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Lokales

Geschichten mit dem Palmhut, dem Barsch und der Pardela

Von: Sarah Schulz


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Miguel Cabrera und Miguel Páez mit ihrem Gracioserito. Foto: ©Sarah Schulz

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Comic: ©Gracioserito

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Foto: ©Sarah Schulz

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Foto: ©Sarah Schulz

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Comic: ©Gracioserito

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Verkauf der T-Shirts im Souvenirladen „La Despensa“ in Caleta de Sebo auf La Graciosa. Foto: ©Sarah Schulz


Bedruckte T-Shirts und Pullover als Souvenirs sind keine unbekannte Idee, aber Miguel Cabrera und Miguel Páez bieten sie mit „Gracioserito“ für einen Ort an, wo sie doch etwas Neues darstellen: Lanzarotes kleine Nachbarinsel La Graciosa. Lanzarote37° erklärten die beiden das liebevolle Konzept, das hinter dem vermenschlichten Palmblatthut steht.

 

Um Interesse an La Graciosa zu wecken, braucht Illustrator Miguel Cabrera nicht viel mehr als ein Blatt Papier und einen Bleistift. Nichtsdestotrotz kam die Ursprungsidee nicht von ihm. Seit vielen Jahren publiziert er seine Karikaturen in lanzarotenischen Medien, wodurch er vielen Bürgern bekannt ist. Miguel Páez verfolgte seine Arbeit seit Jahren, ohne ihn jemals persönlich kennengelernt zu haben, als ihm bewusst wurde, dass Miguel Cabrera derjenige sein könnte, mit dem er ein Projekt umsetzen könnte, das über einen längeren Zeitraum schon Form angenommen hatte – allerdings nur in seinen Gedanken. So setzte sich der eine Miguel Anfang 2017 mit dem anderen Miguel in Kontakt. Und Miguel Cabrera war begeistert von Miguel Páez‘ Vorschlag, die Geschichte La Graciosas in Cartoons zu erzählen.
Doch Miguel Páez – jeder, der ein bisschen etwas über Lanzarotes Nachbarinsel weiß, verortet seinen Nachnamen gleich nach La Graciosa – und sein Namensvetter und neuer Kollege beabsichtigten nicht nur, mit einer humoristischen Zeichnung historische Sequenzen zu bebildern oder von den Traditionen der Fischerinsel zu sprechen, sondern planten auch, gelegentlich ernste Gegenwartsthemen anzusprechen – immer offen für einen möglichen Ausblick auf die Zukunft –, wozu Miguel Cabrera als Karikaturist, der immer wieder das politische Tagesgeschehen kritisch kommentiert, prädestiniert ist.


Kleine Kerle, große Charaktere

Aus Miguel Cabreras Feder stammt der kleine Palmblatthut, der mit Ärmchen und Beinchen Handlungsspielraum gewann und oft in Superheldenpose dargestellt wird. Er ist „Gracioserito“ und gibt dem ganzen Unternehmen seinen Namen. Seine Welt ist La Graciosa, obwohl er in einem Cartoon erzählt, dass er seinen Ursprung im Palmenhain von Haría hat, woher die Palmblätter stammten, aus denen die sogenannte empleita geflochten wurde, der Materialstrang, der in Form gelegt und fest genäht dem Hut Gestalt gab. Doch das Gesamtprojekt lautet: „Viñetas con historias de La Graciosa con Gracioserito, el mero y la pardela.“ Letztere, der Zackenbarsch und der Gelbschnabelsturmtaucher, stehen für die Biodiversität des Chinijo-Archipels, zu dem La Graciosa gehört, und rücken Umweltschutzthemen in den Vordergrund. Die Pardelas müssen beispielsweise in einem Cartoon mit Sonnenbrillen fliegen, da sie sich aufgrund der hohen Lichtverschmutzung nicht orientieren können. Ein reales Problem, besonders für Jungtiere, auf das Biologen immer wieder im Herbst aufmerksam machen, wenn die Tiere, die Ende des Sommers geschlüpft sind, ihre Flugfähigkeit erreichen.
Als wäre das nicht schon genug, verfügen die Bewohner von Gracioseritos Welt über einen ausgefeilten Charakter. Er selbst ist ein Jungspund, der für einen witzigen Spruch zu haben ist, spontan, vielleicht auch einmal ungestüm. Die Miguels geben zu, dass sie noch dabei sind, ihn erst gemeinsam richtig kennenzulernen und ihm eine natürliche Entwicklung zu gewähren. Der Zackenbarsch hingegen ist ein Einzelgänger, der zurückgezogen in Höhlen lebt und ein hohes Alter erreicht, weswegen er in den Cartoons oftmals philosophische Töne anschlägt und sich gerne eine gewisse Kauzigkeit des Alters vorbehält. Die Pardelas sind im Flug alles überblickende Kosmopoliten, was sich in einer aufgeschlossenen und neugierigen Art niederschlägt. Doch auch mit Menschen kommt Gracioserito in Kontakt, hauptsächlich mit den älteren Inselbewohnern, die sich durch eine archaisch-vernuschelte Sprache auszeichnen, wie man sie heute bei einem Besuch auf dem Eiland noch hören kann. Auch wenn sie ein wichtiges Erkennungsmerkmal und Beweis der Authentizität sei, müsse er sich manchmal bremsen, gesteht Miguel Cabrera, da er die Verständlichkeit wahren möchte, schließlich verliere jede Geschichte, die kaum jemand verstehe, an Reiz.


