote o la agricultura. Las distintas formas de protección son muy importantes pero no ayudan a la empresa. Padrón Lleó es Vicepresidente de la “Asociasión de Productores y Salinas Canarias” que se aboga por la declaración como “producto agrícola alimentario” a nivel europeo. De este modo “nuestra” sal marina seria un producto agrícola y tendria otra importancia como alimento.

 

Las “Salinas de Janubio” se encuentran en el Suroeste de Lanzarote.

Por Yaiza – El Golfo – Los Hervideros o de Playa Blanca por Las Breñas

La entrada a  la Playa de Janubio y a la laguna es mas facil desde Los Hervideros

La entrada a las salinas esta cerrada pero se pueden explorar los limites desde fuera

Hay que respetar el entorno (se pisa con cuidado, no se lleva nada)

Se da la bienvenida a colegios, mejor si avisan su visita con antelación



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