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Kurzmeldungen

Möglichkeit für die Kanaren?
Einführung einer Tourismussteuer


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Wer in Barcelona Urlaub macht, muss je nach Unterkunft und Saison eine Abgabe zwischen 0,25 und 2 Euro pro Nacht zahlen. Foto: ©Sarah Schulz


10.3.2016 Kanarische Inseln (ssc) – Román Rodríguez, Gründer und Vorsitzender der Partei Nueva Canarias sowie ehemaliger Präsident der Autonomen Gemeinschaft der Kanaren, stellte im Frühling in einem Beitrag auf der Internetpräsenz des lanzarotenischen Mediums Lancelot Digital Argumente für den Nutzen einer Tourismussteuer vor. Am Beispiel Kataloniens und der Balearen legte er die Vorteile dar, ohne unerwähnt zu lassen, dass es diese Taxe in vielen anderen europäischen Staaten gebe sowie weltweit in Ländern, die als Reiseziele berühmt seien: u.a. in Tunesien, Ägypten, Dubai, Thailand, auf den Malediven.


Auf den balearischen Hauptinseln Mallorca, Menorca, Formentera und Ibiza wird die Abgabe zum 1. Juli als sogenannter impuesto de turismo sostenible (Steuer für nachhaltigen Tourismus) eingeführt. Jeder Urlauber ab 16 Jahren – auch Kreuzfahrtpassagiere, deren Schiff in einem balearischen Hafen vor Anker liegt – muss pro Nacht zwischen 25 Cent (einfache Herberge in der Nebensaison) und zwei Euro (Fünfsternehotels in der Hauptsaison) in seiner Unterkunft entrichten. Die Regierung der Balearen geht von einem jährlichen Gewinn von 80 Millionen Euro aus, der in nachhaltige touristische Infrastruktur und Landschaftspflege investiert werden soll.

Rodríguez ging davon aus, dass das touristische Modell der Kanaren dem der Balearen nicht unähnlich sei: Hauptsächlich kämen Reisende, die Sonne, Strand und Meer suchten. Analog solle die Kanarenregierung in Erwägung ziehen, eine ebensolche Gebühr zu erheben. Er überschlug, dass bei gleichbleibenden Urlauberzahlen jährlich sogar mehr Einnahmen als auf der anderen spanischen Inselgruppe verbucht werden könnten: etwa 100 Millionen Euro. Damit könnte auch die bisher als Missverhältnis wahrgenommene Zahlungsverteilung zwischen Heimatland und Urlaubsland ausgeglichen werden.

Gemäß statistischen Angaben entrichteten Kanarenurlauber 70 Prozent ihrer Kosten in der Heimat, von wo aus sie Flüge und Unterkünfte buchten. Die Ausgaben vor Ort versuchten sie dann so gering wie möglich zu halten. Durch die Erhebung einer Steuer könnte in die Qualität kanarischer Touristenziele investiert werden, was wiederum den Wettbewerb beleben könnte.

Um seine Forderung zu untermauern, gab er ein Rechenbeispiel unter der Prämisse, dass der Zustand sich nur verbessern, aber mit den Jahren nicht verschlechtern könne: Aktuell kalkuliere man 1,4 Milliarden Euro zur Sanierung der Zentren. Bei den aktuellen Zahlungen der Regierung von jährlich 15 Millionen Euro für touristische Zwecke werde es „fast ein Jahrhundert“ (etwas über 93 Jahre, Anm. d. Red.) dauern, bis die Orte modernisiert wären. Selbst ohne jenen Zuschuss könnte die Erneuerung dank der Steuereinnahmen in siebzehneinhalb Jahren erreicht werden.
Doch eine solche Steuer hat auch Gegner: Erst im März dieses Jahres kündigte Susana Ibáñez, Tourismusbeauftragte der andalusischen Regierung, an, dass man dort von ihrer Einführung absehe.



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