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Lokales

Drachenfliegen im Seniorenalter:
Inge hebt ab: Schwerelos mit 77 Jahren

Von: Jan Minde / Text u. Fotos


Drachenfliegen, Tandemflug, Inge Kruse, Willi Pantenburg, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin
Gleich heben Willi und Inge zum Tandemflug ab: Höchste Konzentration für Willi, damit er den richtigen Moment erwischt um mit seinem Drachen in die Lüfte zu entgleiten. Jetzt gibt es kein zurück für Inge. Aber das will Inge sowieso nicht. Foto: Lanzarote37°/Jan Minde

Drachenfliegen, Tandemflug, Inge Kruse, Willi Pantenburg, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin
Blick aus der Vogelperspektive über die Meerenge zwischen den Kanareninseln Lanzarote und La Graciosa. Eine solche Aussicht können Sie genießen, wenn Sie einen Drachenflug mit Willi Pantenburg wagen. Foto: Lanzarote37°

Drachenfliegen, Tandemflug, Inge Kruse, Willi Pantenburg, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin
Inge Kruse hat sich entschlossen, mit 77 Jahren einen Drachenflug mit Willi Pantenburg zu wagen. Etwas skeptisch ist ihr Blick schon, als sie am Startplatz aus dem Wagen steigt. Foto: Lanzarote37°/Jan Minde

Drachenfliegen, Tandemflug, Inge Kruse, Willi Pantenburg, Jan Minde, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin
"Soll ich es wirklich wagen", scheint sich Inge hier zu fragen. Als sie am Drachenflug-Startplatz ankam zeigte sich das Wetter nicht von seiner besten Seite und es pfiff ein kühler Wind. Foto: Lanzarote37°/Jan Minde

Drachenfliegen, Tandemflug, Inge Kruse, Willi Pantenburg, Jan Minde, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin
Für Inge gibt es kein zurück: Mutig steigt sie in die Ausrüstung...

Drachenfliegen, Tandemflug, Inge Kruse, Willi Pantenburg, Jan Minde, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin
... und macht die notwendige Liegeprobe. Foto: Lanzarote37°/Jan Minde

Drachenfliegen, Tandemflug, Inge Kruse, Willi Pantenburg, Jan Minde, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin
Helm aufgesetzt und...

Drachenfliegen, Tandemflug, Inge Kruse, Willi Pantenburg, Jan Minde, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin
... ab zum Startplatz der Drachenflieger. Foto: Lanzarote37°/Jan Minde

Drachenfliegen, Tandemflug, Inge Kruse, Willi Pantenburg, Jan Minde, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin
Juhuuuu, Freudenschrei über dem Himmel von Lanzarote. Inge und Willi schauen sich Lanzarote aus der Vogelperspektive an. Foto: Lanzarote37°/Jan Minde

Drachenfliegen, Tandemflug, Inge Kruse, Willi Pantenburg, Jan Minde, Jimmy Blasberg, Jimmys Bar, Puerto del Carmen, Lanzarote37°, 37 Grad, deutsches Inselmagazin
Willi und Inge zurück auf der Erde. Die anfänglichen Ängste sind vergessen. "Drachenfliegen ist toll, wenn ich im Frühjahr nach Lanzarote komme gehe ich wieder mit Willi in die Luft", schwärmt Inge und berichtet von ihrem "unvergesslichen Erlebnis". Foto: Lanzarote37°/Jan Minde


In Jimmys Bar in Puerto del Carmen, gegenüber dem Hotel Fariones, hat alles angefangen. Hier sprach man über das Inserat von Willi Pantenburg in der deutschen Inselzeitung Lanzarote37° und auch Willi machte Inge Mut doch einmal im Leben so richtig abzuheben. Dafür gibt es von Inge ein Küsschen für Jimmy. Foto: Lanzarote37°/Bernard


Frühjahr 2008: Inge Kruse macht Urlaub auf Lanzarote. Zum ersten Mal alleine. Ihr Sohn hatte sie überredet, noch einmal die Insel zu besuchen, auf der Sie oft mit Ihrem Mann Hans gewesen war. Sie und ihr Hans hatten auf Lanzarote sogar ihre goldene Hochzeit gefeiert. Nun war er schon ein Jahr nicht mehr bei ihr und mit ihm war ein großer Teil ihrer Lebensenergie gegangen. Er hatte sie verlassen. Einfach so. Nur vier Monate nach der ersten Diagnose seiner Krankheit.



