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Dienstag, 22. Oktober 2019
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Lanzarotes Praktikantenblog - Episode 23:
Auf den Spuren der Cetáceos bei den Schönen und Reichen

Von: Tanja Drott


Lanzarote, Praktikum, 37°, Grad, Inselmagazin, deutsche, Zeitung, Journalistisches, Puerto Calero.
Puerto Calero - das ist nicht zu übersehen. Foto:Lanzarote37°/Drott

Lanzarote, Praktikum, 37°, Grad, Inselmagazin, deutsche, Zeitung, Journalistisches, Eingang, Museo Cetaceos, Delfin, Wal.
Ein Walskelett am Eingang des "Museo Cetáceos" lässt erahnen, was fünfzig Meter weiter im Innenraum wartet. Foto:Lanzarote37°/Drott

Lanzarote, Praktikum, 37°, Grad, Inselmagazin, deutsche, Zeitung, Journalistisches, gemein, Delfin, Museo de Cetaceos.
Seitlich des Wals befinden sich zwei "gemeine" Delfine, die jahrhundertelang die bekannteste Art darstellten, bis sie vom großen Tümmler "Flipper" verdrängt wurden. Foto:Lanzarote37°/Drott

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Der kleine Bruder des Eingangstümmlers? Foto:Lanzarote37°/Drott

Lanzarote, Praktikum, 37°, Grad, Inselmagazin, deutsche, Zeitung, Journalistisches, Zeichnung, Delfin.
Der Künstler, der dieses Werk im Gästebuch des Museums hinterließ, möchte sicherlich nicht namentlich genannt werden. Foto:Lanzarote37°/Drott

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Über 400 Liegeplätze bietet der bekannte Sporthafen Puerto Caleros. Foto:Lanzarote37°/Drott

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Ein wenig Dekadenz muss ja wohl erlaubt sein. Foto:Lanzarote37°/Drott

Lanzarote, Praktikum, 37°, Grad, Inselmagazin, deutsche, Zeitung, Journalistisches, Puerto Calero.
Malerische Aussicht aus einem am Hafen gelegenen Bungalow. Foto:Lanzarote37°/Drott

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In dieser Hotelanlage mit angrenzendem Restaurant kann man direkt aufs Meer schauen. Foto:Lanzarote37°/Drott

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Ein letzter Blick zurück zum Hafen, bevor es wieder auf die Heimreise geht. Foto:Lanzarote37°/Drott

Lanzarote, Praktikum, 37°, Grad, Inselmagazin, deutsche, Zeitung, Journalistisches, Pilonen.
Fundstück der Woche: Sicherheit wird in Puerto Calero ganz groß geschrieben. Foto:Lanzarote37°/Drott


(06-09-10) Als meine Zecken- und Sandmücken Freundin Lina (siehe Blog 18) mich vor einigen Tagen fragte, ob ich sie zum Museo de Cetáceos in Puerto Calero begleiten wolle, sagte ich aus Neugier zu, konnte mir aber weder unter Museum noch Ort etwas vorstellen. Seit meiner Ankunft vor einem Monat bekomme ich von allen Seiten ununterbrochen die spanischen Namen von Lebensmitteln, Begrifflichkeiten, Regionen, Sehenswürdigkeiten, Orten und Einkaufszentren um die Ohren gehauen. Langsam nimmt der Wust aus unverbundenen Informationen in meinem Gehirn zwar Formen an, aber es klaffen auch noch große Lücken. Selbst Lina, deren Sprache ich eigentlich verstehen sollte, wurde in den letzten zwei Monaten einer solchen Gehirnwäsche unterzogen, dass sie nur noch von ihrer “aljibe“, dem “el jable“, “La Geria“ und den “guaguas“ spricht. Nicht nur einmal am Tag bitte ich sie daher darum, mir linguistisch etwas entgegen zu kommen und sich auf unsere gemeinsamen sprachlichen Wurzeln zu besinnen.

