D  english    espanol
deutschenglishespanol
Sonntag, 20. Oktober 2019
  Anzeigen
 
Startseite
 
 
Lokales
Kurzmeldungen
Freizeit
Wissenswertes
Serie
Essen & Trinken
Gesundheit
 
 
Künstler sehen Lanzarote
Fotogalerie
Veranstaltungskalender
Kleinanzeigen
Immobilien
Ferienhäuser-/ Apartments
Stellenangebote/-gesuche
 
 
Branchenverzeichnis
Leserbriefe
Abonnements nicht möglich
Werbebanner
Impressum
Kontakt
Links
 
 
» Archiv
 
Archivsuche  
 
 
 
Lokales

Hunde und Katzen auf Lanzarote:
Ausgesetzt, zum Tod verurteilt

Von: Jill Franz und Kathryn McCann


Lanzarote-Tierheim-Tierschutz-Sara
Das Tierheim "Sara" auf Lanzarote ist völlig überfüllt und viele Hunde werden sterben müssen, weil sie nicht schnell genug ein Zuhause finden. Foto:©Lanzarote37°/Bernard


Dem SARA-Team Sergio García, Laura Artiles, Radka, Klaus Ehlen, Anabel Diaz, Andrea Borner und Raquel begegnen tagtäglich schlimme Tier-Schicksale, trotzdem gibt keiner die Hoffnung auf, dass es eine zweite Chance für jeden ihrer Schützlinge gibt. Foto:©Lanzarote37°/Bernard


Andrea Borner (Mitte) und Lanzarote37°-Redakteurin Jill Franz sprechen mit Sergio García, der zu den fest angestellten Mitarbeitern bei SARA gehört. Foto:©Lanzarote37°/Bernard


Salvajito und seine Geschwister kamen vor 7 Jahren zu SARA, sie waren nur 2 Monate alt. Allen außer dem scheuen Salvajito haben ein neues Zuhause gefunden. Gibt es jemanden, der einen Hund lieben kann, der nicht gestreichelt werden möchte, sondern die Nähe eines Artgenossen bevorzugt? Foto:©Lanzarote37°/Sara


Rudolf ist ein aktiver, spielfreudiger Pointermischling und wurde 2007 als Welpe im lanzarotenischen Norden in einer Mülltonne gefunden. Aufgrund einer Mangelernährung konnten sich seine Beine nicht ganz perfekt entwickeln, dennoch läuft und spielt er für sein Leben gern. Gibt es jemanden, der ihn lieben und ihm ein Zuhause geben könnte? Foto:©Lanzarote37°/Sara


Milka, ein kleines Podenco-Weibchen, kam zusammen mit ihrer Schwester mit 2 Monaten zu SARA. Während ihre Schwester schnell ein neues Zuhause in der Schweiz fand, lebt Milka nach 8 Jahren immer noch im Tierheim. Dabei ist sie ein stets freundlicher, gutgelauter Kamerad, der seinem neuen Besitzer sicher viel Liebe entgegenbringen würde. Foto:©Lanzarote37°/Sara


Bosco ist eine Boxer-Mischling, der am 4. Dezember 2007 bei SARA ankam. Er war in einem schrecklichen Zustand: abgemergelt, voller Zecken und anderer Parasiten. Er wurde wohl von seinem Besitzer ausgesetzt und in Tahiche auf der Straße aufgefunden. Zunächst mochte er keine Artgenossen, kommt jetzt aber gut mit ihnen zurecht. Für sein Alter ist Bosco ein kräftiger Kerl. Foto:©Lanzarote37°/Sara


Im Katzenhaus von Sara herrscht kein Lärm. Geduldig lethargisch warten die Katzen darauf, dass etwas passiert. Foto:©Lanzarote37°/Bernard


Die ehrenamtliche Helferin Wendy Darley, hier mit ihrem Liebling, dem Kater Mr. Big, arbeitet schon seit vielen Jahren als freiwillige Helferin bei SARA und obwohl Mr. Big ihr absoluter Liebling ist, würde sie sich über nichts mehr freuen, als ein neues Zuhause für das Tier zu finden, das, ...


ebenso wie dieser kleine Hund, schon seit Jahren vergeblich auf ein neues Herrchen wartet. Fotos:©Lanzarote37°/Bernard


