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Tütenlobby sackt Umwelt-Beauftragten ein: Kanarische Regierung gegen Reduzierung des Plastiktütenverbrauchs

Von: Karl Kunze


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Plastiktüten verschmutzen mehr und mehr unsere Umwelt. ©iStockphoto.com / Spiderstock


Die gute alte Stofftasche würde viele Umweltprobleme erst gar nicht zu solchen werden lassen. Foto: ©iStockphoto.com / pixhook


Ein dickes Lob an die kanarische Regierung

 

(09/08 No.26) Unsere kanarische Regierung, gebildet aus der unternehmerfreundlichen Coalición Canaria und der ultrarechten Partido Popular, kümmert sich wirklich ganz toll um uns. Denn was würden wir blöden Bürger ohne Plastiktüten, hierzulande „bolsa“ genannt, machen? Wir würden einfach in einen Laden laufen, ohne Sinn und Verstand dort einkaufen, und dann…wohin dann mit dem ganzen Kram? So was geht natürlich nicht. Einkaufen ohne Plastiktüten ist wie Russland ohne Wodka oder Politik ohne Lügen. Womit wir gleich beim Thema wären.

Unsere excmo. (das heißt excelentisimo = sehr ausgezeichnete, sehr hervorragende, sehr exzellente), also unsere wirklich ganz obercoole kanarische Regierung will einfach bei diesem ganzen Blödsinn mit der Minderung des Plastiktütenverbrauchs nicht mitmachen. Madrid will bis 2009 den Umsatz der Tüten auf die Hälfte verringern. So ein Unsinn. Emilio Atiénzar, Chef im Bereich „Umweltqualität“ innerhalb der kanarischen Regierung, denkt nicht einmal daran, an so was überhaupt zu denken. Denn „drastische Maßnahmen“ brächten überhaupt nichts, lässt er uns wissen. Und überhaupt wäre das Ganze nur ein „relatives Problem“. Dass Zonzamas und andere Müllgruben auf den Kanaren langsam aus allen Nähten platzen, ist ihm offenbar unbekannt. Na ja, man kann ja nicht alles wissen. Kann man ja auch verstehen, bei so einem wichtigen (und von unseren Steuergeldern bezahlten) Posten. Auch will er nicht, dass die Bevölkerung für das spezifische Problem namens „Plastiktüte“ und seine Umwelt zerstörerische Potenz  sensibilisiert wird. Dann könnten die Leute ja erfahren, dass an dem ins Meer fliegenden Plastikmüll Wale, Delphine und andere Meeresbewohner qualvoll verrecken. Das ist doch für die Leute unzumutbar. Schließlich sind wir hier ein Urlaubsparadies. Wir sind ein Paradies! - verdammt noch mal. Die in vielen Gegenden Europas übliche Taktik, die Leute für eine Plastiktüte ein paar Cent bezahlen zu lassen – was für ein abwegiger Gedanke. Nein, er macht das Ganze ganz anders. Schon im Herbst will er eine – von unseren Steuergeldern finanzierte – Kampagne starten, die zum Ziel hat, die Leute dazu zu bewegen, wieder die gute alte Einkaufstasche zu benützen. Da ist natürlich der Erfolg schon vorprogrammiert, zumal er gleichzeitig bei dieser Kampagne erklären will, wie man seinen Müll richtig trennt. Das ist doch wirklich eine irrsinnig gute und neue Idee, die der Señor Atiénsar da hat. Und die sollten wir alle unterstützen, meine ich. Denn dieser außergewöhnliche Vordenker für eine nachhaltige Entwicklung der Kanaren hat sich auch schon daran gemacht, einen Teil des Problems zu lösen. Und diese Idee, die er da hatte, ist so neu, so gut, dass sie als Beispiel dienen sollte für ganz Spanien, meine ich, ach was, für ganz Europa. In den Verträgen mit den Firmen Ecoembes – die sind für die gelbe Mülltonne verantwortlich – und Ecovidrio – das sind die für den Glasmüll – hat er erreicht, dass nun alle Gemeinden auf den Kanaren als „touristisch“ klassifiziert werden, mit der Folge, dass in Zukunft in allen Gemeinden mehr gelbe und grüne Tonnen stehen werden. Geniale Idee: Wenn´s mehr Müll gibt, müssen mehr Tonnen her. Wieso ist darauf noch keiner vor ihm gekommen? Schließlich ist es doch in ganz Europa auch so, dass, wenn ein Unfallschwerpunkt im Straßenverkehr mehrere Tote im Jahr verursacht, man nicht Maßnahmen zur Verkehrssicherheit ergreift, sondern nebenan ein Krankenhaus baut. Ach ja, beinah hätte ich das mit der Politik und den Lügen vergessen. Emilio Atiénzar stammt aus Teneriffa. Und allein in Teneriffa gibt es rund ein Dutzend Firmen, die Plastiktüten produzieren. Hat natürlich nichts miteinander zu tun, denke ich.



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