D  english    espanol
deutschenglishespanol
Sonntag, 18. April 2021
  Anzeigen
 
Startseite
 
 
Lokales
Kurzmeldungen
Freizeit
Wissenswertes
Serie
Essen & Trinken
Gesundheit
 
 
Künstler sehen Lanzarote
Fotogalerie
Veranstaltungskalender
Kleinanzeigen
Immobilien
Ferienhäuser-/ Apartments
Stellenangebote/-gesuche
 
 
Branchenverzeichnis
Leserbriefe
Abonnements nicht möglich
Werbebanner
Impressum
Kontakt
Links
 
 
» Archiv
 
Archivsuche  
 
 
 
Kurzmeldungen, Wissenswertes

Kanarische Regierung: Artenschutz per Gesetz verringert


Seegras, sea weed
Wiedehopf bei der Balz in Haría auf Lanzarote. Er gilt auf den Kanaren nicht mehr als besonders schützenswert. Foto: Lanzarote37°/Bernard

lanzarote wiedehopf, abubilla, Upupa epops
Teil einer Seegraswiese vor Lanzarote. Foto: Cabildo de Lanzarote

lanzarote wiedehopf, abubilla, Upupa epops
Der Wiedehopf soll auf den Kanaren nicht mehr unter besonderem Schutz stehen. Foto: Lanzarote37°/Bernard

lanzarote wiedehopf, abubilla, Upupa epops
Wiedehopf auf Lanzarote. Foto: Lanzarote37°/Bernard

lanzarote wiedehopf, abubilla, Upupa epops
Wiedehopf bei der Balz. Foto: Lanzarote37°/Bernard


19-01-2011 Spanien/Las Palmas (bb). Der Artenschutz auf den Kanaren wurde Mitte 2010 per Gesetz drastisch reduziert. Der im Parlament verabschiedete neue Artenschutzkatalog enthält 90 Arten weniger, 170 Arten wurden in der Kategorie herabgesetzt. Wissenschaftler, Fachleute und Umweltschützer sind empört und werfen der kanarischen Regierung vor, sie wolle mit diesem Gesetz den Bau des umstrittenen neuen Hafens von Granadilla durchsetzen.

 

Presseberichten zufolge hatten beim Gesetzentwurf weder anerkannte Fachleute, noch Wissenschaftler oder Biologen mitgewirkt. Auch die vom Umweltministerium ausgearbeiteten Kriterien für Auswahl und Kategorisierung der Arten sind nicht mit ins Gesetz eingeflossen. Sogar 13 Gemeinden und Inselverwaltungen von El Hierro, La Gomera, Fuerteventura und Gran Canaria waren gegen den neuen Katalog. Nichtsdestotrotz konnte das Gesetz im Parlament mit Hilfe der beiden konservativen Parteien Coalición Canaria und Partido Popular durchgesetzt werden.
Im Zentrum der Kritik steht neben der Herabstufung und dem Ausschluss von Arten auch die Einführung einer neuen Kategorie. Sie nennt sich „Arten von besonderem Interesse für die kanarischen Ökosysteme“ und schützt Pflanzen und Tiere nur innerhalb eines Naturschutzgebiets. Konkret bedeutet das: Fliegt ein Vogel aus dem Naturschutzgebiet, ist er nicht mehr geschützt. Außerdem kann er den Schutz auch innerhalb des Gebiets verlieren, wenn „allgemeines Interesse“ besteht.
An dieser Stelle kommt das Bauvorhaben des Hafens von Granadilla ins Spiel. Der Bau des umstrittenen Millionenprojekts wurde schon kurz nach Beginn gestoppt. Grund dafür ist eine Seegraswiese im Bereich des geplanten Hafenbeckens. Die Seegraswiese fiel unter das Artenschutzgesetz und umfangreiche, kostspielige Kompensationsmaßnahmen wären nötig gewesen um den Bau weiterführen zu können. Die Seegrasart wurde nun kurzerhand der neuen Kategorie im Artenschutzkatalog zugeordnet. Da der Hafen ein Projekt von „allgemeinem Interesse“ ist, sollte der Baustopp mit dem neuen Gesetz aufgehoben werden können. Im September vergangenen Jahres gab es dann allerdings eine erneute Unterbrechung. Nun wurde ein geschützter Käfer der Art Pimelia canariensis auf dem Baugelände gefunden. 30 Exemplare der auf Teneriffa heimischen und einzigartigen Art sollen dort leben. Auch im neuen Artenschutzkatalog gehört dieser Käfer zu den bedrohten Tierarten. Wie grancanariaole.de berichtet, wird nun auf Druck der ortsansässigen Unternehmer (OAG) geprüft ob die Käferart nicht doch aus dem Artenschutzkatalog gestrichen bzw. herabgestuft werden kann. Zudem wurde von der OAG eine Studie in Auftrag gegeben, um zu prüfen, ob der Käfer wirklich des Artenschutzes bedarf. Eventuell soll der Käfer auch in eine andere Gegend umgesiedelt werden. Wie es mit dem Hafenprojekt weitergeht, bleibt abzuwarten. Bereits vor Jahren gab es Proteste mit bis zu 100.000 Teilnehmern gegen das Großprojekt.



