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Dienstag, 18. Februar 2020
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Wissenswertes

Salz und Natur auf Lanzarote: Die Laguna de Janubio

Von: Horst Wilkens und Ulrike Strecker


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Farbenprächtiger Blick über die Saline und Laguna de Janubio auf der Kanareninsel Lanzarote in die Weite des atlantischen Ozeans. Foto: ©Ulrike Strecker; www.naturalanza.com

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Die "Salinas de Janubio" sind auch für Fotografen immer wieder ein lohnendes Ziel. Dieses Foto ist von Heinz-Josef Lüther (www.hjluether.de)

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Die Laguna de Janubio bietet insbesondere zur Zugzeit Nahrung für viele rastende Vögel. Foto: ©Ulrike Strecker; www.naturalanza.com

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Ständig mit dem Schwanz wippend suchen weißbäuchige Flussuferläufer am Rande der Lagune nach Nahrung. Foto: ©Ulrike Strecker; www.naturalanza.com

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Eine startende Pfuhlschnepfe, ein Zugvogel aus der Tundra. Foto: ©Ulrike Strecker; www.naturalanza.com

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Säbelschnäbler sind seltene Gäste in der Laguna de Janubio. Foto: ©Ulrike Strecker; www.naturalanza.com

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Ein warnender Rotschenkel auf den Mauern eines Salinenbeckens. Foto: ©Ulrike Strecker; www.naturalanza.com

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Die prächtigen, in allen Farben leuchtenden Salzbecken der lanzarotenischen Salinen de Janubio bieten zahlreichen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Die verschiedenen Rottöne werden von den Algen- und Bakterienarten verursacht, die in den Lakebecken leben. Foto: ©Ulrike Strecker; www.naturalanza.com

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Die kleinen Frankenien setzten farbige Tupfer in die steinige, mit Salz getränkte Landschaft. Foto: ©Ulrike Strecker; www.naturalanza.com

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Die kleinen fleischigen Blätter des Wurmförmigen Salzkrauts sind eine Anpassung an ihren salzhaltigen Lebensraum. Foto: ©Ulrike Strecker; www.naturalanza.com

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Eine Olivinknolle. Foto: ©Ulrike Strecker; www.naturalanza.com

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In den Salinenbecken gibt es zahlreiches Leben, wie zum Beispiel diese...

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.... sich paarende Salzfliegen, die über die Wasseroberfläche der Lagunenbecken gleiten. Fotos: ©Ulrike Strecker; www.naturalanza.com

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Gestrandet: Horst Wilkens findet einen aufgeblasenen Kofferfisch. Foto: ©Ulrike Strecker; www.naturalanza.com


(04/09 No.33) Auf dem Weg nach Playa Blanca im Süden von Lanzarote bietet sich westlich des kleinen lanzarotenischen Städtchens Yaiza vom Rand der hier gelegenen steilen Atlantikküste ein eindrucksvolles Panorama. Tief unten entfaltet sich ein farbenfrohes Bild: Der Besucher blickt auf eine große Zahl von in unterschiedlichsten Rotintensitäten schillernden rechteckigen Becken, die wie ein großes Schachbrett aussehen, in dem weiße Salzhaufen wie Schachfiguren erscheinen. Daran schließen sich eine ausgedehnte grünliche Lagune und der weite himmelblaue Ozean im Hintergrund an. Blickt man in Richtung Norden, erheben sich in der Ferne die roten Feuerberge. Die von ihnen vor nahezu drei Jahrhunderten ausströmende pechschwarze Lava schließt die Lagune nördlich und westlich ein, während älteres rötliches Gestein den südlichen steilen Rand bildet. Über allem wölbt sich der meist blaue Himmel.

 

Man steht oberhalb der Laguna de Janubio, die ursprünglich eine zum Meer offene Bucht war. Sie wurde während der vulkanischen Aktivität der Feuerberge durch einen Lavastrom vom Meer abgetrennt. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wird in dem hier gelegenen Betrieb „Salinas de Janubio“ Salz aus Meerwasser gewonnen, das vor allem der Konservierung in der einst auf Lanzarote bedeutsamen Fischindustrie diente. Hiervon zeugt eine Vielzahl zerfallener Windmühlen und Kristallisationsbecken, von denen jedoch heute nur noch ein Teil in Funktion ist.