Die SARA-Flohmarkt-Helfer John Pittaway, Diane Hugnes, Ann Burdett, Frances Green, David Hughes und Margorie Walker. Fotos:©Lanzarote37°/Bernard


Ich bin nicht sicher, was mehr schockiert: der penetrante Geruch oder der Lärmteppich hunderter Hunde, ihr Bellen, ihr Heulen, ihr Jaulen, ihr Winseln. Das Scheppern der Metallkäfige, wenn die Tiere, verzweifelt und doch voller Hoffnung, gegen ihr Gefängnis anspringen. Getrennt durch kühles Metallgitter stupsen mich feuchte Hundenasen an, und mir kommen Tränen beim Gedanken, welches Schicksal diese Wesen hinter den Gitterstäben wohl erlitten haben, wer sie vergessen, ausgesetzt oder misshandelt hat. Zu jedem Jaulen, jedem Heulen und jedem Winseln gehört ein Blick voller Erwartung und Hoffnung und - trotz unfassbar qualvoller Erfahrungen mit uns Menschen - ein freundliches Schwanzwedeln. Was müssen das für Menschen sein, die diese Kreaturen zurückgelassen haben?



Tierschutz in Spanien:Eine langsame Entwicklung

Nie sind mir in meiner deutschen Heimat so viele herumstreunende, wilde Hunde und Katzen begegnet, nie wurde ich mit derartig grausamen Bildern ausgemergelter Hunde konfrontiert, wie hier auf Lanzarote. Es mag daran gelegen haben, dass Tierschutz in der Kleinstadt, aus der ich stamme, schon seit meiner Kindheit eine größere Rolle spielte, es mag auch daran gelegen haben, dass Tierschutz im Bewusstsein der Deutschen insgesamt schon viel länger eine Rolle spielt als in Spanien.

m dieser Frage näher auf den Grund zu gehen und ein Stück weit zu begreifen, worin die Ursachen hierfür liegen und was man tun kann, um den Tierschutz auf Lanzarote zu verbessern, holte ich meine ältesten Jeans aus dem Schrank und machte mich auf zu SARA (Asociación Protectora de Animales y Plantas), der wichtigsten Tier- und Pflanzenschutzorganisation auf Lanzarote.

Am Einganstor der Tierauffangstation, auf einem großen Gelände auf der linken Seite an der Straße von Tahiche nach San Bartolomé gelegen, empfängt mich die Schweizerin Andrea Borner, Vorstandsmitglied bei SARA und seit Jahren engagierte ehrenamtliche Mitarbeiterin des Vereins.

Sie erzählt mir zuerst ein wenig über die Geschichte der lanzarotenischen Tierschutzvereinigung: Wie der Verein 1986 von einer kleinen Gruppe gegründet wurde, die sich über die Situation der Tiere und insbesondere auch über deren Haltung auf unserer Insel Sorgen machte. Gegen Tierquälerei waren damals von Seiten des Gesetzes keine Strafen vorgesehen, Katzen vermehrten sich völlig unkontrolliert und überall streiften ausgesetzte verwilderte Hunde, oft verletzt und halb verhungert, über das Eiland.

Im Laufe der Jahre errichteten die Tierschützer eine perfekte Auffangstation für Tiere. Heute gibt es Käfige für Hunde, eine spezielle Katzenstation mit großem Freilaufkäfig, eine Quarantäneabteilung für Welpen und Junghunde, eine Tierarztpraxis mit Operationsraum für ambulane Behandlungen und eine Krankenstation, wo Tiere über längere Zeit überwacht und behandelt werden können, bis sie wieder so weit hergestellt sind, dass sie in einem der Gruppenkäfige untergebracht werden können.

Das Team von SARA besteht aus einigen wenigen Angestellten und vielen, vielen ehrenamtliche Helfern - darunter auch die Tierärztin Manuela Zarza aus Costa Teguise - die sich sieben Tage die Woche von frühmorgens bis spätabends um die Tiere kümmern. Die Aufgaben sind immer wieder dieselben: Zweimal täglich Käfige säubern, füttern, neue Tiere aufnehmen, Neuzugänge sterilisieren, Kranke behandeln, Tiere spazieren führen, neue Tiere unterbringen, Gespräche mit Besitzern führen, wieder neue Tiere aufnehmen...

