6-10-2011 Spanien (db) - Messungen von Greenpeace zufolge heizt das AKW von Garoña in der Provinz Burgos das Wasser des Ebros stärker auf als zugelassen. Die Umweltorganisation berichtete, dass die Temperatur des Flusses durch das Kühlwasser von Garoña um bis zu 15 Grad angestiegen sei – ungefähr fünfmal so viel wie erlaubt. Greenpeace wies auf große Probleme im Kühlsystem hin und forderte die Regierung dazu auf, die Anlage sofort stillzulegen. Das AKW ist mit 40 Jahren das älteste in Spanien, und der Reaktor hätte eigentlich dieses Jahr vom Netz gehen sollen. Dennoch entschied die Regierung 2009, das Kraftwerk erst 2013 abzuschalten.