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Wissenswertes

Gartenpflanzen vermehren

Von: Wolfgang Scherzer


Lanzarote, Gartenpflanzen vermehren, Stecklinge
Bei der vegetativen Vermehrung werden Teile der Mutterpflanze zur Bewurzelung und zum Austrieb gebracht. Bei vielen Gartenpflanzen die Vermehrung über Stecklinge recht unkompliziert. Fotos: Scherzer








(10/08 No.27) Der professionelle Gärtner kennt eine Vielzahl von Möglichkeiten, seine Pflanzen zu vermehren. Da dieser Teilbereich des Gärtnerns sehr speziell ist, übernehmen meist spezialisierte Betriebe diese Aufgabe und verkaufen Halbfertige und Jungpflanzen zur Weiterkultur an die Gärtnereien. Aber auch der Hobbygärtner kann sich ohne größeren Aufwand einige dieser Techniken aneignen.


Die Feigensorte, die uns am besten schmeckt und von der wir nur ein paar wilde Bäume kennen, bekommen wir sicher nicht zu kaufen. Und gerade die Trauben, die unser Nachbar hat, möchten wir auch gerne in unserem eigenen Garten pflanzen. Also was tun? Trauben und Feigen werden normalerweise nicht aus Samen (in der Gärtnersprache: Generative Vermehrung)  angezogen. Man bevorzugt die vegetative Vermehrung, um eine Pflanze mit genau denselben Eigenschaften wie die der Mutterpflanze zu bekommen. Bei der vegetativen Vermehrung werden Teile der Mutterpflanze zur Bewurzelung und zum Austrieb gebracht. Bei vielen Gartenpflanzen die Vermehrung über Stecklinge recht unkompliziert.


Feigen vermehren

 

Feigen vermehren wir mit mehreren Methoden: Die geläufigste Art ist die Stecklingsvermehrung mit Steckhölzern. Wir schneiden von einem Feigenbaum in seiner Ruhephase - das ist wenn er die Blätter abgeworfen hat - einen Zweig ab und teilen ihn in Stücke mit drei bis vier Augen. Um die Wuchsrichtung des Zweiges für die spätere Pflanzung zu markieren, schneiden wir den unteren Teil des Stecklings schräg an.  

Als Anzuchterde mischen wir zu gleichen Teilen Torf und Bau-sand oder wir benutzen ein Fertigsubstrat (Blumenerde). Beim Stecken in Töpfen gilt die Regel: Zwei Augen unter der Erde und ein bis zwei darüber. Die Anzuchterde soll immer feucht, aber nicht nass gehalten werden. Aufgestellt an einem schattigen und windgeschützten Platz, zeigen sich die ersten neuen Blättchen nach einigen Wochen.
Viele Feigenbäume haben Zweige in Bodennähe. Wenn wir einen Zweig mit einem starken, U-förmigen Draht auf dem Boden festmachen, mit picón abdecken und die Berührungsstelle feucht halten, wird der Ast bald an dieser Stelle Wurzeln schlagen.
Bald kann man den Zweig von der Mutterpflanze trennen und einen kleinen Feigenbaum mit Wurzeln ausgraben. Man kann auch einen erdgefüllten Topf benutzen, dann hat man das Feigenbäumchen gleich eingetopft. Die dritte Vermehrungsmethode ist die Luftbewurzlung von Kopfstecklingen, das sogenannte Markottieren. Je nach gewünschter Größe des Stecklings schneidet man einen Zweig, von oben aus gezählt unter dem 3. bis 8. Blatt, bis zur Mitte schräg ein, und drückt in die Schnittstelle Torfmull, um ein erneutes Zusammenwachsen der Teile zu verhindern. Die Schnittstelle  umlegt man mit feuchtem Torf  und umwickelt alles mit Folie oder Alupapier. Klarsichtfolie hat den Vorteil, dass man die Bewurzlung kontrollieren und den bewurzelten Kopfsteckling zur rechten Zeit abschneiden und einpflanzen kann. Alle drei Arten der Vermehrung gelten auch für die anderen Ficusarten, die als Zierbäume in den lanzarotenischen Gärten stehen.



Wein und Ziergehölze

 

Wein wird auf Lanzarote mit Steckhölzern aus einjährigem Holz vermehrt. Die lanzarotenischen Weinsorten sind im Gegensatz zu den deutschen Sorten nicht veredelt. Die Steckhölzer gewinnt man beim Beschneiden der Reben. Der Rebschnitt beginnt auf Lanzarote gegen Ende Januar in den tieferen Lagen und im Februar in den etwas kühleren Lagen. Bei ausreichenden Niederschlägen kann man sie direkt in den vorbereiteten Boden stecken. Zur Vermeidung von Fehlschlägen empfehle ich, bei dieser Methode zwei bis drei Stecklinge an dieselbe Stelle zu setzen, und wenn wirklich alle bewurzeln, nur die stärkste Pflanze stehenzulassen. In Töpfe gesteckt, wie bei den Feigen, ist der Erfolg sicherer. Bei Ziergehölzen wie Hibiscus, Oleander, Callistemon, Bougainvillea verfährt man ebenso.

 

Krautige Pflanzen

 

Krautige Pflanzen wie Geranien, Weihnachtsstern, Salbei, Lavendel und Rosmarin vermehrt man mit Kopfstecklingen. Das sind Triebspitzen von 10-15 cm Länge. Alle Blätter bis auf das oder die beiden obersten werden entfernt. Gesteckt wird in Selbstgemischtes oder Blumenerde in kleinen Töpfen. Zur Verbesserung der Bewurzelung kann man bei allen genannten Vermehrungsarten mit Bewurzelungs-pülverchen nachhelfen. In den Fachgeschäften findet man zwei verschiedene Typen: Die biologische Variante aus Meeresalgenextrakten, wie Neudofix oder andere biologische  Bewurzelungshilfen und die chemischen  Bewurzelungshormone (auf spanisch enraizante), die Wurzelfix oder Rhizopon heißen. Wer es sich einfach machen will, kann auch Folgendes versuchen: Die Stecklinge einfach in ein Glas mit Wasser stellen und abwarten, ob sich Wurzeln bilden. Das funtioniert zum Beispiel gut mit Ananas und Tomaten. Den abgeschnittenen Schopf einer Ananas befreit man von restlichem Fruchfleisch und der Schale. Nur den mittigen Strunkstummel lässt man stehen. In ein Glas damit, und immer wieder Wasser nachfüllen. Den bewurzelten Schopf eintopfen oder direkt in den Garten pflanzen. Auch Tomaten kann man auf diese Weise bewurzeln. Aber aufgepasst: Nur Stecklinge von absolut gesunden Pflanzen  verwenden, sonst sind Krankheiten und Schädlinge schneller als die Bewurzlung und das Anfangswachstum. Auch Oleander, Hibiscus, Geranien und  andere Ziersträucher wurzeln im Wasserglas. Die Umstellung der bewurzelten Stecklinge von „Hydrokultur“ zur Erdkultur  ist manchmal nicht so einfach. Halten Sie die Stecklinge nach dem Topfen oder Pflanzen eine Zeitlang schattig und achten Sie auf gute Wasser- und Nährstoffversorgung.



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