Neben seiner für die Menschen einstmals wichtigen industriellen Nutzung, kommt diesem Gebiet jedoch eine noch weit besondere Bedeutung für die Natur zu. Es ist die größte Binnenwasserfläche Lanzarotes. Von ökologischer Wichtigkeit sind insbesondere die offene Lagune sowie die nicht genutzten oder wieder aus der Nutzung gefallenen Ufer und ufernahen Bereiche, die sich zwischen der eigentlichen heute noch betriebenen Saline und dem Meer erstrecken. Die biologische Besonderheit resultiert daraus, dass die Lebensbedingungen innerhalb der Lagune von denen im Meer abweichen, obwohl das Wasser auch in ihr salzig ist. Hierfür ist der natürliche Trennungswall zwischen der Lagune und dem offenen Meer von entscheidender Bedeutung. Er schützt die Lagune vor Wellengang und starker Brandung. Vor allem aber verhindert er das Eintreten des Gezeitenganges. Dadurch wird das Wasser der Lagune nicht mehr mit dem des Meeres ausgetauscht. Da das flache Wasser in der Lagune aber durch die starke Sonneneinstrahlung ständig verdunstet und es stetig langsam durch den Wall und den Untergrund nachsickert, ist der Salzgehalt des Lagunenwassers weitaus höher als im Meer. Auf diese Weise können sich die hypersalinen extremen Lebensbedingungen erhalten.

Der Mensch hat diesen Prozess zur Gewinnung von Meersalz gezielt durch Verdunstung in den von ihm angelegten Kristallisationsbecken imitiert und fortgeführt, indem er keine Wasserzufuhr zur Verdünnung mehr zulässt. In der so entstehenden extrem salzigen Lake vermögen sich dann nur noch einzelne Algen- und Bakterienarten zu entwickeln, die dann aber aufgrund fehlender konkurrierender Arten in großer Zahl auftreten. Auf Grund der Färbung dieser Algen und Bakterien lassen sie die ansonsten lebensfeindlichen Becken in unterschiedlichsten Rottönen erscheinen.

Unter den hypersalinen Lebensbedingungen der Lagune können gleichfalls nur wenige tierische und pflanzliche Organismen existieren. Auch diese treten dann wegen der fehlenden Konkurrenz durch andere Arten charakteristischerweise in großen Mengen auf. So wächst im flachen Wasser nahe dem Ufer die schmalblättrige Meeres- oder Geschnäbelte Salde (Ruppia maritima), die nicht mit einer Grünalge verwechselt werden darf. Sie gehört verwandtschaftlich zu den Einkeimblättrigen und vermag als einzige höhere Unterwassergefäßpflanze als Besonderheit für die Kanaren in der Laguna de Janubio zu existieren.

Wenn der Wind auf die flachen Ufer der Westseite steht, bilden sich hier weiße Schaumsäume, deren Flocken auf das Land geblasen werden. Dies deutet auf das Vorkommen vieler einzelliger Algen im Lagunenwasser hin, die im Wellenschlag zerstört werden und aus deren frei gesetztem Eiweiß sich der Schaum bildet. Die hohe Vorkommensdichte dieser Einzeller wird von Spezialisten unter den Tieren genutzt. Hierzu zählen die altertümlichen Salz- oder Salinenkrebschen (Artemia spec.). Diese etwa einen Zentimeter großen Urzeitkrebse kann man im flachen Uferbereich erspähen. Sie treiben auf dem Rücken und bewegen sich mit Hilfe von etwa 20 Paaren stetig ondulierend betätigten Blattbeinchen vorwärts. Dabei filtrieren sie gleichzeitig mit ihren Extremitäten mikroskopische Algen aus dem Wasser. Die Tiere regeln den für ihr Überleben wichtigen Salzgehalt ihrer Körperflüssigkeit, indem sie das im Überschuss in den Körper aus dem umgebenden Wasser eingedrungene Salz über ihre Kiemen ausscheiden.

