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Samstag, 19. Oktober 2019
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Freizeit

Wonne in der Welle

Von: Friederike Klinge / Fotos: Rudolf Wild /www.wprphoto.com
























(09/07 N°2) Wenn sie vor Puerto del Carmen im Wasser auf einer Luftmatratze im seichten Nass dümpeln, kommen sie wahrscheinlich kaum auf den Gedanken, dass gleichzeitig an der Nord-Westküste von Lanzarote enorme Wellen anbranden können...


Hätten Sie gewusst, dass Lanzarote zu den besten Surfrevieren der Welt gehört? Dass sich die Wellen hier im Winter weit über zehn Meter hoch auftürmen? Und dass bereits im Oktober wieder die Weltelite der Surfer nach San Juan (hinter Caleta de Famara) pilgert, um an der Qualifikationsserie für die Surfweltmeisterschaften teilzunehmen?

An richtig guten “Surf”-Tagen ist es ein Vergnügen, den Profis zuzuschauen. Vom sicheren Land aus, wohlgemerkt. Denn dieser relativ einfach aussehende Sport will gelernt sein. Und das Meer ist unberechenbar.


Im green room von El Quemao
An Lanzarotes Nord-Westküste finden sich Surfspots für jedes Niveau. Wenn im Winter draußen auf dem Atlantik die Stürme toben, das Meer aufwühlen und die Wellen in Richtung der Küsten schicken, formen sich je nach Beschaffenheit des Meeresbodens verschiedene Arten von Wellen.
Auf der ganzen Welt berühmt und nur von wirklichen Könnern zu surfen ist der Surf-Spot “El Quemao” in La Santa. Hier brechen die Wellen so schnell, dass sich so genannte “Tubes”, also Röhren, formen. Für einen Surfer ist es das ultimative Ziel, so weit wie möglich im “Green Room”, im Innern der Welle, zu surfen, und “El Quemao” läßt diesen Traum für viele wahr werden. Allein aus diesem Grund leben viele Surfer aus der ganzen Welt in La Santa.

Alle Spots um den Fischerort La Santa herum sind “Reef Breaks”, das heisst, die Wellen brechen sich über Riff oder felsigem Untergrund. Das macht einen potentiellen Sturz äußerst gefährlich, denn je nach Gezeitenstand findet man hier Wassertiefen von nicht mal einem Meter. Auch der Zugang vom Land aus will gelernt sein, denn man muss im knietiefen Wasser über Lavagestein balancieren, dabei dem anrollenden Weißwasser standhalten und beten, dass man nicht in versteckte Seeigel tritt. Allein schon deswegen ist dieser Surf-Spot für Anfänger völlig ungeeignet. Aber wer den Einstieg in diesen Sport richtig angeht und sich von den anfangs unvermeidlichen Waschgängen nicht unterkriegen läßt, der wird mit einem unbeschreiblichen Vergnügen belohnt.


Nicht einfach lossurfen... No! No!
An der fünf Kilometer langen Bucht von Famara haben sich in den letzten Jahren verschiedene Surfschulen niedergelassen. Hier sind die Bedingungen zum Erlernen des Wellenreitens fast ganzjährig optimal. Die Bucht hat sandigen Untergrund (“Beachbreak”), was die Verletzungsgefahr verringert. (Lieber ein paar Gramm Sand schlucken als Arme oder Beine am scharfen Lavagestein aufschürfen!)


Theorie kann Leben retten!
Wer Wellenreiten lernen möchte, sollte mindestens einen Fünftageskurs belegen, um unter fachmännischer Anleitung nicht nur die Praxis des Surfens, sondern auch wichtige theoretische Elemente zu lernen: Wie sind die Strömungsverhältnisse (man will ja nicht in La Graciosa landen!), wie “ließt” man die Wellen (nicht nur das Green auf dem Golfplatz will gelesen werden...) und welche Regeln gibt es im Wasser? Ja! Es gibt beim Surfen - wie auf der Skipiste auch - Vorfahrtsregeln!
All diese Aspekte kennen zu lernen ist genauso wichtig wie Durchhaltevermögen zu entwickeln, denn die Balance auf dem gleitenden Board zu halten ist gar nicht so einfach! Und obwohl es in den Surfshops in Caleta de Famara die Möglichkeit gibt, tageweise Surfbretter auszuleihen, sollten sie von dieser Idee Abstand nehmen, wenn sie noch niemals Kontakt zum Surfsport hatten. Man steigt nicht auf ein Brett und surft los!


Surfen verändert Ihr Leben!
Kaum ein Sport macht so “süchtig” wie das Surfen. Woran das liegt? Vielleicht am engen Kontakt zum Meer und damit zur Natur. Vielleicht an der Geschwindigkeit, die man beim Gleiten in der Welle erreichen kann, vielleicht an dem lärmenden Rauschen des Meeres, wenn man im Weißwasser Richtung Strand donnert. Vielleicht an der Herausforderung, sich dem unberechenbaren Meer zu stellen?
Wenn Sie entschlossen sind, diesen für Körper und Geist so belebenden Sport zu erlernen, dann seien Sie gewarnt: Das Surfen wird Ihr Leben verändern!

 

Rudolf Wild und seine Frau Angie waren mit die ersten ausländischen Surfer, die dem „Ruf der Welle“ folgend um die Welt reisten, um schliesslich auf Lanzarote zu landen. Vor mehr als 20 Jahren kamen sie nach Lanzarote und surfen immer noch jeden Tag. Angie, damals die erste Frau auf Lanzarote, die eine Welle abreiten konnte, ist inzwischen vom Surfbrett aufs Bodyboard umgestiegen. „Das bringt mir viel mehr Spaß und ich kann fast jede Welle nehmen anstatt stundenlang auf die Richtige zu warten.“ Rudolf ist ebenfalls surfsüchtig und hat sich inzwischen zum international bekannten Surf-Fotografen etabliert, der nebenbei auch noch Wassergehäuse für Kameras baut. Sein Job ist wohl der schwerste, denn während die Surfer ihr Brett haben, wartet Rudolf schwimmend neben ihnen, um sie im richtigen Moment zu fotografieren, bevor sie davonsufen und die Wellen über ihm zusammenschlagen. Lanzarote37º dankt Rudolf ganz herzlich, dass er unseren Lesern mit seinen einzigartigen Fotos einen unvergleichlichen Blick auf die Surfer ermöglicht. Alle seine Bilder finden Sie im Internet: www.wprphoto.com

 

Surfschulen auf Lanzarote
Ein 5-Tage-Kurs kostet um die 250 €. Im Preis enthalten sein sollten das Material (Board & Neoprenanzug) sowie die Verpflegung am Strand. Sie sollten darauf achten, dass die Surfschule mit ausgebildeten Lehrern arbeitet, die auch als Lifeguards trainiert sind.


Surf School Lanzarote (Tel. 928 528 623)


Costa N-Oeste (Tel. 619 957 297; vermittelt für Surfer auch Ferienwohnungen in Famara)


Escuela Surf Franito (Tel.: 669 075 970)


Calima Surf (Tel.: 626 913 369)


Wellenreiter (www.wellenreiter.de von Deutschland)


Lanzarotes Surfspots im Netz: www.lanzarote.com/surf



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