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Mittwoch, 30. September 2020
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Lokales

Vom Boten zum Sportler:
Brieftaubenzucht (Colombofília) auf Lanzarote

Von: Sarah Schulz


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Der Lanzaroteño Juan Lemes widmet sich seit über 40 Jahren der Taubenzucht und ist das älteste Mitglied seines Vereins "Club Colombófilo Volcán de Tahíche".

Lanzarote-Taubenschlag-Brieftauben-colombofilia-37grad-37°-inselzeitung-inselnachrichten-inselmagazin-"Club Colombófilo Volcán de Tahíche"
Juan mit einer nur wenigen Wochen jungen Taube, die schon bald ihre ersten Runden über ihrem Taubenschlag in Maguez drehen darf.

Lanzarote-Brieftauben-Taubenschlag-colombofilia-37grad-37°-inselzeitung-inselnachrichten-inselmagazin-"Club Colombófilo Volcán de Tahíche"-Juan Lemes
Kaum ein Wettbewerb, an dem Juan Lemes nicht einen Pokal abräumt, er ist einer der routiniertesten Taubenzüchter Lanzarotes.


Wenn Juan die Fahne über seinem Taubenschlag hisst, heißt das für seine geflügelten Sportler "oben bleiben". Das verstehen sie auch und drehen brav ihre Runden über ihrem Taubenschlag.


Auf die Plätze, fertig... gleich starten Juans Tauben zum Trainingsflug über ihrem Taubenschlag in Maguez.


Über dem Taubenschlag von Juan Lemes wacht ein Falke über die Tauben. Kein Witz, obwohl Falken durchaus Tauben erbeuten, diese Sorte ist zu klein und schafft es höchstens ab und zu eine schwache oder kranke Taube zu erbeuten. Dafür hält der Falke aber alle anderen Raubvögel vom Taubenschlag fern und bekommt dafür von Juan ein komfortables Falkenhaus.


Noch ist die Fahne über Juans Taubenschlag oben, für seine Tauben heißt das weiter fleißig über dem Schlag kreisen.


Zurück im Taubenschlag gibt es Futter und zwar nicht irgendweche Körner, sondern...


...ausgesuchtes Taubenkraftfutter mit allen möglichen Zusätzen von Vitaminen über Mineralstoffe bis hin zu geheimen Pülverchen, die Juans Tauben stark machen sollen.


Während Juans Tauben fressen, kümmert sich er um die Logistik im Taubenschlag. Er holt die Ringe heraus, mit denen die Jungtauben beringt werden müssen.


Mit der Beringung der Tauben wird nicht nur jede Taube punktgenau erfasst, wenn sie nach einem Wettflug im Schlag eintrudelt, sondern der Ring gibt auch genau Auskunft über Herkunft, Geschlecht und Alter einer Taube.


Juans "Gefechtsstand" im Taubenschlag. Hier steht der Computer der genau Auskunft gibt, um welche Zeit seine Tauben bei einem Wettkampf gestartet sind und wann sie im Schlag angekommen sind. Dazwischen telefoniert Juan ständig mit seinen Vereinskollegen und fragt, ob deren Tauben schon angekommen sind. Die Zigarre braucht Juan zur Beruhigung, sonst, so bestätigt er schmunzelnd, "bekomme ich eine Herzinfarkt" während ich darauf warte, dass meine Tauben zurückkehren.


Ohne genaue Buchführung kein Brieftaubenwettbewerb, da heißt es akribisch sein und genau alle Zeiten notieren.


Was? Deine sind schon da?? Juan zappelt aufgeregt mit den Füßen und guckt erwartungsvoll in den Himmel, wo er Ausschau nach seinen Brieftauben hält.


Preisvergabe im Vereinsheim, der Federación Insular de Colombofília de Lanzarote, dem Brieftaubenverein Lanzarotes.


Für so einen dicken Pokal hat es bei Juan Lemes dieses Mal leider nicht gereicht, aber er freut sich mit seinen Vereinsgefährten.


