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Kurzmeldungen, Lokales

Politik oder Krise:
Wer hat Schuld an sinkenden Urlauberzahlen auf den Kanaren?


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Tourismusministerin Rita Martín (PP) musste sich im kanarischen Parlament von der Oppositionspartei PSOE den Vorwurf gefallen lassen, viel zu spät etwas gegen die fallenden Touristenzahlen auf den Kanaren unternommen zu haben. Foto: Gobierno de Canarias


12-10-2009 Kanarische Inseln (sb) – Seit acht Jahren kommen von Jahr zu Jahr weniger Touristen auf die Kanaren. Genau genommen 2,1 Millionen weniger seit 2001. Besonders betroffen: der deutsche Markt. Die Krise gab dieser Abwärtsbewegung den Rest. Und seit die Rezession in Großbritannien und Irland wütet, kommen auch von dort immer weniger Besucher. Dazu kommt, dass sich Irland und England noch langsamer als Deutschland oder Frankreich aus den Fesseln der Krise befreien können und das starke Pfund mit dem die Briten einst prassten ebenfalls der Vergangenheit angehört. Genug Stoff für die Opposition in Gran Canaria um der Tourismusbeauftragten der aus PP und CC geführten Koalitionsregierung so richtig einzuheizen.

 

 

Nicht gut für Tourismusministerin Rita Martín (PP), die im kanarischen Parlament der Schelte der PSOE Abgeordneten Olivia Estévez standhalten musste, die die Maßnahmen von Martín, mit denen diese die sinkenden Tourismuszahlen aufhalten will, für völlig untauglich hält. Sie will nicht akzeptieren, dass die unaufhaltsam sinkenden Tourismuszahlen auf den Kanaren der Krise in die Schuhe geschoben werden. Und schon gar nicht will die Sozialistin dulden, dass Martín mit dem Finger Richtung Madrid zeigt, wenn es darum geht den Grund für die sinkenden Tourismuszahlen zu finden.

Sie nimmt Martín nicht ab, dass angeblich die Zeit gekommen sei, wie Tourismusministerin Martín es jüngst im kanarischen Parlament formulierte, die Früchte ihrer Arbeit ernten zu können. Die erwartet nämlich, dass das vor wenigen Monaten in Deutschland und Frankreich investierte Geld in Werbekampagnen für die Kanaren, bereits diesen Herbst in Form von Besuchern zurückkommen werde, besonders wo sich doch Deutschland und Frankreich nach ihrer Ansicht schon von der Krise zu erholen beginnen.

Olivia Estévez kann daran nicht glauben. Der englische Markt sei „im freien Fall“ so Estévez und trotz der millionenschweren Werbekampagnen sei in den letzten acht Monaten eine halbe Million Touristen weniger auf die Kanaren gekommen und die würden zudem noch viel weniger Geld ausgeben als früher. Und was die Deutschen beträfe, so sei deren Präsenz auf den Inseln um satte 12 Prozent zurück gegangen, in Fuerteventura sogar um 16 Prozent.

Martín bräuchte den Schuldigen nicht in Madrid zu suchen. Denn die Urlaubsreisen aus den angesprochenen Regionen seinen in Wirklichkeit nicht weniger geworden, die Leute flögen nur anderswo hin. So hätten die Türkei, Ägypten und Tunesien in der Tourismusbranche trotz Krise zwischen 10 und 15 Prozent zugelegt. Die Schuld am sinkenden Tourismus sei also in der schlechten Tourismus-Politik der derzeitigen kanarischen Regierung zu suchen.

Martíns Gegenargumente sind schwach: Zu wenig Geld habe sie, nur 30 Millionen könne sie in Werbung für die Kanaren investieren, lamentierte sie, und Länder wie die Türkei und Ägypten hätten nicht diese hohen Standards wie die Kanaren einzuhalten. Ganz nebenbei und ganz leise gab sie auch zu, dass man angesichts des jahrelang boomenden Tourismus auf den Kanarischen Inseln das Problem zu spät erkannt habe und einfach zu spät angefangen habe gegenzusteuern.



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