Die Kapazität des Tierheimes SARA ist inzwischen an seine Grenzen gelangt, ja hat sie in Wirklichkeit weit überschritten. Eigentlich ist Platz für 150 Hunde da. Zum Zeitpunkt meines Besuches waren es 203.

Für gerade einmal 50 Katzen soll im Katzengehege Platz sein, 150 teilten sich den Platz zur Zeit meines Besuches.

Um den Platzdruck in den Käfigen zu lindern und einigen Tieren etwas mehr Freiraum einzuräumen, dürfen sich einige von ihnen in den Gängen und Vorplätzen der einzelnen Tierhäuser aufhalten. Nicht, dass Illusionen aufkommen: Lediglich sieben Tiere hatten bei unserem Besuch das Privileg sich etwas freier bewegen zu können und entsprechend dankbar für die kleine Abwechslung begleiteten sie uns anhänglich die paar Meter bis zur nächsten Tür, zum nächsten Käfig. Derzeit platzt das Heim aus allen Nähten und die bevorstehenden Ferienzeit wird diesen Zustand noch verschärfen: Es ist die Zeit, wo viele nicht wissen, wohin mit dem Hund oder der Katze, solange man im Urlaub ist. Da kommt so mancher Mensch auf die Idee, sein Haustier einfach im Tierheim abzugeben. Aus Feigheit oft unter dem Vorwand, plötzlich eine Allergie entwickelt zu haben, eine kranke Großmutter pflegen zu müssen oder sonst irgend einer fadenscheinigen Ausrede.

Doch nicht nur der bevorstehende Urlaub schwemmt neue Tiere ins Heim, die Krise tut das Ihrige dazu. Deutsche, Engländer und andere Einwanderer kehren zurück in ihre Heimat, weil sie auf Lanzarote keine Arbeit mehr finden. Das Haustier bleibt dabei oft auf der Strecke. „Da muss man fast noch dankbar sein, wenn man die Tiere zu uns bringt, anstatt sie einfach auszusetzten", so Andrea Borner.



Stummer Protest im Katzenhaus

Unser Rundgang führt uns zuerst durch den Teil des Heims, in welchem die ausgewachsenen Hunde untergebracht sind. Auch hier aufgeregtes Bellen, alle springen wie verrückt am Käfiggitter hoch, wollen auf sich aufmerksam machen. Vor dem Käfig im Gang laufen zwei Hunde frei, kein Platz. Einer davon ist weiß-schwarz und erinnert mich in seiner verspielten Art an Snoopy, der andere mittelgroß, semmelfarben und sehr ruhig und zurückhaltend, ist schon seit Jahren hier im Heim, während seine vier Geschwister längst ein neues Zuhause gefunden haben. Verglichen mit den Kollegen im Zwinger hat er es gut, immer wenn jemand vorbei kommt, gibts ein paar Streicheleinheiten und ein paar aufmunternde Worte. Jeder Hund ein eigenes Schicksal.

Während die Hunde sich wie verrückt in ihren Käfigen gebärden, als wir vorbeilaufen, ist bei den Katzen alles mucksmäuschenstill. Man könnte meinen, sie befänden sich im stillen Protest zu ihrem Schicksal. Trotz jeder Menge potentieller Spielkameraden, Spielzeug und Klettergerät, es rührt sich fast keine von der Stelle, keine dreht uns den Kopf zu. Katzen haben es weit schwerer als Hunde, ein neues Zuhause zu finden. Das ist wohl der Tatsache geschuldet, dass fast jeder, der sich eine Katze wünscht, ein Katzenbaby großziehen möchte, und dass Katzen nicht gleich dem erstbesten dahergelaufenen Menschen ihre Zuneigung schenken, wie es viele Hunde gerne tun. Um einem Tierheim zu entkommen, ist die Taktik der Hunde definitiv die bessere.

Andrea erzählt, das jedes Jahr Tierfreunde aus Holland und Deutschland nach Lanzarote kommen, um wilde Katzen einzufangen, sie zu sterilisieren, zu chippen, um sie danach wieder in die Freiheit zu entlassen. Damit will man schlicht die Zahl der Katzen auf der Insel eindämmen, die zwei Mal im Jahr bis zu sechs Junge haben können.Obwohl ich im Zwiespalt bin, ob es richtig sein kann, Katzen nach der Sterilisation wieder auszusetzten, sagt mir mein Verstand, dass es wohl die einzige Möglichkeit ist, ihre Zahl auf der Insel so gering wie möglich zu halten.