Nachdenklich saß sie damals in Jimmy´s Bar, ganz in der Nähe ihres Hotels in Puerto del Carmen. Am hintersten Tisch, versunken in Ihren Erinnerungen und teilnahmslos an den Geschehnissen um sie herum. Ein paar Tage ging das so. Sie trank zwei oder drei „Fürstenberg" und ging wieder. Bis Inge eines Tages mit Jimmy, dem Gastwirt, in ein Gespräch kam, dass etwas verändern sollte. Irgendwann bat Jimmy sie an die Theke. Den ersten Platz in der Reihe, der fortan Inges Stammplatz werden sollte, an jedem weiteren Abend dieses Urlaubes und in jedem Urlaub in den folgenden Jahren.

Es wurde ein schöner Abend. Erfüllt von lebendigen Geschichten. Geschichten, die das Leben schrieb. Und so entwickelte sich eine ganz besondere Vertrautheit zwischen dem Jimmy dem Wirt und Inge der Touristin. Die Momente der Leere wichen, solange an Jimmys Tresen saß. Sie genoss die Freundschaft, fühlte sich gut und aufgehoben bei Jimmy.

Irgendwann war eine Anzeige in der „Lanzarote37°" zum Gesprächsthema geworden. Ein deutscher Drachenfluglehrer bot Tandemflüge mit dem Drachen auf der Insel an. Sie philosophierten eine Weile über die Freiheit und über das Fliegen, bis Inge irgendwann sagte: „Ja. Das würde ich mit meinen 77 Jahren gerne mal machen, was habe ich denn noch zu verlieren?".

November 2009. Irgendwo in Hessen, Deutschland: Nach sieben Wochen Katz- und Maus-Spiel mit meinem Arbeitgeber haben wir uns endlich auf die Inhalte eines Aufhebungsvertrages einigen können. Bis Ende des Jahres bin ich freigestellt. Müde und abgekämpft lehne ich mich zurück und spüre, dass ich etwas anderes sehen muss, dass ich neue Energie auftanken muss. Ich brauche neue Eindrücke. Mich hungert nach Emotionen, die ich in der letzten Zeit zugunsten meines Berufes unterdrückt und vernachlässigt habe. Ich bin leer und habe gleichzeitig den Kopf voller Dinge, die erledigt werden wollen. Neues und seit Langem Verschobenes. Ich habe keine Kraft, mein Körper fühlt sich schwer an, der Winter steht vor der Tür, die Tage sind kalt und kurz. „Akkus wieder aufladen" – so meine Erkenntnis – „raus aus dem Jetzt und Hier!".

Ein paar Tage später stoße ich durch Zufall im Internet auf Lanzarote. Ich erinnere mich an meine Zeit dort, damals vor mehr als zwanzig Jahren, als Reiseleiter für einen großen deutschen Veranstalter. Etwa ein Jahr war ich auf der Insel, bevor man mich nach Mallorca versetzen wollte und ich daraufhin das Handtuch warf. Die Kurzschlussreaktion eines jungen Mannes, der die Insel damals nicht loslassen wollte, sie aber dann doch loslassen musste, da seine Versuche, sich mit ein paar Freunden mit einem Stand auf dem Markt von Teguise selbstständig zu machen, scheiterten. Ich verließ die Insel und die Freunde und fand mein Leben in Deutschland. In den folgenden acht Jahren besuchte ich Lanzarote drei Mal, einerseits als Tourist, andererseits um die Menschen von damals zu sehen. Und einen sah ich jedes Mal. Meinen Freund, Fluglehrer, Tauchpartner und Backgammon-Gegner Willi Pantenburg. Uns verband so etwas wie eine echte Männerfreundschaft. Energetisch. Stabil. Gelassen. Selbst in Momenten des gemeinsamen Schweigens, wie sie unter Männern manchmal entstehen.

