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Kurzmeldungen

Widerstand gegen Ölbohrungen vor der kanarischen Küste
Demonstration am Samstag, 24. März 2012


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Von der Inselregierung verteilte Flyer die zur Demonstration diesen Samstag aufrufen.


Die Bürgermeister Lanzarotes zusammen mit Inselpräsident Pedro San Gínes auf der Pressekonferenz am Mittwoch, wo sie der spanischen Regierung ihren Widerstand gegen die Ölbohrungen vor ihrer Küste ankündigen.


Die regierenden Inselpolitiker scheuen keine Kosten, um zum Protest gegen die geplanten Probebohrungen vor der Küste Lanzarotes aufzurufen. Fotos:© Cabildo de Lanzarote


21.03.2012 Lanzarote/Arrecife (ssc/sb) – Am kommenden Samstag, 24. März 2012, findet in Arrecife eine Demonstration gegen die geplanten Ölprobebohrungen vor den Küsten Lanzarotes und Fuerteventuras statt. Die Veranstaltung, zu der die Insel-Regierung aufgerufen hat, wird unter dem Motto „No a las petroleras, sí a las renovables“ („Nein zu den Ölgesellschaften, ja zu erneuerbaren Energien“) stattfinden.

Treffpunkt ist um 19 Uhr vor dem Alten Cabildo in der Calle Real (Calle León y Castillo, Haupteinkaufsstraße). Vor dort führt die Demo an der Uferstraße vorbei zum neuen Gebäude der Insel-Regierung bzw. zum Recinto Ferial, dem Messegelände.

Nachdem am vergangenen Freitag, 16. März, der spanische Ministerrat  die geplanten Probebohrungen der Ölfirma Repsol genehmigt hatte (wir berichteten), kann ein Konsortium der Konzerne Repsol, Woodside Petroleum und RWE möglicherweise schon innerhalb der nächsten zwei Jahre mit Probebohrungen vor den Küsten Fuerteventuras und Lanzarotes beginnen, so ein Repsol-Sprecher. Zuvor müsse das Konsortium der Regierung aber einen Bericht über mögliche Einflüsse auf die Umwelt vorlegen.
Auf den betroffenen Inseln formierte sich bereits kurz nachdem dies bekannt wurde, massiver Widerstand. Das Cabildo sowie die Gemeinden der Insel hatten Sondersitzungen einberufen und sich gegen das Vorhaben ausgesprochen. Sie sehen die Biodiversität der kanarischen Gewässer in Gefahr, besonders, falls es bei der eventuell geplanten Föderung eine Betriebsstörung geben sollte.
Die Probebohrungen auf der spanischen Seite sollen in 1500 Metern Meerestiefe erfolgen. Bislang gibt es nach Aussage des Cabildos keine funktionierenden Maßnahmen, die im Unglücksfall ein Leck schnell und effizient schließen könnten.
Auch die verunglückte Plattform Deepwater Horizon im Golf von Mexico förderte Erdöl aus dieser Wassertiefe.
Besonders hart kritisierten die Politiker Lanzarotes das Verhalten der Polit-Riege auf der Kanareninsel El Hierro, eine Koalition von Partido Popular und PSOE, die sich für die Bohrungen ausgesprochen hat, obwohl man dort eine Politik verfolgt, die beabsichtigt, El Herrios Energie künftig zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen zu beziehen. Und dies natürlich mit Hilfe von Subventionen aus der Europäischen Union.

Das Thema bleibt übrigens auch in der deutschen Presse nicht unbemerkt. Die Rheinische Post titelte in ihrem Reiseteil "Kanaren in der Tourismus Falle: Spanische Regierung erlaubt Ölbohrungen" und berichtet über das Thema mit einem Blick zurück ins Jahr 2001, als bei ersten Bohrungen vor der marokkanischen Küste nachgewiesen werden konnte, dass in der Meerenge zwischen Lanzarote und Marokko Ölvorkommen lagern. Und auch der Süddeutschen Zeitung ist der Widerstand der Lanaroteños einen Artikel wert. Sie titelt "Erdöl contra Sonnenöl" und stellt auch Vermutungen an, warum der spanische Staat und der zuständige Minister José Manuel Soria die Probebohrungen aktuell so vehement vorantreiben: Da sei einmal die vermutete Menge an Öl, die in der Blase unter dem Meer lagere, die so viel hergäbe, dass '...bis zu 150000 Barrel täglich aus dem Meeresgrund gepumpt werden könnten...",  die einstigen Beziehungen von Sorias Staatssekretär zu Repsol, der war nämlich als Führungskraft bei dem privaten Ölmulti tätig gewesen und außerdem würde so aufs Tempo gedrückt, weil die EU ab 2013 schärfere Normen zur Erdölförderung verabschieden wolle...

Im Jahre 2004 urteilte der Oberste Gerichtshof in Madrid, dass die Gefahren in den kanarischen Gewässern nach Öl zu bohren zu groß seien, womit er eine 2001 erteilte Genehmigung stoppte. Die Sozialisten, die von 2004 bis 2011 regierten, waren ebenfalls versucht die vermuteten Ölfelder genauer zu untersuchen, scheuten aber letztlich einen Grenzkonflikt mit Marokko, das seinerseits einen 200 Seemeilen breiten Streifen zu marokkanischem Staatsgebiet erklärt hatte. Die Hoheitsgewässer sind in dem fraglichen Gebiet bis heute nicht genau limitiert, was noch einige Diskussionen mit Marokko auslösen dürfte, das dieselbe Ölblase anzapfen will.

Weiter Berichte in deutschsprachigen Medien über die geplanten Ölbohrungen auf den Kanaren:

Westdeutsche Zeitung: "Kanaren rüsten sich gegen Ölbohrungen"

 n-tv: "Kanaren sorgen sich"

 Welt Online: "Kanaren bangen um ihren Ruf als Ferienparadies"

Bild: "Kanaren gegen Ölbohrungen vor Urlaubsinseln"

 

 

 

 

 



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