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Freizeit

Start am Samstag in Alicante:
Volvo Ocean Race 2008

Von: Susanne Bernard



Das Volvo Ocean Race war früher unter dem Namen „Whitbread Round the World Race“ bekannt


Übung auf dem Atlantik vor Lanzarote


Das Team der „Ericsson Racing 1 und 2“


Bei dieser Segelyacht treffen modernes Design und Technologie aufeinander


Anders Lewander (am Ruder) führt das Nordic Team von Ericsson


Skipper der Ericsson International Crew ist der Brasilianer Torben Grael (44)


Die Mannschaft beim Mittagessen


Blick in einen der Werksatt-Container über den „Mange“ wacht


(12/07 N°17) Abenteuer, Risiko, Sport – Adrenalin pur, und alles bis zum Anschlag. Das ist die Welt der Segler, die dieses Jahr im Hafen von Puerto Calero auf Lanzarote ihr Trainingslager aufgeschlagen hatten. Darunter die besten Segler der Welt. Die Teams „Ericsson Racing 1“ und „Ericsson Racing 2“, Teilnehmerboote des Volvo Ocean Race 2008 – dem härtesten und gefährlichsten Segelrennen der Welt, das am Samstag 4. Oktober in Alicante startet.

 

Die Vorbereitung
Der fünffache Whitbread/Volvo Ocean Race-Veteran Magnus Olsson, Spitzname Mange, Coach und Ratgeber der Ericsson Mannschaft, hatte sich die Kanareninsel Lanzarote als optimalen Trainingsstandort für seine Truppe ausgesucht. Hier sollten sich die beiden zehnköpfigen Crews ein Jahr lang auf das härteste Segelrennen der Welt vorbereiten. Unterstützt von einem fast 100 Mann starken Begleitteam.
Ihr Arbeitsplatz in den letzten zwölf Monaten: ein paar Zelte und etliche Container am äußersten Rand des pikfeinen Yachthafens von Puerto Calero. Im Pantry-Container kochen gutgelaunte, hoch gewachsene Schwedinnen, im Container nebenan brüllt Techno-Musik lautstark gegen das schrille Kreischen einer Flex an, daneben bringt ein junger Mann einen winzig kleinen elektronischen Fühler an einem Bootsteil an. „Damit messen wir den Widerstand im Wasser“, erklärt er mir, und führt mich dann in einen Container, wo ein paar andere Jungs an verschiedenen Computern sitzen und Daten auswerten.
Über Geld spricht Mange nicht so gerne. Aber es ist ein offenes Geheimnis, dass die Syndikate etwa 30 Millionen Euro investieren müssen, um so ein 70 Fuß-Rennboot mit zehn Mann Besatzung über 60 Tausend Kilometer, vorbei an allen Kontinenten, über die Weltmeere zu jagen.

Die Mannschaften

Sieben Teams hatten bis zum Redaktionsschluss ihre Teilnahme an dem symbolträchtigen Marathon über den Ozean gemeldet. Zwei Teams davon wird allein der schwedische Kommunikations-Multi Ericsson ins Rennen schicken. „Zur Stärkung der Segelzukunft Skandinaviens“, heißt es schlicht aus der Konzernzentrale. Ins Rennen gehen die „Ericsson Racing 1“, ein internationales Team, angeführt vom erfolgreichsten Segler der Welt, Sieger beim America‘s Cup und fünffachen Olympiamedaillen-Gewinner, dem brasilianischen Skipper Torben Grael, und die „Ericsson Racing 2“, eine rein skandinavische Crew unter dem schwedischen Skipper Anders Lewander. Beide Teams haben ihr gemeinsames Trainingscamp in Puerto Calero auf Lanzarote bezogen, und kauften als Trainingsboot das Siegerboot des letzten Volvo Ocean Race, die ABN Amro One. Die Yachten, mit denen sie in einem Jahr in Alicante an den Start gehen werden, werden derzeit in der Werft Killian Bushe in der Nähe von Stockholm gebaut.
Ebenfalls angemeldet hat sich der britische Rennstall Mean Machine mit Skipper Ray Davies, Puma Racing mit Skipper Ken Read, die Russian Challange - finanziert von einem reichen russischen Supermarktbesitzer, mit dem Österreicher und zweifachen Olympiasegler Andreas Hanakamp als Skipper, und die beiden spanischen Teams Alicante 1 und Alicante 2, bei denen bis zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt war, wer am Ruder der Boote stehen wird.

