D  english    espanol
deutschenglishespanol
Sonntag, 25. August 2019
  Anzeigen
 
Startseite
 
 
Lokales
Kurzmeldungen
Freizeit
Wissenswertes
Serie
Essen & Trinken
Gesundheit
 
 
Künstler sehen Lanzarote
Fotogalerie
Veranstaltungskalender
Kleinanzeigen
Immobilien
Ferienhäuser-/ Apartments
Stellenangebote/-gesuche
 
 
Branchenverzeichnis
Leserbriefe
Abonnements nicht möglich
Werbebanner
Impressum
Kontakt
Links
 
 
» Archiv
 
Archivsuche  
 
 
 
Kurzmeldungen

Neuer Korruptionsskandal erschüttert Spanien:
PP-Schatzmeister Luis Bárcenas hortet 22 Millionen auf Schweizer Konto


Spanien-Korruption-Barcenas-37°-lanzarote-37grad-Inselmagazin-Inselzeitung
Hat 22 Millionen Euro zweifelhaften Ursprungs auf seinem Schweizer Bankkonto: Ex-PP-Mitglied Luis Bárcenas. Foto: Partido Popular


 


24-01-2013 Spanien (sb) – Spanien und seine Korruptionsskandale. Die iberische Presse ist voll davon. Landauf, landab wird bestochen und korrumpiert, Posten und Pöstchen verschoben, Geschenke verteilt und angenommen, Rechnungen bezahlt, deren fakturierte Leistung nie erbracht wurde, Personen erfunden, denen man Gehälter bezahlt, um sie sich später selbst in die Tasche zu stecken, und so weiter, und so weiter.

Die spanische Presse hat tagtäglich damit zu tun, über unredliche Politiker zu schreiben und spricht von einem „überbordenden“, sich im Land „endemisch“ ausbreitendem Bestechungssumpf, während die spanische Justiz mit den Ermittlungen kaum hinterherkommt: Unter Ermittlungsnamen wie "Pokemon" (Galizien), "Unión" (Lanzarote), "Palma Arena" und "Noos" (Mallorca), "Gürtel" (Madrid), "Mercuri", "Palau" oder "Pallerols" (Katalonien) stochert sie im Morast käuflicher Politiker und kommt mit den Ermittlungsarbeiten kaum nach, nicht zuletzt, weil bereits Verurteilte Revision bis zur letzten Instanz einreichen und unterdessen rotzfrech weiter in ihren Amtsstuben sitzen.

Diese Woche reihen sich zwei neue Skandale in die lange Liste der Skandale, an denen sich Spaniens Journalisten abarbeiten können: Der Fall „Bárcenas'  und der Fall „Amy“: Es sind das Schweizer Konto des ehemaligen Schatzmeisters der Konservativen, Luis Bárcenas, der 22 Millionen Euro mutmaßliches Schwarzgeld in der Schweiz gebunkert haben soll und die fantastische „Amy Martin“, die der Vorsitzende der PSOE-Stiftung „IDEAS“, Carlos Mulas, mutmaßlich erfunden hat, um sich ein zusätzliches Taschengeld zu verschaffen, indem er seiner Amy Geld für Artikel überwies, welche diese angeblich für die Stiftung geschrieben habe. Wohl damit ihm niemand die fantastische Idee klaut, hat Mulas sich die Rechte am Logo und an der Marke der erfunden Amy gesichert. Dem Volk bleibt neben der Empörung im Fall „Amy“ ein bitteres Lachen über so viel Dummheit in der Ausübung krimineller Energie, und Ministerpräsident Rajoy bleibt die bittere Genugtuung, wenigstens mit dem Finger auch ins Lager der PSOE deuten zu können, um vom Skandal in den eigenen Reihen, dem Schwarzgeldkonto des Parteikollegen Bárcenas, zu dem vermutlich nun auch noch Konten auf den Bermudas und anderen Steueroasen hinzukommen, abzuzlenken

Während nun die Aktivisten von „Nolesvotes“ (Wähle sie nicht!“) die Kartografie ihrer Korruptionslandkarte (http://wiki.nolesvotes.org/wiki/Corrupt%C3%B3dromo ) um zwei empörende Fälle erweitern dürfen, muss Rajoy Schadensbegrenzung betreiben, um das Vertrauen der Bürger in die Partei und insbesondere ihre Politiker nicht  gegen Null abschmelzen zu lassen.

Denn mit dem Fall Bárcenas hat sich ein weiteres Kapitel im Bestechungsskandal „Gürtel“ aufgetan, in welchem der der konservativen Partei nahestehende Unternehmer Francisco Correa PP-Politiker und Parteifunktionäre mit Geschenken und Geld geschmiert hatte. Im Fadenkreuz der Ermittler stand von Anfang an auch Luis Bárcenas, der 2010 schließlich aus der PP ausgeschlossen wurde.