Über elf Jahre sind vergangen, seit dem letzten Lebenszeichen. Dank moderner Kommunikationsmittel, die uns heutzutage zur Verfügung stehen, habe ich nach ein paar Stunden eine spanische Mobilfunknummer, die Willi gehören soll, so meine Kontaktperson. Etwas nervös wähle ich die Nummer und nach einem kurzen Moment des Wartens erkenne ich eine Stimme, die mich nach dem zweiten Satz fragt: „Wann geht dein Flieger?"

Er sollte an einem Dienstag gehen. Fünf Tage nach besagtem Telefonat. Dank einer seit Oktober des Jahres die Insel anfliegenden „Billig-Airline" für gerade einmal 148 Euro, inklusive 15 Kilo Gepäck. Meine Tauchutensilien.

Nach der Landung besorge ich mir am Flughafen einen Mietwagen für die geplante Woche und mache mich direkt auf den Weg nach Tao, zur Finca meines Freundes Willi, die ich auf Anhieb finde, trotz der langen Zeit, die ich nicht hier gewesen war.

Nach einer tollen Begegnung, kurzen Abrissen der einzelnen Lebensläufe war klar, dass wir noch am selben Tag in Puerto del Carmen tauchen gehen würden, wofür ich am Abend noch mit einem sehr intensiven Kopfschmerz bezahlen sollte, der sich über Nacht zu einer üblen Migräne auswuchs. Nach so vielen Jahren des „Nicht-Tauchens" sollte man nicht gleich nach dem Fliegen auf vierzig Meter Tiefe gehen.

An meinem dritten Urlaubstag sitzen wir gemeinsam am Frühstückstisch und planen den Tag. Willi erzählt mir unter anderem, dass er auf Nordwestwind wartet, da er einen Tandemflug machen will. Ich hake nach und erfahre, dass eine 78-jährige Frau gerne mit ihm fliegen will. Wir geraten in ein Gespräch über Verantwortung dem Leben gegenüber, Belastbarkeit im Alter und Erfüllung von Wünschen, die man sich vielleicht erst im Alter erfüllen möchte. Ich äußere meine Bedenken in dieser Angelegenheit, wobei mir Willi versichert, er hätte sich einen Eindruck über die psychische und physische Verfassung der Dame verschafft. Ich solle mir mein eigenes Bild machen, so er, heute Abend, nach dem Tauchen in Puerto del Carmen. Wir würden dann noch einen Absacker in Jimmy´s Bar nehmen, dort könne ich die Dame kennenlernen und mir mein eigenes Bild machen.

Tausende Kleinfische, vier Zackenbarsche, zwei Calamare, ein paar jagende Thunfische und einen Engelhai später sind die Tauschsachen wieder im Auto verstaut und wir auf dem Weg in Jimmy‘s Bar, noch immer euphorisch vom gelungenen Tauchgang in fünfzig Meter Tiefe. Dort sehe ich eine ältere Dame ganz vorne am Tresen sitzen, die angeregt mit Willi plaudert. Ich werde vorgestellt, bestelle ein Bier und mische mich unter das bestehende Publikum, immer ein Auge auf diese Dame, die, wie mir zwischenzeitlich zugetragen wurde, besagte Inge, die 78-jährige Tandemaspirantin ist.

Es dauert nicht lange, bis ich mich zu Inge durchgequatscht habe, die mir ganz offen begegnet. Sie erzählt mir ein wenig von ihrem Werdegang, ihrer Ehe, der Bedeutung dieser Insel für sie, ihrem Freund Jimmy und der Geburt ihres Wunsches, einmal im Leben frei zu fliegen; wie ein Vogel. Diese Frau hat etwas verstanden, etwas, was ich noch vor ein paar Tagen zu Hause bei mir selbst infrage gestellt hatte.

