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Donnerstag, 17. Oktober 2019
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Wissenswertes

Was kostet ein Motorrad?
Anmeldung- und Betriebssteuer auf den Kanaren


Lanzarote37°, 37 Grad, siebenunddreißig, deutsches Inselmagazin, Inselzeitung, Motorrad, Kanaren
Für Zweiräder stehen Versicherungskonzerne ungern ein: Das Risiko ist hoch, die Fahrer in der Regel jung und unerfahren. Das treibt den Preis. Foto: istockphoto.com

Lanzarote37°, 37 Grad, siebenunddreißig, deutsches Inselmagazin, Inselzeitung, Motorrad, Kanaren, Trafico, Straßenverkehrsamt,
Auf dem Straßenverkehrsamt in Arrecife (Direccion General de Trafico) ist man u.a. für das Führerscheinwesen und für die An- und Abmeldung von Autos und Motorrädern zuständig. Tel.: 0034-928 802 030. Foto Susanne Bernard/Lanzarote37°


Haben Sie vor, sich ein motorisiertes Zweirad zuzulegen? Lesen Sie hier, was Sie beachten müssen, welche Papiere Sie brauchen und wie hoch die Kosten sind, die auf Sie zukommen werden.

 

Spanien (sb) – Was für Kosten kommen auf Zweiradfahrer zu, die auf Lanzarote eine Maschine anmelden wollen? Drei Komponenten sind maßgeblich: Der CO2-Ausstoß, der Ort, wo die Maschine angemeldet werden soll und ihr Alter.
Seit Ende letzten Jahres wurde eine neue Emissionstabelle in Kraft gesetzt, welche festsetzt, wie viel Steuern für Zweiräder zu bezahlen sind. Hierbei errechnet sich der jeweilige Steuersatz aus dem Verhältnis von Leistung und CO2 Ausstoß. Dabei wurde die Menge des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes, ab welcher man verpflichtet ist, höhere Steuern zu berappen, heraufgesetzt: Nun sind also nicht 80 sondern 100 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer die Marke, ab welcher die Anmeldung eines Krads besteuert wird.

 

Die Anmeldegebühren (Impuestos de matriculación)

 

Die Anmeldegebühren für Motorräder variieren in Spanien, und dementsprechend auch auf Lanzarote, nicht nur entsprechend ihrer Kubikzahl, sondern auch je nach Region,
bzw. Gemeinde. Entsprechend erfahren Sie auf Ihrem zuständigen Rathaus wie hoch die Anmeldegebühren für Ihre Maschine sind. Einige Rathäuser haben diese Informationen inzwischen auch auf ihrer Webseite bereitgestellt. So zum Beispiel das Ayuntamiento von Tías. Auf www.ayuntamientodetias.es klicken Sie auf der linken Navigationsleiste einfach auf „Secretaría”, dann auf „Ordenanzas Fiscales“ und dann auf „Ordenanza Fiscal N°3“. Hier finden Sie unter „Otros Vehiculos“ die jährlichen Gebühren, die Sie für ihr Motorrad bezahlen müssen. Nämlich für Fahrräder mit Hilfsmotor ebenso wie Mopeds bis 125 Kubikzentimeter Hubraum 4,86 Euro, für Maschinen von 125cc bis 250cc zahlen sie 8,33 Euro,für Maschinen von 250cc bis 500cc zahlen Sie 16,66 Euro, Maschinen von 500cc bis 1000cc kosten Sie 33,32 Euro pro Jahr und alle Maschinen über 1000cc kosten 66,64 Euro pro Jahr.

 

Die laufenden Steuern
(„Impuestos de circulación”)


Die laufenden Steuern für ein Zweirad, auch „Impuesto de circulación” genannt, sind in Spanien je nach Region und Gemeinde
höchst unterschiedlich, und es kommt durchaus vor, dass man für eine 600 Kubik-Maschine, die in Melilla mit 15,15 Euro pro Jahr besteuert wird, in San Sebastián 66,64 Euro zahlt – also 340 Prozent mehr. Daher ist es nicht selten, dass auf Spaniens Festland ein Motorrad in einer ganz anderen Region gemeldet ist, als dessen Besitzer. Die „Impuesto de circulación” ist unumgänglich und kann mit bis zu 30% Verspätung von der jeweiligen Gemeinde eingefordert werden. Sie berechnet sich aus Hubraum und Leistung. Für Motorräder, die älter als 25 Jahre sind, muss keine „Impuesto de circulación” bezahlt werden. Tipp: Geld sparen kann man, wenn man sein Moped nur saisonal nutzt und entsprechend an- und abmeldet. Die jeweiligen Gebühren sind mit etwa acht Euro zu verschmerzen.

 

Der teuerste Brocken:
Die Versicherung

 

Für Zweiräder stehen Versicherungskonzerne ungern ein: Das Risiko ist hoch, die Fahrer in der Regel jung und unerfahren. Das treibt den Preis. Ein Vergleich des Automobilclubs RACC, der ein vergleichbares Angebot von acht Versicherungen - Allianz, Axa Winterthur, Caser, Fénix Directo, Groupama,
HDI, Mapfre und Pelayo – unter die Lupe nahm, errechnete, dass ein Motorradfahrer im Schnitt 493 Euro für die Versicherung seiner Maschine ausgeben muss. Auch bei der Versicherung beeinflusst der Wohnort den Preis. Auf den Kanaren ist es besonders teuer, ein Moped zu versichern: Hier müssen Mopedfahrer durchschnittlich mit einem Aufschlag von 10 Prozent rechnen. Außerdem gilt: Je mehr Power man unterm Hintern haben will, desto teurer die Versicherung, und manches Unternehmen verlangt sogar ein Mindestalter, bevor es eine Police für Motorradfahrer ausstellt.

 

Ratschläge für die Suche nach der
richtigen Versicherung


> Der Fahrer eines Zweirads ist der am wenigsten Geschützte im Falle eines Unfalls. Daher sollte man das Versicherungsangebot unbedingt noch durch eine Unfallversicherung mit einer Versicherungssumme von mindestens 150.000 Euro ergänzen.
> Der in der Police eingetragene Fahrer sollte derjenige sein, der die Maschine üblicherweise fährt.
> Es ist wichtig, dass die in der Police angegebenen Daten über Marke, Modell und Motorversion stimmen.
> Eine zusätzliche spezielle Rechtsschutzversicherung für Mopedfahrer wird vom Automobilclubs RACC empfohlen. Vor Vertragsabschluss sollte man sich auf jeden Fall mit einem Versicherungsfachmann beraten und Preis-Leistungsverhältniss der verschiedenen Angebote genau prüfen.



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