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Wissenswertes

Gilt auch für Spanien:
Wo "bio" drauf steht, muss BIO drin sein

Von: Susanne Bernard









Diesen Bio-Siegeln können Sie vertrauen








(10/06 N°3) Spanien - Auch wer in Spanien „Bio“ kauft, möchte sicher sein, dass dort wo „Bio“ draufsteht auch „Bio“ drin ist. Zwar hat der Europäische Gerichtshof bereits in einem Urteil im Juli vergangenen Jahres 2005 klargestellt, dass die Bezeichnung „Biológico“ oder „Bio“ nur für Erzeugnisse erlaubt ist, welche aus ökologischem Landbau stammen, doch ernst hat man dies in Spanien nicht genommen.


Erst jetzt wurde ein Gesetz verabschiedet, das den falschen „Bios“ ab 1. Juli endgültig die Tür wies: Ab sofort dürfen auch in Spanien nur noch echte ökologische Produkte die verkaufsfördernde Bezeichnung „Bio“ auf dem Etikett tragen. Alle anderen angeblichen „Bio“-Produkte, die in den letzten Jahren in steigendem Maße die Regale der Supermärkte füllten, müssen umgehend den Namen wechseln.

In Dänemark, Finnland und auch in Spanien führen die Behörden entsprechende Kontrollen durch. In den anderen Ländern wiederum, wie zum Beispiel in Deutschland, ist dies Aufgabe von privaten Kontrollstellen, die von Kontrollbehörden überwacht werden.
Damit Sie einen besseren Durchblick durch den Dschungel der Logos, Labels und Kennzeichnungen für ökologisch erzeugte Lebensmittel haben, hat Lanzarote37° eine Übersicht über die verbindlichen, staatlich geprüften Biosiegel erstellt.  


Öko in Europa


Biologisch angebautes Obst und Gemüse, Bio-Nudeln aus Italien oder Bio-Käse aus der Schweiz werden mittlerweile in ganz Europa gekauft und produziert und finden bei Verbrauchern immer mehr Anklang. Aber wer bereit ist, für diese Produkte tiefer in die Tasche zu greifen als für herkömmlich produzierte Produkte, der will sicher sein, dass die gekauften Lebensmittel auch wirklich biologisch erzeugt wurden. Und weil man einem Schnitzel nunmal nicht ansehen kann, ob das Schwein mit Hormonen voll gepumpt wurde, und einem Apfel nicht, welche Herbizide und Insektizide über der Plantage zerstäubt wurden, hat die Europäische Kommission die Etikettierung, Erzeugung und Kontrolle der Produkte aus ökologischem Anbau gesetzlich geregelt.


Das ist ökologischer Landbau


Produzenten die sich an die Regeln des ökologischen Landbaus halten und sich entsprechenden Kontrollen unterziehen, verzichten auf chemisch-synthetisch hergestellte Schädlingsbekämpfungsmittel und Unkrautvernichtungsmittel.
Sie verwenden organischen Dünger und betreiben Fruchtfolgen um Monokulturen zu verhindern.
Sie fördern und verbessern die Bodenfruchtbarkeit und erhalten die genetische Vielfalt der Nutzpflanzen.
Sie verwenden keine gentechnisch veränderten Organismen oder mit ihrer Hilfe hergestellte Erzeugnisse.
Sie halten nur so viel Tiere, wie ihr Bauernhof selbst ernähren kann und zwar artgerecht und unter Verwendung von  ökologisch erzeugtem, möglichst hofeigenem Futter. Das Füttern von Tiermehl, der Einsatz von Antibiotika und Wachstums- und Leistungsförderern ist verboten.

Die Europäische Öko-Verordnung

Bereits seit 1993 gibt es die Europäische-Öko-Verordnung (EWG Nr. 2092/91), die seit dem Jahr 2000 auch tierische Produkte mit einbezieht. Damit gibt es eine europaweite Regelung für Kennzeichnungs-, Erzeugungs- und Kontrollvorschriften für Lebensmittel aus dem ökologischen Anbau.

Alle Erzeugnisse die „Öko-“ oder „Bio-“ auf ihrem Etikett tragen, müssen entsprechend dieser Verordnung produziert sein. Sie legt Mindeststandards für Anbau und Verarbeitung fest.
Daneben haben viele Anbauverbände zusätzlich eigene Richtlinien, deren Vorschriften oft strenger sind als die der EU-Öko-Verordnung. Deutsche Anbauverbände haben sich in der AGÖL-Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau- zusammengeschlossen. Der weltweite Dachverband biologischer Landbaubewegungen mit mehr als 150 Organisationen in 150 Ländern heißt IFOAM -International Federation of Organic Agriculture Movements (Internationale Vereinigung biologischer Landbaubewegungen).

Was darf sich „Bio“ oder „Öko“ nennen?


Landwirte, Verarbeiter, Händler und Importeure werden von eigens dafür vorgesehenen Kontrollstellen in regelmäßigen Abständen geprüft, ob sie den Anforderungen der EU-Öko-Verordnung genügen. Auf jeder Verpackung muss die EU- Kontrollstelle genannt werden und zusätzlich deren Code. So steht auf einem deutschen Öko-Produkt z.B. folgender Aufdruck „DE -000-Öko-Kontrollstelle“. Diese Codenummern gibt es in allen EU Staaten mit den entsprechenden Länderkürzeln, zum
Beispiel DK für Dänemark, FR für Frankreich oder ES für Spanien.
So gekennzeichnete Produkte dürfen auch das Europäische Öko-Label tragen.
Ökologische Erzeugnisse, die außerhalb der EU produziert werden, müssen den gleichen Anforderungen genügen und können dann ebenfalls den Aufdruck einer Öko-Kontrollstelle erhalten. Lose Ware muss auch eine Kontrollstellennummer tragen. Lose Ware darf im Übrigen nur von Bio-Läden verkauft werden, welche beim „consejo“ eingetragen und überwacht sind.
        Warum ist „Bio“ teurer?
Öko-Produkte sind fast sind immer teurer als Vergleichsprodukte und dies schreckt viele Verbraucher. Aber: diese Preise sind gerechtfertigt, wenn man bedenkt, dass ein erhöhter Arbeitseinsatz notwendig ist, die Vermarktung aufwändiger ist und die Erträge geringer sind.
Wer sich für Ökolebensmittel entscheidet, schont in erster Linie die Umwelt, erhält aber zusätzlich Lebensmittel von hervorragender Qualität.
Das ist „Öko“
Nur Erzeugnisse die gemäß der Öko-Verordnung entsprechend hergestellt worden sind, dürfen seit Juli in Spanien die Bezeichnungen „ecológico“ und damit gebildete Wortkombinationen enthalten.
Vorsicht ist geboten
Vorsicht vor Floskeln wie naturnah, kontrolliert, umweltverträglich, nicht behandelt… Das hat nichts mit ökologischem Anbau zu tun. Auch eine Bauernhofidylle auf dem Etikett kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich um ein konventionelles Produkt handelt



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