Als nächstes kommen wir in den Bereich, wo ausgesetzte Katzenbabys aufgepäppelt werden. Im Gegensatz zu den erwachsenen Katzen jammern sie erbarmungswürdig und strecken ihre winzigen Pfötchen durch die Käfige. Am liebsten würde ich sie alle einpacken und mit nach Hause nehmen: Die weißen, die flauschigen roten, die schwarzen, die gefleckten und getigerten... eines niedlicher als das andere. Einzig der Gedanke, dass so ein Bündel im Vergleich zu den ausgewachsenen Katzen noch relativ einfach ein neues Zuhause findet, lässt mich diesen Ort wieder einigermaßen hoffnungsvoll verlassen.

Dennoch. Irgendwie wird mir mit jedem Schritt schwerer ums Herz, und als wir die Krankenstation der Katzen erreichen, habe ich das Gefühl, von keinem weiteren Schicksal mehr hören zu wollen, mehr Leid nicht ertragen zu können. Nur schwer halte ich aus, wie Andrea schildert, wie grauenhaft der Zustand der auf einem Kissen liegenden schwarzen Katze gewesen war, als sie ins Heim gebracht wurde. Vernachlässig und vom Herpes gezeichnet, konnte auch die Tierärztin ihr Augenlicht nicht retten. Eines ihrer Augen mußte sogar vollständig entfernt werden. Inzwischen ist sie - wenn auch blind - wieder gesund und macht einen recht zufriedenen Eindruck. Wie viel wohler wäre mir, könnte diese Reportage dazu beitragen, für Blacky ein neues Zuhause zu finden. Diese Katze hätte es - wie viele andere - verdient.

Wir kamen zum letzten Bereich unseres Rundganges, der Zone A, und Andrea warnte mich vor: „Hier sind mehr als die Hälfte unserer Hunde untergebracht." Über hundert Hunde drängelten sich in diesem Bereich, was hieß, dass das, was ich bisher gesehen hatte, gerade mal die Hälfte aller Hunde gewesen war, die sich hier bei SARA auf ein Leben hinter Gittern einrichten müssen.

Wir liefen den Korridor entlang, vorbei an jedem einzelnen Hund: Manche waren aufgeregt, fröhlich, agil. Andere standen unbeteiligt in der wogenden Meute und sahen mich stumm an, wieder andere drückten sich verschreckt in die hintersten Ecken der Käfige, sichtbar gestresst, verunsichert und voller Angst. Mir fiel auf, dass viele dieser Hunde kanarischen Ursprungs sind: Dogos Canarios, bullige kanarische Wachhunde und Podencos, immer wieder Podencos, die kanarischen Jagdhunde. Selten sind weniger als zwei dieser kanarischen Rasse in einem Käfigabteil. Ich war geschockt, begann mich schuldig zu fühlen und fragte mich, wie es sein kann, dass so viele Hunde von Einheimischen waren. Die Erklärung ist so schockierend wie ernüchternd: nach der Jagdsaison, auf Lanzarote von August bis November, sind viele von ihnen für ihre Besitzer nur lästige Fresser und werden einfach zurückgelassen. Ein grausamer Akt, der für viele dieser Hunde den sicheren Tod bedeutet, wenn sie auf der Suche nach ihrem Zuhause, Futter und Wasser, völlig abgemagert und orientierungslos durch die Gegend streunen. In Ermangelung von natürlichem Süßwasser auf unserer Insel sterben viele von ihnen elendig, wenn sie nicht von jemandem aufgelesen werden, der sich erbarmt und sie wenigstens ins Tierheim bringt.