Sie hatte ihre Lebensform, die sie zusammen mit Ihrem Mann gelebt hatte, abgelegt. Der Genuss kommt inzwischen an erster Stelle, die Freude am Leben und all dem, was ein aktives, bewusstes Leben zu bieten hat. Vor mir sitzt eine reife Dame, die bis vor zwei Jahren bescheiden und maßvoll lebte. Sie trinkt und raucht mit mir. Soviel ihr Spaß macht, sorgenfrei.

Samstagmorgen, Tao, Lanzarote: Der Wind steht auf Nordwest, direkt auf Famara, die lange Felsenküste im Norden der Insel, an deren Fuß sich einer der schönsten Strände Lanzarotes befindet. Willi schaut auf die ausgebleichte eingerissene Windhose auf seinem Dach und nach einem Moment der Besinnung fallen die Worte: „Heute passt es!". Nach ein paar Telefonaten steht die Organisation; Inge soll gegen 14 Uhr an den Startplatz gebracht werden.

Bevor ich mit Willi den Wagen mit allen erforderlichen Utensilien belade, spielen wir noch eine Serie Backgammon, die er an diesem Morgen gewinnen soll. Er hatte einfach Glück, eine unsichtbare Glücksfee schien an diesem Morgen auf seiner Schulter zu sitzen.

Auf dem Weg zum Startplatz besprechen wir noch einmal den anstehenden Flug. Mich beruhigt, dass Willi sein Vorhaben genau plant. Er teilt mich als Starthelfer ein und gibt mir genaue Instruktionen. Ich erkenne, dass er sich über die Besonderheiten dieses Fluges im Klaren ist. Er ist damit einverstanden, dass ich mich während der Aufbauphase des Drachens um Inge kümmere und offen dafür, dass ich die Reißleine ziehe, würde ich an ihr Schwächen, Zweifel oder Angst feststellen, die über ein normales Maß hinausgehen.

Mein Erstaunen ist umso größer, als Inge am Startplatz ankommt. Unbekümmert und in starker Vorfreude auf das bevorstehende Ereignis steigt sie aus dem Wagen ihrer Begleitung. Willi geht auf sie zu und begrüßt sie herzlich, erkundigt sich nach ihrem Wohlbefinden und „übergibt" die weitere Betreuung Inges mit einem Kopfnicken an mich, während er sich an den Aufbau des Drachens macht. Ich gehe mit Inge ein paar Meter weiter zu einem bereits aufgebauten Drachen eines anderen Piloten, beantworte Ihre Fragen und versuche ihr so gut wie möglich zu beschreiben, was sie gleich erleben wird. Sie hört gelassen und aufmerksam zu und außer einer gehörigen Portion Respekt, der dem Schimmern Ihrer Augen zu entnehmen ist, habe ich einen Menschen vor mir, der sich auf etwas freut, wie ein Kind an Heiligabend auf den Moment, wenn endlich die Geschenke aufgemacht werden dürfen.

Dieses Schimmern in Inges Augen war es übrigens auch das den Anlass gab, diese Geschichte über Inges Abenteuer aufzuschreiben.

Nachdem der Tandemdrachen mit seinen 21 Quadratmetern Segelfläche (ein normaler Drachen hat etwa 13-15 Quadratmeter) aufgebaut und gecheckt war und Inge von Willi eine Flugunterweisung erhalten hatte, mussten wir Inge flugfertig machen. Wir passten ihr Gurtzeug und Sturzhelm an, machten mit ihr eine Liegeprobe und dann war der Moment gekommen, dessen Geburtsstunde über eineinhalb Jahre zurücklag. Willi hängte sich ebenfalls in den Drachen und gemeinsam liefen sie, begleitet von drei Starthelfern, die durch Halten der Unterverspannungen den Drachen sicherten, zum Startplatz. Dort angekommen ließen zwei flatternde Bänder, die an kleine Pflöcke gebunden waren, erkennen, dass der Wind ein wenig gedreht hatte. Es mussten noch vier weitere Minuten in Startposition vergehen, bis der Wind wieder direkt von vorne kam und Willi den Startschuss zum Abheben gab: Die Helfer ließen den Drachen los, duckten sich und nach zwei Schritten Anlauf hob Willi gemeinsam mit Inge ab, hoch in die Lüfte über das Famara-Massiv. Unter ihnen der Strand von Famara und die Insel La Graciosa, zogen die beiden in weiten sanften Bahnen ihre Runden über der Vulkaninsel, bis sie nach einer halben Stunde wieder landeten.

