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Vado Permanente - Das etwas andere Halteverbot

Von: Friederike Klinge


Kanaren, Lanzarote, Vado permanente, Halteverbot
Der Vado permanente wird beim Gemeindeamt beantragt ...

Kanaren, Lanzarote, Vado permanente, Halteverbot
und ist nur gültig mit der vom Ayuntamiento vergebenen Nummer ...

Kanaren, Lanzarote, Vado permanente, Halteverbot
... selbstgemalt gilt nicht!


(02/09 No.31) Auf unserer gerade einmal 800 Quadratkilometer kleinen Insel Lanzarote gibt es – laut Statistik der Verkehrsdirektion (Dirección General de Trafico) von 2007 – 109.648 Fahrzeuge, allein 39.463 sind in der Hauptstadt Arrecife gemeldet.


Auch wenn die Parkplatzsuche in den kleinen Ortschaften Lanzarotes kein wirkliches Problem darstellt, nimmt dieselbe in der Hauptstadt langsam aber sicher immer groteskere Formen an: Arrecife besteht aus vielen engen Einbahnstraßen, in der sich Nicht-Ortskundige – die eigentlich nicht parken, sondern nur wieder herausfinden wollen – heillos verirren. Anwohner würden vielleicht gerne parken, können dies meist aber nicht, weil die wenigen vorhandenen Parkmöglichkeiten bereits belegt sind. Das relativ neue Parkdeck des Parque Islas Canarias am Grand Hotel, dass für ein wenig Erleichterung in der Innenstadt gesorgt hat, soll, weil illegal, wieder abgerissen werden. Und wenn man dann doch, nach ewigem Durch-die-Gassen-Kurven – endlich einen Parkplatz gefunden hat, kann es passieren, dass man den Wagen bei der Rückkehr komplett und ausweglos eingeparkt vorfindet.

Da wundert es nicht, dass die Zeitung „La Voz de Lanzarote“ kürzlich einen Artikel über „Parkplatzreservierungstaktiken“ der Anwohner veröffentlichte. Da wird berichtet von den fantasievollsten Ideen, wie die Hauptstadteinwohner Parkplätze, möglichst natürlich direkt vor der eigenen Haustür, reservieren. Es ist die Rede von gebastelten Halteverbotsschildern, selbst gemalten gelben Linien am Bordstein, die ein Halteverbot vortäuschen sollen, oder von zwei mit einer Schnur verbundenen Stühlen, die auf der Strasse vorm Haus aufgestellt werden. Andere seien ganz dreist, berichtet die „La Voz“, und schnauzten potentielle Vor-dem-Haus-Parker einfach frech an mit: „Das ist mein Platz!“

 Der städtische Verkehrsbeauftragte, Victor Betancort, hat da eine ganz einfache Lösung parat: „Die Leute sollen nicht mit dem Auto durch die Stadt gurken, sondern mit dem Bus fahren oder zu Fuß gehen“ sagte er der „La Voz“. Aber der Bürger muss nicht auf das geliebte Auto verzichten und wird, auch bei der Lösung des Parkproblems, nicht von den Behörden allein gelassen: Die amtliche Antwort heißt: Vado permanente – zu deutsch: Halteverbot. In Spanien kann man ein Halteverbot kaufen beziehungsweise mieten. Anders als in Deutschland sind auch Grundstückszufahrten nicht automatisch Halteverbotszonen, denn die Straße ist in Spanien grundsätzlich öffentliches Eigentum. Die Jahresgebühr für das eigene, ganz persönliche Halteverbot ist gar nicht mal so hoch: Je nachdem ob man die Zufahrt zu einer Garageneinfahrt mit einem oder mehreren Stellplätzen frei halten oder ob man nur einen Parkplatz auf der Straße reservieren möchte und je nachdem, ob man als Privatperson oder als Firma den Antrag stellt, schwanken die Meterpreise zwischen ca. 10 und 30 Euro pro Jahr.

Der Vado permanente wird ganz einfach beim zuständigen Ayuntamiento beantragt.

 

Die deutsche Straßenverkehrsordnung verbietet laut §12 Abs. 3.3 das Parken vor Grundstücksein- und -ausfahrten und auf schmalen Fahrbahnen auch ihnen gegenüber. Einen solchen Absatz enthält das der StVO entsprechende spanische Dokument „Real Decreto 1428/2003 Reglamento General de Circulación“ nicht. In Spanien ist die Straße öffentliches Eigentum – „Vía publica“ – auch die Abschnitte der Straße, an denen sich Ein- und Ausfahrten befinden. Um „das Recht zu mieten“, jederzeit ungehindert seine Garage zu benutzen, muss man im zuständigen Gemeindeamt (Ayuntamiento) einen so genannten „Vado permanente“ beantragen. Für die Genehmigung, die anschließende Ausweisung des Halteverbots durch entsprechende Beschilderung und die folgende Einhaltung ist die Gemeinde zuständig. Die vielen verschiedenen Gemeinden Spaniens legen teilweise unterschiedliche Handhabungen an den Tag. In der Gemeinde Teguise auf Lanzarote zum Beispiel kann man einen „Vado permanente“ beantragen, um: eine Ein- und Ausfahrt frei zu halten, einen Straßenabschnitt als exklusive Parkzone zu reservieren oder um einen Straßenabschnitt als Be- und Entladezone zu reservieren. Auf das Einreichen des Antrags bei der Gemeinde folgt ein Besuch der örtlichen Policia Local, die die Situation prüft, bewertet und letztendlich entscheidet, ob der Vado permanente an der beantragten Stelle eingerichtet werden kann oder nicht.



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