Den Stift immer zur Hand

Der 44-jährige Miguel Páez arbeitet seit jeher im soziokulturellen Bereich, leitet Theaterkurse, und ist gewöhnt, Wissen und Erfahrung weiterzugeben. Mit Gracioserito kann er nun Anekdoten, die er im Selbststudium zusammentrug oder von seinen Familienangehörigen von klein auf erzählt bekommen hatte, weitergeben. Miguel Cabrera, 50 Jahre alt, fing zwar schon als Kind an zu zeichnen, ist aber Autodidakt. Ein Studium der Schönen Künste hätte er unter Umständen angestrebt, doch nach dem frühen Tod seines Vaters richtete er seine berufliche Zukunft auf den Familienbetrieb aus, einen feinen Herrenausstatter im Zentrum von Arrecife, der mittlerweile auf eine fast 40-jährige Geschichte zurückblickt. Der direkte Kontakt zur Textilbranche vereinfachte es sogar, Gracioserito und seine Freunde auf T- und Sweatshirts zu transferieren.
Ob es an der fehlenden professionellen Ausbildung liege, dass Miguel Cabrera jahrzehntelang Blatt und Stift als Arbeitsmittel bevorzugte, vermag er nicht zu sagen. Er blättert durch seine zahlreichen Skizzenbücher, in denen man nachvollziehen kann, wie Gracioserito langsam sein Aussehen erhielt. Auch der Tintenfisch, der erst kürzlich seine Premiere in einer Geschichte feierte und ein Favorit von Miguel Páez ist, begnet einem dort zum ersten Mal. Dennoch ist der Illustrator für neues aufgeschlossen und begann die Arbeit mit einem elektronischen Zeichenbrett, für das er dann schnell eine große Begeisterung entwickelte. Die Möglichkeit, virtuell jedwedes Zeichenwerkzeug zu nutzen, Entwürfe sofort zur Nachbearbeitung gespeichert zu haben und nicht mehr den Umweg über Bleistift, einen feinen Filzstift zum Nachzeichnen der Konturen und Einscannen gehen zu müssen, sei ein großer Vorteil. Wobei er gleich wieder einschränkt, dass ihm die besten Einfälle ganz sicher nicht kommen, wenn er sich nach dem Motto „Ich arbeite jetzt.“ in seinem Atelier an den Schreibtisch setze. Die kommen ihm wie vielen anderen Kreativen, wenn er unterwegs ist, in vermeintlich ungünstigen Momenten. Da sind dann wieder Buch und Stift gefragt, die er immer bei sich trägt. 

 

 

Die T-Shirts mit Gracioserito-, Barsch- oder Pardela-Aufdruck und in vielen verschiedenen Farben gibt es in Kinder-, Damen- und Herrengrößen zu 11,90 Euro beziehungsweise 13,90 Euro.
Die Sweatshirts kosten 17,90 für Kinder und 19,90 Euro in Erwachsenengrößen.
Verkauf im Souvenirladen „La Despensa“ in Caleta de Sebo auf La Graciosa.

 

Die von Miguel Cabrera gezeichneten Cartoons nach gemeinsamen Ideen mit Miguel Páez werden in den sozialen Netzwerken veröffentlicht.
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