 

 Auf dem Weg nach Puerto Calero, an der Südküste zwischen Puerto del Carmen und Playa Blanca gelegen, erzählte mir Lina, dass hier die Schickeria den Ton angibt und der komplette Ort 24 Stunden am Tag von Sicherheitskameras überwacht wird. Ob sich das als erweitertes Format für Big Brother eignen würde? In der heutigen Medienlandschaft sicherlich nicht undenkbar, durch den Schutz des Persönlichkeitsrecht aber zumindest nicht durchführbar. Glück gehabt.

 

Wir parkten kurz vor einem Passierhäuschen mit einer offenen Schranke und überquerten die imaginäre Grenze zwischen „normal“ und „exklusiv“ zu Fuß. Was sofort auffiel, war die Sauberkeit und die Exaktheit der Architektur. Im Gegensatz zu den anderen Häusern, die ich bisher gesehen habe - mein eigenes Domizil eingeschlossen – schien hier alles mit der Wasserwaage ausgemessen worden zu sein und gut in Schuss gehalten zu werden. Bevor das Dorf der gut Betuchten weiter von uns inspiziert wurde, schauten wir uns aber erstmal das Museum an, weswegen wir schließlich die 45-minütige Autofahrt von Arrieta auf uns genommen hatten. Wir waren die Einzigen, die Freitagnachmittag etwas über “Cetáceos“ erfahren wollten. Besser gesagt: Eigentlich wusste ich immer noch nicht wirklich, was ich hier erfahren wollte.

 

 Das erste Schaubild im Inneren des Museums brachte dann endlich Klarheit: “Cetacea“ ist die lateinische Bezeichnung für die Familie der Wale, zu denen auch die Delfine gehören. Im Museum gab es diverse Abbildungen zur Anatomie der Cetáceos, lebensgroße Plastiknachbildungen, Film- und Tonaufnahmen der Säugetiere und Informationsständer. Da mir die Texte etwas zu fachchinesisch waren, habe ich mich hauptsächlich auf die Optik beschränkt und die Modelle und Skelette näher unter die Lupe ge nommen. Ich war überrascht, als ich in den nächsten Raum wechseln wollte und plötzlich im Souvenirshop kurz vor dem Ausgang landete.

 

Ich lief eine weitere Runde, fand aber weder Geheimtür noch Treppenaufgang, wo die Ausstellung weitergehen konnte. Ich ärgerte mich über die fünf Euro Eintritt und darüber, dass ich trotz Residentenrabatt nicht noch d en zusätzlichen Studentenrabatt hatte abstauben können, weil der bis maximal 25 Jahre gilt. Zu alt für den Studentenrabatt – das ist mir vorher auch noch nicht passiert. Für deutsche Verhältnisse sind fünf Euro natürlich nichts, da sich die anderen Residentenpreise allerdings um einen Euro bewegen, hatte ich mir eindeutig mehr versprochen. Um die fünf Euro voll auszureizen, lief ich natürlich noch etliche Male im Kreis, um auch ja alles gesehen zu haben. Nach einer dreiviertel Stunde hatten wir dann schließlich wirklich jeden Winkel zweimal besichtigt und ließen es uns nicht nehmen, an einer Zufriedenheitsbefragung des Museums teilzunehmen. Qualität, Information und Personal bekamen Bestnoten, das Preis-Leistungsverhältnis ein “mangelhaft“. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Die Damen am Empfang führen auf Anfrage auch kostenlose Führungen durch.

 

Zurück an der frischen Luft flanierten wir am Hafen entlang, der als bekannter Sporthafen verschrien ist. An den über 400 Liegeplätzen können selbst große Luxusyachten anlegen. Außer einigen Touristen war es menschenleer. Unsere “kurze“ Erkundungstour durch Puerto Calero entpuppte sich dann doch als eineinhalb-stündige Wanderung unter glühend heißer Sonne, da der Weg querfeldein sich doch nicht als Geheimtipp, sondern deutlicher Umweg erwies. Gelohnt hat sich die Tour dennoch – wer es sich leisten kann, kann hier sicherlich ein paar schöne Tage verbringen.  



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