Die Begeisterung über das erlebte ist Inge am Landeplatz an Ihrem breiten Grinsen abzulesen, als Sie mir entgegen kommt. Ich erinnere mich nicht mehr genau daran, was sie sagte, denn wich war völlig abgelenkt von dem Strahlen auf ihrem Gesicht verbunden mit Pausen des wortlosen Sinnierens über das erlebte, diesen außergewöhnlichen Moment in ihrem Leben. Und es dauerte nicht lange, bis sie Willi fragte, wann er noch einmal mit ihr fliegen würde.

Wie einschneidend dieser Flug wirklich für Inge war, verdeutlichte sich mir zwei Tage später in Jimmy´s Bar, die Willi und ich aufsuchten, nachdem wir tauchen waren. Inge war auch da und wir waren sehr schnell wieder im Gespräch. Sie war fest entschlossen, einen zweiten Flug zu buchen, im März, wenn sie wieder kommen würde. Dieser Flug war für Inge mehr als nur Faszination und Euphorie. Er war Thema Nummer eins, die nächsten Tage, vielleicht Wochen. Inges Mut hatte sich innerhalb 48 Stunden überall herumgesprochen und fast jeder, der an diesem Abend Jimmy´s Bar besuchte, ging auf sie zu und gratulierte mit anerkennenden Worten und oft auch einem Hauch von Bewunderung. Ich spürte, wie gut ihr das tat, wie wohl sie sich fühlte, wie fern der Anfang dieser Geschichte ihr bereits war und wie sie voller Lebensenergie strahlte. Diese Energie zog die Menschen in ihrer Nähe an, sprang auf sie über und erzeugte lächelnde Gesichter bei allen, die an jenem Abend in Inges Nähe saßen.

Ich saß den ganzen Abend neben Inge und sie erzählte mir ihre Geschichte. Vermutlich so, wie sie sie damals Jimmy erzählt hatte und ich bin fasziniert von dieser Lady, die meine Mutter sein könnte. Nach einigen Bierchen und der Erkenntnis, dass es keine Frage des Alters sein kann, sein Leben mit positiven Emotionen zu füllen, bedanke ich mich bei Inge für die Begegnung mit ihr mit den Worten:"Inge, dieser Abend hätte nicht schöner sein können, selbst wenn du eine junge Blondine mit mächtigem Vorbau wärst", worauf sie lächelt, mich in den Arm nimmt, liebevoll drückt und noch zwei „Fürstenberg" für uns bestellt. Später, nachdem alle Gäste gegangen waren, bringt Jimmy Inge wie immer in den vergangenen eineinhalb Jahren, wenn sie in seiner Kneipe zu Gast war, sicher zurück in ihr Hotel,.

Wie viele andere Gäste an jenem Abend war auch ich angesteckt und fasziniert von Inges positiver Energie, erinnerte mich an die dunklen Momente, die mich auf die Insel gebracht hatten, und nahm mir fest vor, dieses so schöne Gefühl nicht mehr loszulassen.

Das Leben mit positiven Emotionen füllen und auch die Dinge, die nicht so angenehm sind mit einer guten Einstellung versehen – das nahm ich an jenem Abend mit! Inge wird mir in einem Telefongespräch drei Wochen nach dieser Begegnung sagen, dass sie immer noch begeistert sei, sich sehr auf das Frühjahr freue und zwischenzeitlich sogar darüber nachdenke, einen Tandem-Fallschirmsprung zu machen.

Wenn auch Sie mit Willi Pantenburg abheben wollen, rufen Sie ihn einfach unter der Nummer 0034-650 819 047 an.



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