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Dienstag, 17. September 2019
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Lanzarotes Praktikantenblog - Episode 21:
Meine Aufenthaltserlaubnis

Von: Tanja Drott


Lanzarote, Praktikum, 37°, Grad, Inselmagazin, deutsche, Zeitung, Journalistisches, Fundstück, Speisekarte
Das hört sich zumindest im ersten Augenblick gewöhnungsbedürftig für mich an. Foto:Lanzarote37°/Drott

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Ich wüsste zu gerne, wie dieses "Lebensmittelgeschäft" an Stelle des Salates schmeckt. Foto:Lanzarote37°/Drott

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Hier bleiben ja wohl keine Fragen offen. Foto:Lanzarote37°/Drott


(30-08-10) Seit einigen Tagen bin ich stolze Besitzerin einer Residencia, die es mir erlaubt, für fünf Jahre auf spanischem Boden – egal, ob auf dem Festland oder auf den Kanaren - zu leben. Nicht dass ich vorhätte, meinen Aufenthalt spontan zu verlängern. Mich lockt vielmehr der Aspekt, dass Residenten in Spanien enorme Vergünstigungen für Flüge und Eintrittsgelder in Anspruch nehmen können. Da ich aus Berufszwecken quasi dazu verpflichtet bin, mir ein Bild von Lanzarote zu machen, muss ich natürlich solch eine “Aufenthaltserlaubnis“ haben. Nebenbei bin ich jetzt voll geschäftsfähig und könnte hier auch ein Konto eröffnen oder ein Haus kaufen.

 

Im Vergleich zu Deutschland ist die Beantragung zwar weniger bürokratisch, dafür aber nicht minder anstrengend für jemanden, der nur gebrochen Spanisch spricht. Die Beantragung der Aufenthaltserlaubnis verläuft im Idealfall in vier Schritten:

 

1. Man findet sich auf der dafür vorgesehenen Polizeibehörde (Policía Nacional an der Rambla Medular, Puerto Naos) in Arrecife ein. Diese hat eine Glasfront im Eingangsbereich, hinter der ein Mann an einem kleinen Tisch voller Formulare sitzt. Jetzt gilt es erst einmal sich in der Schlange anzustellen. Vorne angekommen, bekommt man eine Reihe Formulare und eine Anweisung, was wie oft ausgefüllt und kopiert werden soll. Selbstverständlich sind die Papiere nur in spanisch erhältlich.

 

2. Eines dieser Dokumente muss anschließend zur Bank (natürlich gibt es keine Bank neben der Polizeistation, man muss also in die Stadt hineinfahren und sich eine Caixa oder ein anderes Geldinstitut suchen), wo knapp zwanzig Euro für die Residencia fällig werden. Als “Belohnung“ winkt ein Stempel, der die Einzahlung quittiert. In einem copy shop müssen die ausgefüllten Dokumente und der Personalausweis anschließend noch kopiert werden.

 

3. Mit den gesammelten Werken geht’s dann erneut in die Schlange an der Polizeibehörde, um sich wieder bis zu besagtem Mann vorzuarbeiten. Diesmal darf man schon tiefer in die Polizeistation vordringen und wird in ein Nebenzimmer geschickt, in dem die Papiere von Mitarbeitern auf ihre Vollständigkeit geprüft werden. Wurde alles zur Zufriedenheit ausgefüllt, wendet man sich erneut an den Señor (ich habe mich dafür entschieden, mich nicht noch einmal anzustellen, sondern bin als unwissende Touristin einfach direkt zu ihm gegangen), um einen Termin für die Abholung der Residencia zu bekommen.

 

4. Auch am Tag des Termins wartet – weil’s so schön ist- wieder einmal die vertraute Schlange, um vom Koordinator (der Mann am Tisch muss eine herausragende Stellung innehaben, da jeder erst an ihm vorbei muss, bevor irgendetwas ausgestellt werden kann) in den Nebenraum vorgelassen zu werden. Die Residencia wird binnen weniger Minuten ausgestellt und der Besitzer darf sich zukünftig auf minimale Eintritts-, und Flugpreise freuen.

 

Auch meine Beantragung lief exakt so ab, allerdings hatte ich den Spaß, mich mit meinem gebrochenen Spanisch mit den Angestellten zu verständigen. Die allerwenigsten Spanier sprechen Englisch, zumindest behaupten sie das. Das ist wahrscheinlich ihr Beitrag zur Völkerverständigung: Sie hören sich lieber das chaotischste Touristenspanisch an, als sich auf einige Englischvokabeln einzulassen. Meine Standardsätzchen hatte ich mir vorher also extra parat gelegt, bei Rückfragen war aber dennoch Improvisation angesagt. Durch die Sprachschnelligkeit der Spanier habe ich den Großteil der Ansagen inhaltlich zwar nicht verstanden, bin aber einfach immer in die angezeigten Richtung gelaufen, um mein Standardsätzchen erneut vorzutragen. Und das Schönste daran ist: Ich wurde verstanden. Meine einfach konstruierten Wortgefüge haben tatsächlich zum Ziel geführt. Bei Aussetzern von Worten wie „gestern“ habe ich auch gerne mal mit Umschreibungen gearbeitet: „Ich war den letzten Tag hier - also das Gegenteil von morgen -  und sie (auf die andere Kollegin deutend) hat meine Kopien“. Mit dem Rabattgaranten in der Tasche werde ich in den nächsten Wochen alles besichtigen, was mir unter die Augen kommt und hier im Blog natürlich fleißig berichten.

 

Anbei wieder meine Fundstücke der Woche.

Diesmal aus dem Bereich “Speisekarten und ihre deutsche Übelsetzung“.

 

Hasta la próxima

Tanja



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