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Kurzmeldungen

Kein Erdöl gefunden: Repsol verlässt Kanaren



Die Arctic Sunrise Ende November in Arrecife im Hafen. Foto: ©Cabildo de Fuerteventure


Ein im Januar auf Fuerteventura gefundener junger Kurzflossen-Grindwal. Foto: ©Sarah Schulz


18.3.2015 Madrid/Fuerteventura/Lanzarote (ssc) – Bei den Probebohrungen vor den Küsten der östlichsten Kanareninseln Fuerteventura und Lanzarote durch das spanische Petrochemieunternehmen Repsol wurde kein Erdöl gefunden. Nach einer siebenwöchigen Bohrungsphase durch das Bohrschiff Rowan Renaissance in dem unter dem Namen Sandía ausgeschriebenen Gebiet etwa 60 Kilometer vor der Ostküste Lanzarotes wurde dies Mitte Januar bekannt gegeben.


Die Bohrungen selbst waren wenige Tage zuvor in einer Tiefe von 3.093 Metern (etwa 2.200 im Meeresboden) beendet worden. Dort sei man zwar auf Gase, besonders Methan und Hexan gestoßen, die Vorkommen seien aber weder quantitativ noch qualitativ ausreichend für eine lohnende Förderung.
Im Vorfeld waren die Erfolgschancen mit 15 bis 20 Prozent beziffert worden. Mit dieser Meldung gibt Repsol ein 15 Jahre altes Projekt auf, das aus verschiedenen Gründen zwischenzeitlich gestoppt worden war, schlussendlich aber dennoch durchgeführt wurde. Aufgrund der Sandía-Ergebnisse sehe man davon ab, in den benachbarten Gebieten Chirimoya und Zanahoria, für die ebenfalls Genehmigungen vorlägen, Bohrungen durchzuführen.

Auf den Kanarischen Inseln war das Projekt auf viel Kritik gestoßen: Politiker, Meeresschützer, die Bürger – alle einte der Ärger über den fehlenden Einsatz für erneuerbare Energien sowie die Sorge um die Meeresfauna und die Wasserqualität. Letzteres besonders im Unglücksfall und im Hinblick auf Fuerteventura und Lanzarote, deren Nutzwasser entsalztes Meerwasser ist. Diesbezüglich war erst Ende November bekannt geworden, dass es keinen Einsatzplan gebe, wie die Inseln bei einer Ölkatastrophe mit Wasser versorgt werden sollten. Die Zentralregierung verfüge über keine Kompetenzen, Wasserfragen oblägen den einzelnen Inseln.

Vor Beginn der Arbeiten in der Sandía-Zone hatte eine Umweltaktivistengruppe von Greenpeace versucht, ebendiese zu stoppen. Mit ihrem Schiff Arctic Sunrise hatten sie die vorgesehene Bohrposition eingenommen, um die Rowan Renassaince, die von zwei Versorgungsschiffen und der Guardia Civil begleitet wurde, an ihren Vorbereitungen zu hindern. Mit Zodiacs näherten sie sich, um friedlich zu protestieren. Es kam zu einer Kollision mit dem Boot der Guardia Civil, bei dem eine Aktivistin verletzt wurde.
Auf Videoaufnahmen, die die Umweltschützer veröffentlichten, sah das von offizieller Seite „Unfall“ genannte Vorkommnis vorsätzlich beziehungsweise „erhebliche Schäden in Kauf nehmend“ aus. Die an den Zodiacs entstandenen Defekte zwangen Greenpeace zur Rückkehr in einen Hafen. In Arrecifes Puerto Naos wurden sie von Hunderten wie Helden empfangen. Nach dem Vorfall konnten die Aktivisten mit ihrer von der Guardia Civil festgehaltenen Arctic Sunrise erst nach Zahlung von 50.000 Euro Kaution wieder in See stechen.

Die Gewässer der Kanaren gelten als sehr artenreich, besonders was Wale und Delphine anbelangt. Während der andauernden Bohrungen meldete die Inselregierung Fuerteventuras von drei angespülten Walen an der Ostküste der Insel, deren Tod sie mit den Arbeiten der Rowan Renaissance in Verbindung setzte: Die Tiere hätten keine äußeren Verletzungen gehabt, die auf einen Zusammenstoß mit einem Boot schließen ließen, und die aufgefundenen Arten – zwei Zwergpottwale und ein Kurzflossen-Grindwal – bevorzugten tiefe Gewässer und blieben der Küstenlinie fern.



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