Breiftauben züchten ist auf Lanzarote kein "Arbeiterhobby". Hier stehen die dicksten Autos vor dem Vereinsheim und die Pokale, die der Breiftaubenzüchter bekommt, wenn seine Tauben die schnellsten waren, machen einiges her.


Auch die Presse darf beim Vereinstreffen der Brieftaubenzüchter auf Lanzarote nicht fehlen. Wer Rang und Namen hat auf Lanzarote, der ist Mitglied in einem Brieftaubenzuchtverein.


Als „Ratten der Lüfte“ von den einen verunglimpft, und bei den anderen so beliebt, dass sie deren Lebensinhalt ausmachen: Tauben. Ein Vogel, der hunderte Kilometer zu durchschnittlichen Geschwindigkeiten um die 80 Kilometer pro Stunde bewältigt, um so schnell wie möglich in seinen Schlag zurückzukehren.

Ohne Bezug zum Thema ahnt man nicht, welche Popularität die Taubenzucht auf Lanzarote hat. Ist man aber sensibilisiert, sieht man besonders bei Autofahrten über den Dörfern oder auch über der Umgehungsstraße von Arrecife immer

wieder Taubengruppen kreisen, die gerade aufgelassen wurden. Lanzarote37° trifft in Máguez den Züchter Juan Lemes Machado, der von seiner seit über 40 Jahren währenden liebsten Freizeitbeschäftigung erzählt.



Ein Garten, zwischen Haría und Máguez im Norden Lanzarotes gelegen, ist der Standort des Taubenschlags von Juan Lemes. Der 66-Jährige widmet sich seit über 40 Jahren, mit einigen zwischenzeitlichen Pausen, der Taubenzucht und ist zudem das älteste Mitglied seines Vereins Club Colombófilo Volcán de Tahíche.

Auf Lanzarote gibt es insgesamt vier Vereine, von denen drei unter einem Dachverband, der Federación Insular de Colombofília de Lanzarote, organisiert sind. Sie zählen um die 200 Mitglieder. Etwa 140 davon sind aktive und regelmäßige Wettkampfteilnehmer. Die Brieftaubenzucht – in der Vergangenheit zum Mitteilungstransport kultiviert, heute ein Sport – ist auf den Kanarischen Inseln sehr beliebt: Etwa 70 Prozent der spanischen Züchter sind hier beheimatet. Juans Club, der erst vor kurzem von La Ilustrísima umbenannt wurde und gerade auf die Anerkennung durch den Verband wartet und in dem Zusammenhang von La Villa de Teguise nach Tahíche umzog, hat 36 Mitglieder, unter denen sich Juan bereits mehrfach als Besitzer der Tauben mit den besten Resultaten auszeichnete.  

Die Aufregung des Wettkampftags

Samstags finden die Wettflüge statt, die die einzelnen Clubs organisieren und manchmal auch gemeinsam austragen. An Juans Seite erwarten wir 55 seiner etwa 250 Tauben, die an diesem Tag bei einer Dachverbandsveranstaltung aus dem 150 Kilometer entfernten Cofete, Fuerteventura, ihren Weg zurück in Lanzarotes Norden finden sollen. 24 dieser Tauben sind registriert für die Teilnahme an der allgemeinen Prüfung beziehungsweise zwei werden ein so genanntes Derby austragen, den Flug eines Tiers pro Mitglied gegen die Uhr. Letztere Tauben werden zu festgesetzten Zeiten nach dem Massenstart aufgelassen, –Auflassen, also die Taube in die Höhe steigen lassen, ist der im Deutschen benutzte Fachterminus.–,  der gewöhnlich zwischen acht und neun Uhr, abhängig von Licht und Wetter, erfolgt. Die restlichen Tauben werden zuletzt aufgelassen, da sie am Freitagmorgen nur zu Übungszwecken nach Cofete gebracht worden waren. Mit ihnen möchte Juan überprüfen, ob seine Trainingsmethode „Witwerschaft“ Erfolg hat: Während und kurz nach der Brutzeit hat das Taubenpaar als Familie zusammengelebt, aber nach etwa zwei Wochen sei nun die Zeit gekommen, die Vögel, so werden die männlichen Tiere generell genannt, von Weibchen und Nachwuchs zu trennen und nur vor ihrer Reise kurz zusammen zu lassen, als Motivationssteigerung, schnell wieder Richtung sehnsüchtig vermisster Familie zu fliegen. Kleine Lachfältchen zeichnen sich um Juans Augen: „Das ist weltweit erprobt.“

