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Kurzmeldungen

Ölbohrungen vor Lanzarote und Fuerteventura
Una sola voz: Großdemonstrationen auf den Kanaren


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Impressionen der Demonstration am vergangenen Samstag in Lanzarotes Inselhauptstadt Arrecife. Foto: ©Lanzarote37°/Sarah Schulz

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©Lanzarote37°/Sarah Schulz


09.06.2014 Kanarische Inseln/Lanzarote (ssc) – Bürger, Organisationen und Vertreter politischer Institutionen gingen aus Protest gegen die geplanten Ölbohrungen auf die Straße.

Am vergangenen Samstag gab es auf allen bewohnten Kanareninseln Protestmärsche gegen das Ölbohrungsvorhaben vor der Küste der ostkanarischen Inseln durch das Petrochemieunternehmen Repsol. Unter dem Motto „Ocho islas – Una sola voz“ (Acht Inseln – eine Stimme.) war nach dem 29. Mai, als das Umweltministerium grünes Licht für die Bohrungen gegeben hatte, aufgerufen worden.

Die Beteiligung auf Lanzarote war massiv. Nach den großen Demonstrationen im März 2012 und des laufenden Jahres mit 24.000 und 15.000 Teilnehmern, gingen dieses Mal nach eigenen Schätzungen zwischen 30 und 35.000 Menschen auf die Straße, darunter auch viele bekannte Gesichter aus Politik und Kultur. Die offiziellen Zahlen der Delegación del Gobierno (Vertretung der Zentralregierung auf den Kanaren), die sich aus Angaben der Policía Nacional und Guardia Civil zusammensetzen sollen, nennen zwar „nur“ 13.000 Teilnehmer, diese entsprechen allerdings nicht der Realität. Beispielsweise nennt derselbe Bericht auch für Teneriffa 16.000 Teilnehmer, während tinerfeñische Medien wie Diario de Avisos von 60.000 Demonstranten und mehr sprechen.

Auf Lanzarote startete der Protest um 18 Uhr am alten Cabildo auf der Calle León y Castillo (Calle Real) in Arrecife. Viele Gruppen und Verbände hatten Banner und Plakate angefertigt, auch viele Privatpersonen hatten Schilder gebastelt, um ihren Unmut kundzutun: „No a las petroleras.“ (Gegen die Ölgesellschaften.), „Sí a las renovables.“ (Pro erneuerbare Energien.), „Hay alternativa.“ (Es gibt eine Alternative.) waren darunter die objektivsten, gefolgt von solchen, die den aus Gran Canaria stammenden spanischen Industrieminister José Manuel Soria angriffen, „Mal canario.“ (Schlechter Kanarier.), oder das Petrochemieunternehmen Repsol: „Repsol, no destruyas mi paraíso.“ (Repsol, zerstör nicht mein Paradies.) oder beide sowie die spanische Volkspartei Partido Popular (PP), wo Soria Mitglied ist: „Repsoria S.A., No Prospecciones Petrolíferas.“ (Repsoria AG, keine Ölerkundungsbohrungen.) oder die Schreibweise „RePPsol“ waren auf Plakaten zu lesen.

Auch gab es Solidaritätsbekundungen für den Kampf der Balearen gegen die dort geplanten Ölbohrungen.

Auf dem Weg zum neuen Cabildo beziehungsweise zum Recinto Ferial gab es Sprechchöre wie „Soria, cabrón, Canarias dice no.“ (Soria, du Mistkerl, die Kanaren sagen Nein.) begleitet von Pfiffen und Getrommel. Für letzteres sorgten unter anderem Batucadas, die sonst ihre großen Auftritte an den Karnevalstagen haben, nun aber eine akustisch ansprechende Kulisse im Kampf gegen die Repsol-Pläne boten.

Am Endpunkt der Demonstration gab es weitere musikalische Unterstützung mit speziell auf die Situation gemünzten Texten, ehe das Manifest vorgetragen wurde. Dieses hat als Kernaussage, dass das königliche Dekret Real Decreto 547/2012, de 16 de marzo, welches den Weg für Probebohrungen freigeräumt hatte, zurückgenommen wird. Dasselbe wird von dem Umweltbericht gefordert. Auch auf die Entscheidung des Obersten Gerichtshof bezüglich der Anmerkungen und Einwände, die zu jenem bzw. gegen jenes Dekret gemacht worden waren und deren Veröffentlichung morgen, am Dienstag, den 10. Juni, erwartet wird, wurde hingewiesen und betont, man hoffe sie werde der Meinung der Demonstranten entsprechen. Die Kanaren-PP wurde aufgerufen, es den Parteikollegen auf den Balearen gleichzutun und sich gegen Bohrungen in den eigenen, küstennahen Gewässern auszusprechen.

Auf Lanzarotes Nachbarinsel La Graciosa ebenso wie auf den anderen Kanareninseln war zu Demonstrationen aufgerufen worden, denen viele Menschen folgten. Der Präsident der Kanarischen Inseln, Paulino Rivero, nahm am Protestmarsch der kleinsten bewohnten Insel teil, geschmückt mit dem typischen Hut der gracioseros, den die meisten Demonstranten trugen als Zeichen von Tradition und Zusammenhalt.



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