<- Zurück zu: Archiv  

Lanzarote Immobilien - Ines Kampfer - IK-Immobilien in Costa Teguise - Tel: 0034 - 639 81 57 35
Service Team - Handwerks- & Dienstleistungsunternehmen auf Lanzarote
Jon W. Olsen - Immobilienmakler in Playa Blanca
Lanzarote - Türen & Fenstr aus Aluminium oder PVC
Location Properties - Immobilienmaklerin Stephanie Lehrmann
Anwältin auf Lanzarote - Felicitas Hofacker Tel: 0034 - 630 79 11 56
La Mendoza - Immobilienmaklerin Angelika Oberländer
Restaurant La Puerta Verde - Sehr empfehlenswertes Restaurant im Norden der Insel
Villas Canarias - Immobilienmaklerin Eva Deible-Siegl
Immobilien auf Lanzarote - Intervalmarketing Klaus Piesch
Lanzarote Arzt -  Dr. Karl Kunze mit 24h Rufbereitschaft unter 0034-928 835 509
Computerberatung auf Lanzarote - Schulung, Kurse, Beratung und Hilfe
UNINEX - Büroservice, Behördengänge und Hilfe für Auswanderer - Andrea Lechtape
Iris Kienzle - Papierkram, Behördengänge, Beantragung NIE-Nummer, Residencia, etc
MANZATEC  - Solar- und Klimaanlagen - Sanitär - Installation - Instandhaltung - Umbau
Deutsche Anwältin mit Sitz auf Lanzarote - Alice Baumann
WTU Canarias - Wir unterstützen Menschen, sich mit Hilfe von Körperarbeit, sowie gemeinschaftlichen und künstlerischen Aktivitäten - innerlich wie äußerlich - wieder aufzurichten.
Pflegedienst, ambulante Pflege, Urlaubspflege, Behandlungspflege und Tagesbetreuung auf Lanzarote
Haría-Lanzarote-Markt-Mercadillo-artesanal-Kunsthandwerksmarkt
The Garden Lanzarote - Gartencenter / Gärtnerei in Tegoyo
Canarias Cosmetics - Aloe Vera Kosmetikprodukte aus Lanzarote
Umzüge-Internationale Transporte von und zu den Kanarischen Inseln
Lanzarote - Ferienapartments
Offizielle Tourismusseite Lanzarote - Alles für Ihren Urlaub auf Lanzarote

 
© conceptnet
  Startseite  |   Lokales  |  Kurzmeldungen  |  Freizeit  |  Wissenswertes  |  Serie  |  Essen & Trinken  |  Gesundheit  
  Künstler sehen Lanzarote  |  Fotogalerie  |  Veranstaltungskalender  |  Kleinanzeigen  |  Immobilien  |  Ferienhäuser-/ Apartments  |  Stellenangebote/-gesuche  
 Branchenverzeichnis | Leserbriefe | Abonnements nicht möglich | Werbebanner | Impressum | Kontakt | Links