Spannung bei der Ankunft


„Mein Herz schlägt schon ganz schnell, die ersten kommen gleich.“, stellt Juan kurz vor 10 Uhr, mit der Hand auf seinen Brustkorb pochend, fest. Und als dann die erste Taube über dem Schlag kreist, läuft er nervös von der Terrasse hinüber. Mit den Teilnahmelisten seines Clubs und einer modernen, elektrischen Konstatieruhr ausgestattet, positioniert er sich unter einem Wetterdach vis-à-vis seinem Taubenschlag, den er erst im vergangenen Jahr am aktuellen Ort angelegt hat. Es handele sich noch um ein Provisorium, besonders was die Registrierung der ankommenden Tauben anbelange. Da noch nicht ausreichend Kabel und Sensorantennen verlegt seien, erfolge die Aufnahme des Chips, den jedes Tier wie seinen Nummernring am Lauf trägt, in das System erst, wenn die Taube den Schlag betrete. Dass manche Tauben an diesem Morgen viele Minuten gurrend auf dem Dach verbringen, noch mal zu einer Ehrenrunde über das Grundstück abheben oder sich vor dem kurzen Angriff eines Turmfalken in die Lüfte flüchten, wird das Endergebnis negativ beeinflussen. Da hilft auch sein Pfeifen, das wie gutes Zureden funktionieren soll, nicht viel.
Juan hat in einer Palme, nur wenige Meter über der Behausung seiner Tauben, zwei Brutkästen für Turmfalken, cernícalos, errichtet. Er ist überzeugt, dass diese kleine Falkenart ein Freund seiner Tauben ist. Nur unbedeutend größer als die von anderen Falkenarten häufig gejagte Taube verhält er sich in ihrer Gegenwart meistens ruhig – nicht an diesem Tag – und verjagt andere, gefährliche Falken aus dem Garten.

Um 10.08 Uhr wird seine erste Wettbewerbstaube registriert. Auf diesen kurzen Flug, genauso wenig wie die anderen Fuerteventura-Starts der vergangenen Wochen unter anderem aus Corralejo und Ajuy, trainiert Juan seine Tauben nicht. Ihm geht es nicht um die Schnelligkeit, sondern um die Ausdauer bei seinem Spezialgebiet, den Mittel- und Langstreckenflügen. Dennoch ist die Freude über die erste Ankunft des Tages groß: „Diese Taube ist ein Crack.“ Der 2007 geborene Vogel, der den eigentlichen Hochleistungszenit bis zum vierten Lebensjahr bereits überschritten hat, war in den vergangenen Jahren schon mehrfach aus Gran Canaria und La Gomera erfolgreich zurückgekehrt. An diesem Morgen benötigte er für die 150 Kilometer 1:38 Stunden. Die Leistung, die dahinter steht, zeigen die Vergleichszeiten von Tauben anderer Züchter: Ihre reine Flugzeit betrug im Durchschnitt etwa zwei Stunden. Zwei verirrte Tauben waren gar 3 Stunden beziehungsweise 7 Stunden und 19 Minuten unterwegs.