Die Herausforderung
Das Volvo Ocean Race, das früher noch unter dem Namen „Whitbread Round the World Race“ ausgetragen wurde, ist nichts für schwache Nerven. Widrigste Bedingungen, raue See, meterhohe Wellen – da herrscht oft Alarmstufe Rot für Leib und Leben. Zwar gelten die 14 Tausend Kilo schweren Boote als praktisch unsinkbar, aber dennoch: beim vergangenen Volvo Ocean Cup 2005/2006 wurde auf der ABN Amro 2 der Niederländer Hans Horrevoets auf der Strecke von New York nach Portsmouth bei fünf Meter hohem Seegang und Windstärke sieben nachts über Bord gerissen. Die Mannschaft konnte den 32jährigen zwar nach einem umgehend eingeleiteten Rettungsmanöver finden und an Bord holen – aber alle Wiederbelebungsversuche schlugen fehl – es war der erste Tote nach über dreißig Jahren. Die Mannschaftskameraden und die Rennleitung standen unter Schock. Lange war nicht sicher, ob das Rennen überhaupt wieder stattfinden wird.

Die Route
Genau steht die Route des Volvo Ocean Race 08 noch nicht fest. Sicher ist, dass die beiden Ericsson Boote im kommenden September Puerto Calero Richtung Alicante verlassen werden, wo am 4. Oktober der Startschuss für das zehnte Rennen dieser Art fallen wird. 39.000 Tausend Seemeilen liegen dann vor den Hochleistungssportlern. Neun Monate werden sie, mit nur kurzen Unterbrechungen in verschiedenen Häfen, verplant mit so genannten Inport-Races und Showveranstaltungen, auf den Weltmeeren unterwegs sein. Weit weg von der Familie und jeglichen Bequemlichkeiten. Denn in den Hightech-Carbon-Booten gibt es zum Schlafen nur Hängematten, und die Toilette verbirgt sich hinter einem schlichten Vorhang. Eine Toilettenkabine würde zu viel Gewicht in Anspruch nehmen, Schlafkojen sowieso. Von Spanien geht’s dann nach Südafrika, in den mittleren Osten, nach Indien, Südostasien und China, wo man zum Frühlingsfest 2009 wahrscheinlich in Peking anlegen will. Von dort geht es entweder mit Stopp in Australien oder Neuseeland nach Brasilien, dann Richtung USA, wo ein Stopp in Boston geplant ist. Danach über den Nordatlantik nach Europa ins irische Galway, und von dort eventuell nach Holland, England oder Frankreich, weiter nach Schweden und schließlich zum Zielhafen – der steht fest – St. Petersburg

Beim legendären Segelyacht-Rennen um die Welt treffen modernes Design und Technologie, Hochleistungssport und Abenteuer in einem globalen Sportereignis aufeinander. Die Anfänge des Volvo Ocean Race liegen im Jahre 1973, als das Rennen noch unter dem Namen des britischen Bierbrauers Whitbread ausgetragen wurde. Aufgrund der Wind- und Wetterverhältnisse, vor allem im Südpazifik (Wellenhöhen von 30 Metern und Windgeschwindigkeiten von 110 Kilometern pro Stunde), gilt die Regatta als eine der härtesten Herausforderungen im Segelsport und stellt alle Beteiligten vor enorme körperliche Herausforderungen. Das Rennen dauert etwa neun Monate, erstreckt sich über 39.000 Meilen auf hoher See, und hat 11 Etappen. Beim Volvo Ocean Race 2008-09 wird es insgesamt 12 Anlaufhäfen geben, darunter erstmals auch Häfen im Nahen Osten, Indien und Asien, die in früheren Rennen nicht angelaufen worden sind. Den letzten Wettstreit der 70-Fußer um den Globus  verfolgten 1,8 Milliarden Menschen weltweit.



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