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Samstag, 21. April 2018
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Serie

Lanzarotes Praktikantenblog - Episode 25:
Der „Neue“ in der Redaktion


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Unsere Wandergruppe auf dem Weg zur Caldera Blanca. Foto: ©Lanzarote37°/ Bentler

Lanzarote37°, 37 Grad, siebenunddreißig, deutsches Inselmagazin, Inselzeitung, Sonnenuntergang, Arrieta, Sunset
Die Aussicht am Abend, wenige Meter von unserer Wohnung entfernt. Foto: ©Lanzarote37° / Bentler

Lanzarote37°, 37 Grad, siebenunddreißig, deutsches Inselmagazin, Inselzeitung, Tauchen, Puerto del Carmen
Tanja und ich tauchen in Puerto del Carmen. Foto: ©Lanzarote37°


(01-10-10) Wie Tanja in ihrem Blogpost schon erwähnte, bin ich seit dem 18. September „der Neue“ in der Redaktion von Lanzarote37°. Bis kurz vor Weihnachten darf ich nun meine journalistischen Fähigkeiten auf der Insel unter Beweis stellen und verbessern.

 

Am Folgetag meiner Ankunft musste ich schon zum Korrekturlesen in die Redaktion. Es war Sonntag; Regel Nr. 1 aus meinem bisherigen Journalismusstudium hatte sich also direkt bewahrheitet: Der Journalist ist immer im Dienst! Obwohl wir den gesamten Sonntag und Montag bis in die frühen Morgenstunden nach Fehlern gesucht haben, ist das Ergebnis frustrierend, wenn man das Heft eine Woche später in der Hand hat. Ganz fehlerfrei bekommt man es wohl nie.

 

Die nächsten Tage wurde ich mit dem Content-Management-System der Redaktion vertraut gemacht. Das ist eine Art „Programm“ mit dem die Inhalte für die Website aufbereitet und online gestellt werden können. Das Einstellen der Fotos ins Internet kann zu einer ziemlichen Fummelei werden. Herauszufinden, welche Bildunterschrift nun zu welchem Bild gehört, zerrt nach einiger Zeit an den Nerven. Nach einigen Telefongesprächen mit der Programmierungsfirma waren allerdings die meisten Missverständnisse beseitigt, auch wenn es immer noch an Übersichtlichkeit mangelt.

 

Am Donnerstag ging es auf die Caldera Blanca. Das ist der Vulkan mit dem größten Krater auf Lanzarote. Er liegt nördlich des Timanfaya Nationalparks bei Mancha Blanca. Der Weg zum 458m hohen Gipfel war bei deutlich über 30°C und warmen Winden kein Spaziergang, mit genug Wasser aber gut zu schaffen. Einige Mitglieder unserer Gruppe gehörten allerdings der älteren Generation an und das Wandern in der prallen Sonne machte ihnen wirklich zu schaffen. Das Umland der Caldera Blanca besteht aus schwarzer getrockneter Lava. Man kann gut nachvollziehen, wie sie um den alten Vulkan herum geflossen ist. Auf Fotos ist die Weite dieser Lavafelder nur schwer bzw. gar nicht zu erfassen. Die Landschaft wirkt irgendwie unwirklich. Wer die Tour genauer nachvollziehen möchte, kann das auf dieser Seite tun: http://www.youguide.de/article/Caldera%20Blanca

 

Am letzten „offiziellen“ Arbeitstag  der Woche (inoffiziell ist der Journalist ja immer im Dienst) stand die Redaktionssitzung auf dem Programm und zwar in zweifacher Ausführung. Sowohl für die deutsche als auch die nächste englische Ausgabe mussten Inhalte gefunden werden. Die Vorschläge von Tanja und mir wurden wohlwollend aufgenommen. Es gab keinen Punkt zu dem uns gesagt wurde: „Das ist Mist. Das machen wir auf keinen Fall.“ Was genau dann für das nächste Heft übriggeblieben ist, werdet ihr sehen, wenn es am Kiosk liegt.