„Spaziergänger gesucht" - ohne Helfer geht es nicht

Auf dem Weg zurück zum Haupthaus kamen uns einige ehrenamtliche Helfer mit ihrem „Tageshund" entgegen. Wer kein Tier in seiner Wohnung halten darf oder möchte, aber dennoch den Kontakt zu Tieren sucht und darüberhinaus auch noch etwas Gutes tun möchte, der kann zu SARA kommen und einen Hund ausführen. Diese Spaziergänger sind nicht nur eine große Hilfe für die Ehrenamtlichen von SARA. Sie ermöglichen den Hunden auch Bewegung und das Training von sozialem Verhalten. Nach jedem Spaziergang berichtet das Teilzeit-Herrchen über Verhalten oder Auffälligkeiten des Hundes. Mit diesen Informationen erstellt man bei SARA ein genaues Profil der jeweiligen Tiere, was wiederum bei der Neuvermittlung sehr hilft.

Aufgrund ihrer unterschiedlichen Herkunft sind nicht alle Hunde bei SARA trainiert, um brav an der Leine zu gehen. Manche, viele Podencos, welche früher als Jagdhunde eingesetzt wurden, müssen dies erst noch lernen. Eine Herausforderung, die vielen Spaziergängern viel Freude macht und bei denen nicht nur die Hunde ihren Spaß haben.

Andrea weiß einige amüsante Geschichten diesbezüglich zu berichten, und während sie gutgelaunt erzählt, humpelt ein kleiner weißer Terrier uns entgegen. Eines seiner Hinterbeine ist amputiert, Mitleid überkommt mich bei seinem Anblick und ich frage mich, ob ein derart behinderter Hund überhaupt eine Chance auf ein neues Zuhause hat. Obwohl ich dies nicht laut ausspreche, weiß Andrea, was ich denke und erklärt, dass man bei SARA jedes verletzte Tier versucht zu retten. „Es gehört zu unseren Prinzipien, nur dann Tiere einzuschläfern, wenn sie absolut nicht mehr zu retten sind", so Andrea mit Blick auf den humpelnden kleinen Kerl vor ihr. „Wir kämpfen für das Recht der Tiere auf Leben."

Lediglich Katzen, die Leukämie beziehungsweise Katzen-Aids haben, müssen eingeschläfert werden. Allen anderen Tieren, egal ob krank oder verletzt, versucht Tierärztin Zarza zu helfen. Außerdem ist es ihre Aufgabe, jeden Neuankömmling zu sterilisieren und entsprechend zu impfen. Letzteres ist besonders im Tierheim extrem wichtig, wo so viele Tiere auf engstem Raum zusammenleben und eine hohe Ansteckungsgefahr besteht, wenn eine Krankheit ausbricht.


Auch Tierschützer müssen über Geld reden

Auf unserem Weg nach draußen begegnen uns auch noch die ehrenamtlichen Flohmarkthelfer von SARA. Sie sind gerade dabei, neue abgelieferte Waren in einem Lager unterzubringen und die übrig gebliebenen Waren vom letzten Sonntagsmarkt in Teguise zu sortieren, wo sie jeden Sonntag von 10 bis 14 Uhr einen Second-Hand-Stand, hauptsächlich mit Büchern, betreiben, um so Geld für das Tierheim einzusammeln.

Geld ist auch bei SARA ein wichtiges Thema, denn ohne Geld ist so vielen Tieren nicht zu helfen. Rund 17.000 Euro benötigen die Helfer von SARA Monat für Monat um das Tierheim aufrecht zu erhalten. Von diesem Geld müssen zwei festangestellte Helfer, Tierfutter, Medikamente, Impfstoffe, Verbandszeug, Wasser, Strom und jede Menge Zubehör, was für den täglichen Gebrauch benötigt wird, bezahlt werden. Bei solch hohen laufenden Kosten zählt jeder Euro, der auf dem Flohmarkt eingenommen werden kann und natürlich jede Spende, die aufs Tierschutzkonto von SARA fließt.

Immer wieder betont Andrea wie wichtig die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer ist, wie hoch sie geschätzt werden und, dass ohne sie keinem Tier geholfen werden könnte. Zu diesen zählt sie ausdrücklich auch jene, die nicht aktiv im Tierheim arbeiten, sondern sogenannte Charity-Veranstaltungen und Fundraising betreiben, also Benefizveranstaltungen organisieren, bei denen Geld für das Tierheim eingesammelt werden soll.

