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Essen & Trinken

Castillo de San José (Restauranttest 13)



(08/07 N°13) Das „Castillo de San José“ ist eine Festung aus dem 18. Jahrhundert, die von César Manrique bereits vor gut 30 Jahren in ein Museum umgebaut wurde.
Der auf die Architektur ausgerichtete Parkplatz ist groß genug für Busladungen von kulturhungrigen Besuchern. Seitlich am Castillo führt ein Weg hinab zum Untergeschoss. Hier hat der Künstlerarchitekt in seiner unnachahmlichen Handschrift ein weiträumiges Restaurant mit Bar erbaut, Wände und Pfei-ler aus gesägten Lavaplatten, Schiffsdielenfußboden. Den Blick auf den Hafen mit den Krananlagen gibt eine große Glasfront frei.


Das Museum ist über eine Innentreppe mit dem Restaurant verbunden, spaßig die Treppenauf- und Abgänge zum Museum und den Sanitärräumen. Genial die Rückwand der Bar, gerastert in verspiegelte Lavaquadrate zur Präsentation der Alkoholika. Rund vierzig Vierertische verlieren sich in der Weite des Raumes, schwarz die Plastikdrehstühle, schwarz die Tische, schwarz die Tischtücher und die Servietten, einfache Gläser und weißes Porzellan. Die Beleuchtung der Tische katastrophal: gerade mal je vier Deckenlampen an den drei wuchtigen Säulen, mehr hat César nicht spendiert, die Bar kommt besser weg. Die kleinen Windlichte pro Tisch brachten keine Besserung. Speise- und Getränkekarten waren nur mit Verrenkungen  gen Deckenleuchten zu lesen. Die Getränkekarte ist mit knapp 50 Positionen vom spanischen Festland und 12 aus Lanzarote ausreichend bestückt, der ausgesuchte Tinto Pesquera Crianza für 24 € war ausge-gangen, eine Nachlässigkeit, so was steht kistenweise bei Cashmar im Regal. Der 96er Gran Reserva für 94,69 € aus der gleichen Bodega sprengte denn doch unser Testbudget, der Prado Rey Crianza aus 2002, ebenfalls Ribera del Duero, für 20,30 €, eine trinkbare brave Alternative. Nach dem Probeschluck wurde dieser vom Kellner mehrere Meter weit entfernt auf einem Bestelltisch vergessen: self-service war angesagt. An zwei weiteren Flambiertischen war der wohlbeleibte Saalkellner damit beschäftigt, Sahnesaucen einzuköcheln, leider mit den vorgebratenen Filetsteaks drin. So hatten die Gäste vom Nachbartisch beim Zusehen schon das kulinarische Nachsehen.


Als Vorspeisen wählten wir: für 8,10 € Avocados mit Langostinos, diese warm und etwas trocken, die Avocadohälften überreif mit braunen Stellen, die Cocktailsauce kam erst auf Nachfrage. Die frittierten Datteln im Speckmantel zu 4,70 € waren paniert und schmeckten. Die Hühnchenleberpastete, cremig weich, fein gewürzt, ruhte auf einem welken Lechugablatt in viel Preiselbeermarmelade aus dem Glas, das zu 4,50 €. Die Fischsuppe für 5,70 € schmeckte immerhin nach Fisch, war zerkocht, die Fischeinlage hatte die Konsistenz verrotteter Holzstückchen.


Besorgt sahen wir den Hauptgängen entgegen. In einer süßen Sauce versteckte sich die gekonnt gehärtete Entenbrust für 11 €, dazu ein Kompott vom Trockenobst und eine Kunstkartoffel, perfekt oval und weiß. Das Filet vom Jungstier 12,50 € und das Chateaubriand p.p. 14,50 € waren von guter Qualität und, wie gewünscht, medium gegart. Es fehlte jedoch die Würzung der Bratflächen. Die gereichte kleingehäckselte Gemüsebeilage war wässrig geschmacklos. Mit Salz und Pfeffer und der eingangs zu den Brötchen kredenzten, abgepackten Butter, betätigten wir uns als Beiköche. Unsäg-lich matschig jedoch waren die als weitere Beilage gereichten fetttriefenden Fritten, da war nichts mehr zu retten.


Bei den Nachtischen, alle zu 4,50 €, bestand das „Especial“ des Flan de la Casa aus vier Häufchen Sprühsahne mit je einer halben Erdbeere. Die vorgenannten Erdbeerkollegen gab’s auch mit einer Vinaigrette aus Balsamico, ein echter Lichtblick. Die Mousse aus zweierlei Schokolade, das Helle klebrig süß, das Dunkle ohne wesentliche Kakaoanteile, geschmacklich überlagert von einer dünnen Himbeerbonbon-Flüssigkeit. Die Leche Asada, langweilig und an der Vanille gespart, mit Miel de Palma umgossen. Eine Empfehlung würde leider nur das Ambiente rechtfertigen.

Castillo de San José, Restaurante, Carretera de Puerto de Naos, 35500 Arrecife, Lanzarote, Tel: 928 812321 Öffnungszeiten: täglich von 11 – 23 Uhr.



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