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Kurzmeldungen

Erfolg bei der Kampagne für die Pardela auf Fuerteventura


Lanzarote-Pardela cenicienta-Gelbschnabelsturmtaucher-37grad-Inselzeitung
Die Pardelas bei ihrer Ankunft an der Küste
Foto: Cabildo de Fuerteventura


Am Nachmittag wurden 17 Exemplare von verunglückten, wieder aufgepäppelten Gelbschnabel-Sturmtauchern zurück in die Freiheit entlassen.
Foto: Cabildo de Fuerteventura


Auch einige Bewohner der Insel waren interessiert dabei.
Foto: Cabildo de Fuerteventura


Natalia Évora, zweite von links, mit einer Pardela.
Foto: Cabildo de Fuerteventura


Starthilfe.
Foto: Cabildo de Fuerteventura


Zurück in der Freiheit.
Foto: Cabildo de Fuerteventura


08-11-2013 Fuerteventura (hl) – Gestern fand auf Fuerteventura die „Kampagne der Pardela“ statt. Die vom Cabildo, der Inselregierung, organisierte Aktion soll zum Schutz dieser Vogelart dienen.

 

 

Am Nachmittag wurden 17 Exemplare von verunglückten, wieder aufgepäppelten Pardelas cenicientas, auf Deutsch Gelbschnabel-Sturmtaucher, im Barranco de Guerepe, Pájara, zurück in die Freiheit entlassen. In der heutigen Nacht wurde außerdem auf ganz Fuerteventura in den Küstenregionen das Licht, das die Vögel irritiert, ausgeschaltet, im Bezirk Betancuria war es komplett dunkel.

 

Natalia Évora, die Leiterin des Umweltamtes, freute sich über den Erfolg dieser Aktion: sie „wächst weiter und zum ersten Mal wurde sie auf Inselebene realisiert.“ Sie dankte außerdem den Bürgern für ihre Beteiligung, die es mit ihren Benachrichtigungen möglich machen, die desorientierten Jungvögel, die statt zum Meer ins Inselinnere fliegen, zu retten.

 

Die geschützte Vogelart brütet unter anderem an den Küsten der Kanarischen Inseln. Die flüggen Jungvögel, die in der Nacht ihre Nester verlassen um Richtung Meer zu fliegen, orientieren sich dabei am Mond. Durch die Lichtverschmutzung werden sie geblendet, fliegen in die falsche Richtung und werden im Inland gefunden. Durch das Licht sind die Gelbschnabel-Sturmtaucher so desorientiert, dass sie gegen Strommasten, Antennen, oder Laternen fliegen und deswegen auf den Boden fallen. Die Jungvögel können dann, auch wenn sie nicht verletzt sind, nicht mehr wegfliegen, da sie zum Abflug einen Abhang oder die Meeresoberfläche benötigen. Damit die somit wehrlosen Pardelas nicht von Ratten oder Katzen gefressen werden oder Menschen sie töten, um an ihr Fleisch oder ihr Fett zu kommen, startete das Cabildo besagte Kampagne zum Schutz der Tiere. Wenn die Vögel im Rahmen dieser Aktion gefunden werden, päppelt sie der Umweltschutz auf und, wenn sie genesen sind, lässt sie wieder frei, so wie es gestern geschehen ist. Die Kampagne dient außerdem zur weiteren Beobachtung der Vögel: 2013 ließ man um die 50 Tiere frei, die alle vorher beringt wurden. So können Forscher, wenn die Vögel mit circa 8 Jahren zum ersten Mal brüten, unter anderem feststellen, wo der jeweilige Vogel geboren wurde und ob er zu seinem Geburtsort zurückgekehrt ist.

 

Der Gelbschnabel-Sturmtaucher kommt zwischen Februar und März auf die Kanaren, um im Mai bis Juni ein Ei zu legen. Die Eltern füttern ihr Küken und wenn es dann gegen Ende August schwerer ist als die Brutvögel, verlassen diese das Nest und lassen den Jungvogel zurück. Dieser lebt, bis auch er einen Monat später das Nest verlässt, von seinen Fettreserven. Danach ernährt er sich von Fischen, Weichtierlarven, kleinen Krustentieren und Algen.

 

Wenn Sie nun auf den Kanarischen Inseln ein verunglücktes Exemplar der Pardela finden, rät das Cabildo, die 112 anzurufen oder direkt bei der Abteilung für Umwelt im Cabildo, bei der Policia Local oder der Guardia Civil. Bis der Vogel abgeholt wird, sollte man ihm kein Wasser oder Nahrung geben, da er noch genügend Fettreserven besitzt. Wenn man ihn transportieren muss, dann am besten in einem Pappkarton mit Löchern, damit die Tiere atmen können.



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