Besonders fleißig und aktiv sind viele enlischsprachige Residenten auf diesem Gebiet. In ihrem Land haben soche Charity-Veranstaltungen eine lange Tradition, und wer eine echte Lady sein möchte, der opfert einen Teil seiner Freizeit einem guten Zweck. Und so veranstalten die englischen Ladies Bingo-Abende oder Weihnachtsessen mit dem Hintergrund, Spenden zu erbitten, bzw. das bei den Veranstaltungen verdiente Geld zu spenden.

Erst jüngst sprach mich eine Dame in einem Restaurant in Playa Blanca an, die dort mit ihren Freundinnen dinierte und mich beim Verlassen des Restaurants erkannte:

„Ach bitte, seien Sie doch so freundlich und machen Sie in Ihrem Magazin auf unseren Flohmarkt bei Lanzarote a Caballo aufmerksam, der immer sonntags von 8-13 Uhr zugunsten des Tierheims SARA statt findet. Es ist für einen guten Zweck."

Was wir hiermit gerne getan haben. Weitere Informationen über SARA, die Tiere dort, die Möglichkeiten zu helfen oder ein Tier zu adoptieren, erhalten Sie auf der Webseite www.saraprotectora.org oder unter 928 173 417.

 

 

 

 

 



<- Zurück zu: Archiv  

Lanzarote - Türen & Fenstr aus Aluminium oder PVC
Location Properties - Immobilienmaklerin Stephanie Lehrmann
Anwältin auf Lanzarote - Felicitas Hofacker Tel: 0034 - 630 79 11 56
La Mendoza - Immobilienmaklerin Angelika Oberländer
Restaurant La Puerta Verde - Sehr empfehlenswertes Restaurant im Norden der Insel
Villas Canarias - Immobilienmaklerin Eva Deible-Siegl
Service Team - Handwerks- & Dienstleistungsunternehmen auf Lanzarote
Immobilien auf Lanzarote - Intervalmarketing Klaus Piesch
Lanzarote Arzt -  Dr. Karl Kunze mit 24h Rufbereitschaft unter 0034-928 835 509
Computerberatung auf Lanzarote - Schulung, Kurse, Beratung und Hilfe
UNINEX - Büroservice, Behördengänge und Hilfe für Auswanderer - Andrea Lechtape
Iris Kienzle - Papierkram, Behördengänge, Beantragung NIE-Nummer, Residencia, etc
MANZATEC  - Solar- und Klimaanlagen - Sanitär - Installation - Instandhaltung - Umbau
Jon W. Olsen - Immobilienmakler in Playa Blanca
Deutsche Anwältin mit Sitz auf Lanzarote - Alice Baumann
WTU Canarias - Wir unterstützen Menschen, sich mit Hilfe von Körperarbeit, sowie gemeinschaftlichen und künstlerischen Aktivitäten - innerlich wie äußerlich - wieder aufzurichten.
Pflegedienst, ambulante Pflege, Urlaubspflege, Behandlungspflege und Tagesbetreuung auf Lanzarote
Men at Work - Thorsten Merkt - Fachbetrieb für Heizung und Sanitär sowie  Pool- und Solartechnik
Haría-Lanzarote-Markt-Mercadillo-artesanal-Kunsthandwerksmarkt
The Garden Lanzarote - Gartencenter / Gärtnerei in Tegoyo
Canarias Cosmetics - Aloe Vera Kosmetikprodukte aus Lanzarote
Lanzarote Immobilien - Ines Kampfer - IK-Immobilien in Costa Teguise - Tel: 0034 - 639 81 57 35
Umzüge-Internationale Transporte von und zu den Kanarischen Inseln
Lanzarote - Ferienapartments
Offizielle Tourismusseite Lanzarote - Alles für Ihren Urlaub auf Lanzarote
Ferienwohnungen - Ferienapartments - Villa la Vega Lanzarote

 
© conceptnet
  Startseite  |   Lokales  |  Kurzmeldungen  |  Freizeit  |  Wissenswertes  |  Serie  |  Essen & Trinken  |  Gesundheit  
  Künstler sehen Lanzarote  |  Fotogalerie  |  Veranstaltungskalender  |  Kleinanzeigen  |  Immobilien  |  Ferienhäuser-/ Apartments  |  Stellenangebote/-gesuche  
 Branchenverzeichnis | Leserbriefe | Abonnements nicht möglich | Werbebanner | Impressum | Kontakt | Links