Ein Hobby für Jung und Alt

Während dem Alter des Züchters nach oben hin, solange die Pflege der Vögel gewährleistet ist, wenige Grenzen gesetzt sind, meint der Laie, dass es zumindest eine untere Grenze geben muss. Doch auch diese verneint Juan. Durch ihn hat seine Enkelin bereits mit fünf Jahren angefangen, sich für Tauben zu interessieren und  lässt heute, als Zehnjährige, mit Opas Hilfe und einer jugendlichen Halbherzigkeit, die Juan ein wenig amüsiert, bereits ihre eigenen Tiere reisen. Und wenn das Kind dann aber wirklich noch zu jung ist, besteht die häufig umgesetzte Möglichkeit, dass zumindest im Namen der oder des Kleinen die Tauben an Begegnungen teilnehmen, wie Juans genanntes Beispiel zeigt: Teguises Bürgermeister Oswaldo Betancort, der bekannt für seine Affinität zum Taubensport ist und sich auch in der Führung seines Vereins engagierte, lässt, wenn es ihm die Zeit erlaubt, Tauben im Namen seiner dreijährigen Tochter starten.

Die Trainings- und Fürsorgemethoden variieren von Züchter zu Züchter. Während sich Juan besonders in den Morgenstunden seinen Tieren widmet, arbeiten andere nachmittags und am frühen Abend mit ihren Tauben. In der Zeit, in der diese als Schwarm ihre Kreise ziehen, reinigt Juan ausgiebig die Volieren und präpariert die Futtermischungen aus Körnern und Samen wie Sorgho, Mais, Sonnenblumenkernen, Grieben, Hanf und Weizen. Damit die Tauben ihre Übungseinheit nicht beenden, bevor Juan seine Arbeit abgeschlossen hat, weht neben dem Taubenschlag eine bunte Fahne, die durch ihre Bewegung im Wind zum Weiterflug animieren soll. „Ich glaube, sie haben ein wenig Angst vor ihr. Aber es funktioniert“, schmunzelt Juan.
Juan besitzt Zuchttauben aus verschiedenen europäischen Ländern, die er bei Versteigerungen erworben hat. Die älteren Tiere aus den Niederlanden und Deutschland, neben Entstehungsland Belgien Hochburgen des Brieftaubensports, sollen ihre guten Eigenschaften an neue Generationen vererben. Wie die Reisetauben leben sie in großen, begehbaren Volieren. Als er uns, den Deutschen, die deutsche Taube, erkennbar an ihrem Nummernring mit dem Kürzel DV für den Verband Deutscher Brieftaubenzüchter, zeigen möchte, schrecken wir 20 Tauben auf, die plötzlich wild über unseren Köpfen flattern. Ob die Tauben oder ich die heftigere Gemütserschütterung erlitten, wage ich nicht zu beurteilen.

Die feinen Vergnügen

In seinem Unterstand zieht Juan genüsslich an einer Zigarre, notiert in seinen Listen die Ankunft der einzelnen Tiere, die quasi im Minutentakt eintrudeln, und telefoniert ständig mit seinen Züchterkollegen hin und her. Da er recht weit im Norden der Insel seinen Schlag angesiedelt hat – er selbst wohnt in Punta Mujeres –, kommen bei vielen Züchtern südlicher die Vögel in der Regel früher an, worüber die Kontrahenten gleich in Kenntnis gesetzt werden. Erst abends werden die aufgezeichneten Chipdaten in den Vereinen zusammengetragen, und aus der Verbindung der zurückgelegten Strecke und der tatsächlichen Flugzeit errechnet sich der Sieger. Diesen Wettbewerbstag wird Juan als Gesamtdrittbester beenden, und seine Enkelin wird in einer Unterkategorie, beim Jungtauben-Derby, gar den Sieg einfahren.

Im Mai findet für gewöhnlich der Gesamt-Kanaren-Prüfung Trofeo 7 Islas statt, bei dem von jedem teilnehmenden Züchter eine Taube pro Insel aufgelassen wird. Faszinierend und schön zugleich sei sie, findet Juan, der ihr bereits entgegenfiebert. Die Langstrecken mit Ankünften aus La Palma, La Gomera und El Hierro bärgen den wahren Reiz des Brieftaubensports. Dabei zeige sich die Klasse der Taube – und auch die des Züchters, aber das würde der bescheidene Mann so niemals ausdrücken. Der pensionierte Schreiner und Hobby-Weinbauer füttert die Vögel, pflegt sie, trainiert sie, doch wenn er von seinem Faible spricht, geht es immer nur um das Tier.