Ein weiteres Charakteristikum dieses Gewässers kann man bei genauer Beobachtung der Wasseroberfläche entdecken. Schlittschuhläufern gleich gleiten hier etwa einen Zentimeter große Insekten in großen Schwärmen über das Wasser ohne einzusinken. Sie laufen auf dem Oberflächenhäutchen. Dies sind Salzfliegen, die zu den Ephydridae gehören – ein Name, der sich vom Griechischen ableitet und eben diese Fähigkeit, auf dem Wasser zu laufen (epi=auf, hydros=Wasser), beschreibt. Die meisten Tiere kommen „im Doppelpack“ vor, da sie sich in Paarung befinden, wobei die Weibchen die kleineren Männchen auf dem Rücken tragen. Die ausgewachsenen Fliegen sind nach Umwandlung und Häutung aus madenförmigen Larven hervorgegangen, die in Vielzahl in der Lagune an Steinen und der Meeressalde leben. Der Kreislauf schließt sich, indem sie ihre Eier sogleich wieder in das Wasser ablegen.

Das reiche Nahrungsangebot der Lagune und die relative Ruhe des Lagunenwassers im Vergleich mit dem Meer machen dieses Gebiet zu einem ornithologisch bedeutsamen Lebensraum. Es unterliegt daher gleich mehrerer gesetzlicher Kategorien des Naturschutzes, als nationales „Sitio de Interés Científico“ („Gebiet wissenschaftlicher Bedeutung“) und als ZEPA (Zona Especial Para Aves, Internationales Vogelschutzgebiet) im Rahmen der Natura 2000 Richtlinie unter internationalem europäischen Schutz. Die auffälligste hier vorkommende Vogelart ist der schwarz und weiß gefärbte Stelzenläufer. Aufgrund einer ähnlichen Färbung, der langen Beine und seiner geringeren Größe wird der Stelzenläufer im Spanischen auch als „Störchlein“ (cigüeñuela) bezeichnet. Mit seinen überlangen rosafarbenen Beinen vermag er in tieferen Flachwasserzonen als alle anderen Watvögel, kleine Wassertiere wie Salzkrebse mit seinem spitzen Schnabel zu erbeuten. Deutlich sind zur Balzzeit oder auch bei Störungen z. B. durch Menschen oder Hunde seine schrillen Rufe zu hören. Er stellt hier etwas ganz besonderes dar: Seit ungefähr zehn Jahren bauen einzelne Paare alljährlich ihre Nester am Boden des Gewässerrandes und schreiten zur Brut. Sie bilden damit die einzige Brutpopulation dieser Art auf den Kanaren.

Als weiterer auf Lanzarote selten gewordener Brutvogel tritt hier der Seeregenpfeifer auf. Es ist eine kleine, relativ unscheinbare Vogelart, deren Männchen zur Brutzeit eine braune Kappe tragen. Die Tiere legen ihre Eier auf den nackten Boden und suchen zur Nistplatzwahl gerne - wie der Mensch - Sandstrände auf. Dabei kommt es dann zum Interessenskonflikt mit den Sonnenbadenden, bei dem die brütenden Vögel meist den Kürzeren ziehen. In den Randzonen der Laguna de Janubio haben sie ein Refugium gefunden. Altvögel und junge Küken suchen außerhalb des Wassers im feuchten Uferbereich ihre Nahrung.

Besonders viel Leben herrscht an der Laguna de Janubio im Frühjahr und Herbst, wenn die nordeuropäischen und arktischen Zugvögel auf ihrem Weg in und von den Winterquartieren in West- und Südafrika hier Rast machen. Dann streifen in rasantem Flug Schwärme von Sand-, Fluss- und Seeregenpfeifern flach über die Lagune. Im seichten Wasser waten langbeinige Grün- und Rotschenkel oder stochern Ufer- und Pfuhlschnepfen mit ihren langen Schnäbeln im Gewässerboden. Flussuferläufer trippeln Schwanz wippend zusammen mit Sanderlingen zur Nahrungssuche oberhalb der Uferlinie, Kampfläufer und Steinwälzer sitzen ruhend auf Felsen.

Bei starken Stürmen werden auch seltene Gäste nach Lanzarote verfrachtet und finden in der Laguna de Janubio zeitweise ein Refugium. Dann tauchen hier beispielsweise Schwarzhalstaucher nach Nahrung und einzelne verirrte Säbelschnäbler durchseihen das Wasser mit ihrem langen, aufwärts gebogenen Schnabel nach Kleingetier. Manchmal werden sogar nordamerikanische Zugvögel hierher verdriftet.