 

Am Samstag hatte ich den ersten Tauchgang meines Lebens. Mit Pressluftflasche und Neoprenanzug ging es hinab bis zu einer Tiefe von 12 Metern unter dem Meeresspiegel. Die Vorstellung, sich  fast eine dreiviertel Stunde unter Wasser zu befinden, bereitete mir im Vorfeld doch ein bisschen Unbehagen. Unter Wasser war das beklemmende Gefühl, welches man am Anfang auf jeden Fall hat, allerdings schnell verflogen. Die Vielzahl der Fische war einfach überwältigend. Da ich bereits über zehn Jahre aktiv im Verein geschwommen bin und da natürlich ohne Flasche tauchen war, habe ich zu Beginn das Atmen einfach vergessen. Die Macht der Gewohnheit sagte mir, dass Atmen unter Wasser nicht möglich sei. Gerade wenn ich dann neue Fische zu Gesicht bekam und mich nicht mehr vollkommen aufs Atmen konzentrierte, merkte ich zwanzig Sekunden später, dass ich mal wieder Luft holen sollte. Nach einer Eingewöhnungszeit von ca. zehn Minuten kam das allerdings nicht mehr vor. Noch einen Tauchgang später war ich erledigt. Ist man den Wasserdruck nicht gewohnt, zerrt er nach einiger Zeit an der physischen Verfassung, sodass ich nach dem zweiten Tauchgang leichte Kopfschmerzen hatte und froh war, das Wasser verlassen zu können. Insgesamt hat es aber enorm viel Spaß gemacht und ich würde bei der nächsten Gelegenheit sofort wieder mit Flasche und Neoprenanzug in die Tiefen des Atlantiks eintauchen. Danke an unseren Tauchlehrer Werner von Aquatis Diving. Er hat tolle Fotos gemacht und konnte uns viel zur Tauchlandschaft in Puerto del Carmen erzählen.

 

Am Abend haben Tanja, Lina und ich die Partymeile von Puerto del Carmen und Arrecife ausgekundschaftet. Zur Einstimmung ging es in einen Irish Pub namens „Mulligans“ in Puerto del Carmen. Die Band dort sorgte für gute Stimmung mit einer Mischung aus klassischen und mordernen Rocksongs, von Beatles bis Green Day war alles dabei. Die Einrichtung war rustikal, wie es sich für einen Irish Pub gehört. Der zum Interieur gehörende rote Sportwagen hat mich sofort an das Restaurant Jack Rabbit Slim’s im Film Pulp Fiction erinnert. Abzüge in der B-Note gibt es dennoch, denn auf der ansonsten reichhaltigen Cocktailkarte war keine Caipirinha zu finden. Meiner Meinung nach ein Klassiker, der in jede noch so kleine Cocktailkarte gehört. Da uns die Tanzstimmung ein bisschen fehlte, haben wir uns ein Getränk später auf den Weg in die Hauptstadt Arrecife gemacht. In einem Club namens Ococo harrten wir ca. zwei Stunden aus. „Ausharren“ beschreibt unseren Aufenthalt ganz treffend, denn es wurde nicht wirklich voll, die Stimmung hielt sich in Grenzen, und ich muss gestehen, dass mir die spanische Popmusik genauso wenig zu sagt, wie die Popmusik in deutschen Discotheken. Ich hoffe in den nächsten Wochen noch Clubs mit elektronischer Musik zu finden. Es steht jedenfalls weit oben auf meiner To-Do-Liste.

 

In dieser Woche habe ich mich um die Papiere für meine Residencia bemüht. Nachdem ich eine sehr sonnige Stunde lang vor der Policía Nacional in der Schlange gestanden habe, dauerte das Aushändigen der Formulare knappe zwei Minuten. Dann konnte ich wieder gehen. Jetzt freue ich mich schon darauf, demnächst wieder eine Stunde anzustehen um die Papiere in zwei Minuten abzugeben und dann einen Termin zu bekommen an dem ich wieder anstehen kann, um meine Residencia in vielleicht etwas mehr als zwei Minuten abholen zu können. Wir werden sehen. Ich werde berichten.

 

Was ich hier besonders genieße, ist das Wetter. Nicht nur, dass es immer warm genug ist um kurze Hosen zu tragen, sondern auch das Licht am Abend, kurz bevor die Sonne hinter den Bergen verschwindet (von Arrieta aus kann man den Sonnenuntergang ja nicht sehen), ist absolut traumhaft.

 

Das war es für den Anfang von mir.

 

Hasta luego

 

Benedikt



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