Training und Ausdauer
 
Zwar weise der Züchter durch Futter und Trainingsmethoden einen hoffentlich erfolgreichen Weg, er zeige Einsatz und müsse viel Zeit investieren, doch die eigentlichen Sportler – und zwar Hochleistungssportler – seien die Reisetauben. Bereits für Jungtiere, pichones im Spanischen genannt, gibt es spezielle Meisterschaften: die Jungreise. Eine von Juans Tauben ist mit vier Monaten während eines Wettbewerbs in Galicien 500 Kilometer geflogen und konnte sich zum Sieger küren lassen. Eine Besonderheit dieser Veranstaltung war die Teilnehmerversteigerung hinterher. Juan ließ es sich nicht nehmen, seine Taube von den 5000 Euro Preisgeld für 200 Euro bei der Auktion zurückzuerwerben.

Generell ist der Verkauf einer Siegertaube ein Ausnahmefall, jedoch ist die Brut eines Siegers beliebtes Handelsgut. Kenner, die an den vermeintlich guten Genen interessiert sind, zahlen für Jungtiere bis zu 600 Euro.

Aufgrund der Tatsache, dass jene Taube wegen ihrer Jugend und des fehlenden Trainings noch nicht an ihren Schlag gewöhnt war, als sie in Nordspanien nach Anreise im Flugzeug aufgelassen wurde, beziehungsweise zur Teilnahme einige Wochen in einem dortigen Schlag verbracht hatte, verirrt sie sich auch heute noch gelegentlich bei ihren Touren. Nach dem ersten großen Erfolg eignete sie sich nicht mehr für weitere Verdienste. Trotzdem traten durch Juans Methoden auch bei ihr eine Gewöhnung und Liebe zum Schlag ein, weswegen sie sich nicht gänzlich auf Lanzarote verliert.

Generell können die robust gebauten Tiere bei günstigen meteorologischen Bedingungen durchaus 120 bis 130 Kilometer pro Stunde fliegen. Die Stundenanzahl kann sich bei sehr langen Strecken auf bis zu 14 addieren, ohne dass nennenswerte Pausen eingelegt werden. Trinken sie während einer Pause ein wenig Wasser, sollen sie sich trotz der Strapazen schnell wieder fit zum Weiterflug fühlen.

Gefahr in Verzug

Dennoch sehen sich die Vögel oft unangenehmen Situationen ausgeliefert, die ihren Rückflug erheblich behindern oder auch unmöglich machen können: Starker Wind, Feuchtigkeit und Nässe sind häufige Störfaktoren auf den Reisen. Bei einem Mittelstreckenflug, beispielsweise von Gran Canaria zurück nach Lanzarote, seien 30 Ankünfte von 50 aufgelassenen Tauben viel, beziffert Juan die zu erwartenden Verluste, die nicht gleichbedeutend mit dem Tod des Tieres sein müssen. Auch die gelegentlich stattfindenden Sonneneruptionen, die die Magnetosphäre unseres Planeten stören, behindern die Tauben, die sich, gemäß heutigem Kenntnisstand des Heimfindevermögens, unter anderem am Erdmagnetfeld räumlich orientieren.

Die weitesten Strecken, die Juan seinen Tauben zugetraut hat, waren von Madeira und von Casablanca aus zurück nach Lanzarote. Wegen schlechter Wetterbedingungen mit viel Regen hat es von der portugiesischen Insel leider keine seiner Tauben zurückgeschafft, aber aus der marokkanischen Stadt an der Atlantikküste fanden Juans Tauben die fast 800 Kilometer heim in ihren Schlag.

Kommen die kleinen Spitzensportler ins Ziel, päppelt Juan sie mit Elektrolyten und Multivitaminprodukten wieder auf. Die Witwer erhalten ihre Belohnung: Zeit mit der Familie. Aber schon am nächsten Morgen weht wieder die Fahne und die nächsten Runden werden in Vorbereitung auf den folgenden Preisflug gedreht.



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