Auch außerhalb der Lagune gibt es Leben. Das Gelände hier besteht aus zu feinen Steinchen zerriebener schwarzer Lava und ist sehr stark dem vom Meer hereinwehenden Salzspray ausgesetzt. Nur bei genauester Untersuchung entdeckt man die außen mit Steinchen getarnten Deckel von Falldeckelspinnen. Diese Tiere leben in einer mehrere Zentimeter in den Boden reichenden Wohnröhre, deren Wand aus versponnenen kleinen Steinen besteht. Den Falldeckel hebt die Spinne an, um vorwiegend nachts nach Beute zu spähen. Bemerkt sie ein Opfer, stürzt sie hervor, ergreift es. Dann verschwindet sie damit wieder in ihrer Röhre, nicht ohne diese mit dem Deckel hinter sich dicht zu verschließen.

Auch Pflanzen wachsen hier, wenn auch nur vereinzelt. Es sind dies salztolerante Arten wie das Jochblatt, die prächtig rosa blühenden Frankenien oder das Wurmförmige Salzkraut. Zwischen ihnen huschen blitzschnell die allgegenwärtigen Atlantischen Eidechsen hin und her. Die Samen dieser Pflanzen werden gerne vom Wüstengimpel gefressen, der sich hier im Herbst in kleinen Schwärmen versammelt. Im Frühjahr nutzen einzelne Paare dieses Vogels Lücken in den Mauern der Saline zur Anlage ihres Nestes.

Zum Besuch der Laguna de Janubio lässt man sein Auto auf einem der Parkplätze direkt an der Küste nahe der Playa de Janubio stehen. Hier ergibt sich neben dem Ausflug zur Lagune die Gelegenheit, einen der prächtigsten schwarzen Strände Lanzarotes vor der weißen Brandung zu bewundern. An ihm kann man entlang wandern, auf der Suche nach gestrandetem Meeresgetier oder grünlichen Olivine.


Wenn Sie neugierig geworden sind, wird Sie der neue Bildband „Lanzarote – Leben auf Lava“ interessieren. Dieses Fotobuch zeigt die eindrucksvollsten Landschaften Lanzarotes sowie die hier lebenden Tiere und Pflanzen in einem Layout mit einem künstlerischen Anspruch. Die beiden Autoren, Ulrike Strecker und Horst Wilkens sind Biologen der Universität Hamburg. Während zahlreicher Aufenthalte auf Lanzarote haben sie sich ein großes Wissen über die dortige, ganz spezielle Tier- und Pflanzenwelt angeeignet. In diesem Buch wird der Kontrast zwischen der kargen Umwelt dieser Insel aus Lava und den daran angepassten Lebensformen dargestellt. Detailreiche Fotos zeigen häufige und seltene Tiere, wie z. B. Wiedehopf und Kragentrappe, bunte Schmetterlinge und Heuschrecken. Lanzarote entpuppt sich als ein Ort mit überwältigender Blütenpracht. Zum ersten Mal werden Fotos von der blinden und bleichen Tierwelt eines der größten Lavatunnels der Welt, dem unterirdischen Túnel de la Atlántida in den Jameos del Agua, gezeigt. Zu jedem Foto gibt es einen informativen kurzen Kommentar. Die Texte sind dreisprachig in Deutsch, Englisch und Spanisch abgefasst.Wenn Sie mehr über die Natur Lanzarotes mit ihrer besonderen Tier- und Pflanzenwelt erfahren möchten, können Sie dies außerdem in dem Buch „Lanzarote – blinde Krebse, Wiedehopfe und Vulkane“ von Prof. Dr. Horst Wilkens nachlesen, dass nun in der 2. redigierten Auflage erhältlich ist. Dieses Buch gibt es auch in englischer und spanischer Sprache. Diese Bücher sind ab Mitte März in folgenden Shops zu kaufen: Fundación César Manrique*, Montañas del Fuego*, Jameos del Agua*, Jardín de Cactus*, Mirador del Río*, Casa Monumento al Campesino. Außerdem im Pardelas Park in Órzola, im Shop Aha im Casa Santiago in Teguise sowie in der Clínica Dr. Kunze in Arrieta und im Anthroposophischen Zentrum in Puerto del Carmen, in den Buchhandlungen El Puente in Arrecife und Arca Canar in Costa Teguise.
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