Die neuen Vorwürfe, die aus Informationen stammen, welche der PP nahen Tageszeitung „El Mundo“ zugespielt wurden, lassen vermuten, dass hohen Parteifreunden in der Madrider PP-Zentrale schon seit 20 Jahren immer wieder dicke Geldumschläge zugesteckt wurden – Geld ungewisser Herkunft, möglicherweise mit dem Zweck, ihr Gehalt aufzubessern.

Zwischen 5000 und 15 000 Euro sollen sich jeweils in diesen Umschlägen befunden haben, berichtete „El Mundo“. Das Geld stamme „aus Kommissionen – die für Aufträge an Bauunternehmer kassiert wurden – und aus Spenden“.

Bergen diese Informationen Beweise für illegale Parteienfinanzierung, Steuerbetrug und Korruption innerhalb der PP? Rajoy und seine Parteigenossen dementieren, doch der Parteichef sah sich gezwungen, einer externen Prüfung der Parteifinanzen zuzustimmen. Man darf annehmen, dass sie weitere schmutzige Geschäfte ans Tageslicht befördert.

 

Spaniens sozialistische Opposition fordert - was denn sonst - einen Untersuchungsausschuss. Doch die PSOE sitzt im Glashaus: Insgesamt fielen und fallen die spanischen Sozis ebenso der Korruption anheim, wie die Konservativen. Ende 2009 gab der spanische Generalstaatsanwalt Cándido Conde-Pumpido in einer Parlamentsanhörung Zahlen bekannt: Zu jenem Zeitpunkt waren in Spanien insgesamt 730 Verfahren gegen Abgeordnete und Politiker anhängig. 464 davon entfielen auf die PSOE und die PP, 200 davon gingen auf das Konto der Konservativen und 264 auf das der Sozialisten. Inzwischen ist nicht nur „Amy“ dazugekommen...



<- Zurück zu: Archiv  

Location Properties - Immobilienmaklerin Stephanie Lehrmann
Anwältin auf Lanzarote - Felicitas Hofacker Tel: 0034 - 630 79 11 56
La Mendoza - Immobilienmaklerin Angelika Oberländer
Restaurant La Puerta Verde - Sehr empfehlenswertes Restaurant im Norden der Insel
Villas Canarias - Immobilienmaklerin Eva Deible-Siegl
Service Team - Handwerks- & Dienstleistungsunternehmen auf Lanzarote
Immobilien auf Lanzarote - Intervalmarketing Klaus Piesch
Lanzarote Arzt -  Dr. Karl Kunze mit 24h Rufbereitschaft unter 0034-928 835 509
CasaLanz Immobilienmakler Playa Honda nahe Deiland
Computerberatung auf Lanzarote - Schulung, Kurse, Beratung und Hilfe
UNINEX - Büroservice, Behördengänge und Hilfe für Auswanderer - Andrea Lechtape
Iris Kienzle - Papierkram, Behördengänge, Beantragung NIE-Nummer, Residencia, etc
MANZATEC  - Solar- und Klimaanlagen - Sanitär - Installation - Instandhaltung - Umbau
Jon W. Olsen - Immobilienmakler in Playa Blanca
Deutsche Anwältin mit Sitz auf Lanzarote - Alice Baumann
WTU Canarias - Wir unterstützen Menschen, sich mit Hilfe von Körperarbeit, sowie gemeinschaftlichen und künstlerischen Aktivitäten - innerlich wie äußerlich - wieder aufzurichten.
Pflegedienst, ambulante Pflege, Urlaubspflege, Behandlungspflege und Tagesbetreuung auf Lanzarote
Men at Work - Thorsten Merkt - Fachbetrieb für Heizung und Sanitär sowie  Pool- und Solartechnik
Haría-Lanzarote-Markt-Mercadillo-artesanal-Kunsthandwerksmarkt
The Garden Lanzarote - Gartencenter / Gärtnerei in Tegoyo
Canarias Cosmetics - Aloe Vera Kosmetikprodukte aus Lanzarote
Lanzarote Immobilien - Ines Kampfer - IK-Immobilien in Costa Teguise - Tel: 0034 - 639 81 57 35
Umzüge-Internationale Transporte von und zu den Kanarischen Inseln
Lanzarote - Ferienapartments
Offizielle Tourismusseite Lanzarote - Alles für Ihren Urlaub auf Lanzarote
Lanzarote - Türen & Fenstr aus Aluminium oder PVC
Ferienwohnungen - Ferienapartments - Villa la Vega Lanzarote

 
© conceptnet
  Startseite  |   Lokales  |  Kurzmeldungen  |  Freizeit  |  Wissenswertes  |  Serie  |  Essen & Trinken  |  Gesundheit  
  Künstler sehen Lanzarote  |  Fotogalerie  |  Veranstaltungskalender  |  Kleinanzeigen  |  Immobilien  |  Ferienhäuser-/ Apartments  |  Stellenangebote/-gesuche  
 Branchenverzeichnis | Leserbriefe | Abonnements nicht möglich | Werbebanner | Impressum | Kontakt | Links