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Gesundheit

Infektion vom Taucher-Munstück?



(08/06 N°1) Kann man sich Hepatitis oder gar HIV einfangen, wenn Taucher-Mundstücke im Tauchkurs von einem Schüler zum anderen wechseln und zwischendurch nur mit Pool- bzw. Meerwasser gespült werden?

Dr. Karl Kunze, Allgemeinmediziner mit Praxis in Arrieta und Puerto del Carmen, bekommt immer wieder Anfragen, ob durch die Mundstücke irgendwelche Krankheiten übertragen werden können.

 

Dr. Kunze hierzu: Grundsätzlich ist dieses Risiko gering. Unsere normale Mundflora besteht aus unzähligen Keimen, bis zu 109 Keimen je Milliliter Speichel. Darunter können sich natürlich auch krankmachende Keime befinden. Wer sein Mundstück ausschließlich selbst nutzt, läuft deshalb keine Gefahr sich zu infizieren und braucht es daher auch nicht zu desinfizieren. In diesem Fall reicht es aus, wenn man sein Mundstück vor und nach Benutzung mit sauberem Wasser spült.
Etwas anders sieht es aus, wenn Tauchgerätemundstücke von verschiedenen Benutzern gebraucht werden, wie es häufig in Tauchschulen der Fall ist. Hier besteht ein (wenn auch geringes) Risiko, dass sich nachfolgende Nutzer mit bakteriellen oder viralen Erregern von Erkrankungen im Mundbereich – wie zum Beispiel Erregern von Mundpilz oder Zahnwurzelentzündung - anstecken. Durch Infektionen der Mundschleimhaut des einen Tauchers könnten so auch Viren, welche sich über Blut- bzw. Schleimhautkontakt Zugang zum Körper verschaffen, auf einen anderen Taucher übertragen werden. Zum Beispiel verschiedene Formen der Hepatitis oder auch HIV. Diese Gefahr nimmt noch zu, wenn der nachfolgende Taucher eine Verletzung im Mundbereich hat.”

Professor Dr. Dr. Bernd Jansen, Abteilung für Hygiene- und Umweltmedizin an der Johannes- Gutenberg-Universität in Mainz empfiehlt in der Fachzeitschrift für Ärzte, “Medical Tribune”, “…wegen der Bedeutsamkeit der viralen Erreger, Tauchgerätemundstücke, wenn sie von verschiedenen Benutzern verwendet werden , nach jeder Benutzung zu desinfizieren.”
Einen entsprechenden Fall beschreibt die Ärzte-Zeitung in einer ihrer Ausgaben, wo israelische Wissenschaftler den Fall eines Jungen beschreiben, welcher sich durch den Tausch des Lungenautomaten mit einem anderen Kursteilnehmer mit Herpes infiziert hatte. Und dies, obwohl das Herpesvirus außerhalb des menschlichen Körpers als wenig überlebensfähig gilt. Beim Unterwassertraining von Notfallsituationen werden Mundstücke jedoch in weniger als zwei Sekunden gewechselt – „was dem Herpesvirus sicherlich zum überleben ausreicht“, so die Forscher. Ihr Rat an die Tauchschulen: „Teilnehmer mit Herpesläsionen von Kursen ausschließen“.

Dr. Kunze: “Auch wenn durch Abwischen und Abspülen bereits viele Erreger entfernt werden können, ist man mit einer Desinfektion auf der sichereren Seite. Wenn Sie also einen Tauchkurs machen, scheuen Sie sich nicht, nachzufragen,  wie es um die entsprechende Hygiene bestellt ist. Tauchschulen sollten bei den Herstellern der Mundstücke nachfragen, welche Mittel sich in welcher Konzentration zur Desinfektion eignen, damit keine Materialschäden verursacht werden.



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