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Kurzmeldungen

Gemeinsam gegen das Küstenschutzgesetz
Kanarier fürchten um ihre Wohnungen an der Küste


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Rechts im Bild, der Anwalt und Leiter der Pcalc, José Luis Langa González, während der Konferenz in Santa Cruz
Foto: marismacomunicacion.com


11-12-2013 Teneriffa (hl) – Der Anwalt und Leiter der kanarischen Organisation der Betroffenen des Küstenschutzgesetzes (Plataforma Canaria de Afectados por la Ley de Costas, Pcalc), José Luis Langa González, bat letzten Donnerstag die kanarischen Behörden um die Bildung einer „comisión mixta“, einem Ausschuss aus verschiedenen Funktionären und Verantwortlichen, um die von dem neuen Küstenschutzgesetz betroffenen Zentren vor Enteignung beziehungsweise Abriss zu bewahren. Betroffen sind Strandkioske, Restaurants, Hotels, aber auch Eigentumswohnungen.

 

 

Bei einer Konferenz in Santa Cruz de Tenerife über die Situation der Kanaren angesichts des neuen Gesetzes sprach sich der Anwalt für einen gemeinsamen Ausschuss aus. Dieser soll aus der kanarischen Regierung, den jeweiligen Inselregierungen und den Bürgermeisterämtern bestehen, um die gemeinsamen Interessen zu vertreten. Dafür wird sich González mit dem Inselpräsidenten von Teneriffa, Carlos Alonso, treffen. Mit ihm möchte er diese im Juli mit dessen Vorgänger Ricardo Melchior beschlossene Initiative wieder aufnehmen.

 

Der Grund für eine solche Initiative ist die Reform des spanischen Küstenschutzgesetzes, „Ley de Costas“, das am 27. Juli 1988 in Kraft trat. Dieses soll die Küste schützen und deren Bebauung regeln. Es beinhaltete unter anderem, die Besitzer von Gebäuden in unmittelbarer Küstennähe, das heißt bis zu 100 Metern Entfernung zum Meer, zu enteignen, da dieser Bereich für öffentlich erklärt worden war. Den Betroffenen wurden zunächst 30 Jahre Nutzungsrecht, also bis 2018, zugesprochen. Im Mai dieses Jahres wurde das Gesetz reformiert und größtenteils entschärft, so zum Beispiel wurde das Nutzungsrecht auf weitere 75 Jahre verlängert.

 

Während Umweltschützer die Reform als zu lasch kritisieren und Schäden befürchten, vor allem, da nun auch erlaubt ist, bereits bestehende Gebäude an der Küste umzubauen, sind die Kanarier weiter um ihre Häuser besorgt. Denn es gebe im Moment, laut González, „immer noch mehr als 150.000 Personen auf den Kanaren, die weiterhin nicht wissen, ob ihr Haus oder Geschäft niedergerissen wird“. Deswegen müsse man jetzt handeln. Er meinte außerdem, dass jetzt alle Institutionen und Betroffenen gemeinsam in Madrid die Einzigartigkeit der Kanaren erklären müssten, sowie die Besonderheit dieses Volkes, das für und von dem Meer lebe. Es sei wichtig, die Bürger von ihrer Ungewissheit zu befreien.

Denn in der Reform sei die Einzigartigkeit der Kanaren nicht berücksichtigt worden, obwohl es auch andere Ausnahmen, wie zum Beispiel auf der balearischen Insel Formentera gab. Der Anwalt glaubt, die kanarischen Repräsentanten hätten sich zusammenschließen und erklären müssen, was geschieht, denn der größte Teil der betroffenen Zonen seien urbane Zentren, manche existierten schon mehr als ein Jahrhundert. Deswegen würden sie die Geschichte, Kultur und Besonderheit des kanarischen Volkes verteidigen, wenn sie diese Zentren schützten.

 

González bat des Weiteren um eine Sitzung mit dem Generaldirektor der für den Küstenschutz zuständigen Costas del Estado, Pablo Saavedra. Dieser habe schon gesagt, dass die Kanaren besonders behandelt werden würden. González ist weiterhin besorgt darum, dass tausende Personen noch länger warten müssen könnten, um zu erfahren, was mit ihren Wohnungen geschehen wird.



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