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Kurzmeldungen

Bürgermeisterin Gladys Acuña in Yaiza:
Mehr Familiensinn als die Justiz erlaubt


Lanzarote-korruption-Willkür-Gladys-Acuña-37grad-Inselmagazin
Wenn Gladys Acuña ihre Willkür hätte durchsetzten können, dürfte auf Lanzarote nur ihr Familienclan mit Kamelen Geld verdienen. Richterin Aitziber Oleaga entschied, dass Acuña ihre Grenzen weit überschritten hatte und pfiff die Alcaldessa von Yaiza zurück.

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Mit Kamelen, so stellte es sich zumindest Bürgermeisterin Gladys Acuña aus dem verträumten Örtchen Yaiza auf Lanzarote vor, verdient, außer der Verwandschaft der Familie Acuña, niemand auf der Vulkaninsel Geld.

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Zur Amtsübernahme des Bürgermeisterstuhls in Yaiza schien Gladys Acuñas Welt noch in Ordnung. Jetzt sitzt sie immer öfter vor Gericht, muß unangenehme Fragen beantworten und sich gefallen lassen, dass man ihre Entscheigungen für unrecht erklärt.

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Auch bei "Lanzarote a Caballo" möchte man mit Kamelen, genauer Dromedaren, Geld verdienen. Nach dem Urteil von Richterin Aitziber Oleaga steht dem Freitzeitunternehmen jetzt nichts mehr im Wege, dies auch ganz legal zu tun.


11-09-2013 Lanzarote/Yaiza (KK)– Das Bürgermeisteramt im südlichsten Amtsbezirk Lanzarotes ist seit Jahren dafür bekannt, dass Recht und Gesetz vielleicht anderswo, aber selten dort über die Schwelle ins Innere des Gebäudes gelangen. Der frühere Amtsinhaber wartet noch auf seinen Prozess, aber dessen Nachfolgerin, die Rechtsanwältin Gladys Acuña, scheint sich auch schon des längeren eifrig zu bemühen, in seine Fußstapfen zu treten.


Der 10. September 2013 könnte das Zeug haben, die neuere Geschichtsschreibung des Ortes in ein davor und danach auf zu teilen, denn an diesem Tag wurde von der Richterin Aitziber Oleaga in Arrecife das Urteil im Fall des touristischen Reiterhofes „Lanzarote a caballo“ (Lanzarote zu Pferde) gesprochen, der im besagten Regierungsbezirk liegt. Der Chef dieses Betriebes, Vicente Hidalgo, stand an diesem Tag als Angeklagter vor der Richterin, weil er dem Dekret der Bürgermeisterin, seinen Betrieb zu schließen, seit mehreren Jahren nicht nachgekommen war. Die Staatsanwaltschaft hatte neun Monate Gefängnis gefordert wegen „desobediencia“, Ungehorsam gegenüber der staatlichen Anordnung, also Widerstand gegen die Staatsgewalt.


Die Richterin sprach den Angeklagten nicht nur frei, sondern holte zu einem Rundumschlag aus, der an Deutlichkeit kaum zu überbieten war. Die Bürgermeisterin hätten persönliche ökonomische Interessen dazu verleitet, besagte touristische Aktivität zu verhindern, weil im Konkurrenzbetrieb im Timanfaya-Gebiet (der mit den „Kamelen“) „mindestens ein Bruder und ein Onkel“ von ihr arbeiteten. Deshalb hätte das Vorgehen des Bürgermeisteramtes gegen „Lanzarote a caballo“ „keinen anderen Zweck verfolgt, als den, dem Herrn Hidalgo zu schaden, damit der sein Angebot des Kamelreitens nicht weiter entwickeln konnte, in dem sie behauptete, dass die Kamelhalter im Timanfaya das Monopol auf diese Art Aktivität auf der Insel Lanzarote hielten“.

Au‘erdem hätte der Gemeinderat, das „consistorio“, die gleichen „latenten ökonomischen Interessen“ wie die Bürgermeisterin, weil der nämlich auch von den Kamelhaltern im Timanfaya Einkünfte bezog. Außerdem stellte die Richterin fest, dass Acuña schon seit zehn Jahren, schon in ihrer Zeit als Oppositionspolitikerin, eine Kampagne gegen Lanzarote a caballo „orchestriere“.
Die Richterin konstatierte ebenfalls, dass Hidalgo keinerlei „rebellische Attitude“ hätte, er im Gegenteil immer versucht hätte, sein Geschäft zu legalisieren. „Diese Legalisierung hätte keinerlei Probleme machen dürfen und sofort erteilt werden müssen, aber stattdessen hätte sich der Angeklagte in einem bürokratisch-administrativen, unverständlichen und beängstigendem Durcheinander eingewickelt wieder gefunden, das er als Geschäftsführer habe tragen müssen“, so die Richterin.

Das Bürgermeisteramt habe sich sogar dazu verstiegen zu behaupten, dass Hidalgo nicht über die „territoriale Qualifikation“ der Inselregierung für sein Vorhaben verfüge – eine Behauptung, die einfach gelogen war. Die Anordnungen des Consistorio und der Bürgermeisterin seien offensichtlich illegitim schon allein durch die familiären Bande mit den Kamelhaltern vom Timanfaya und den Einkünften des Consistoriums. „…die getroffenen Entscheidungen bezüglich der Anträge des Angeklagten“ seien „total schädlich für Herrn Hidalgo und total vorteilhaft für den Verein der Kamelhalter vom Timanfaya, in dem sich eigenartigerweise die Familienmitglieder der Bürgermeisterin wieder finden.“

Es gebe „keine Worte, um solcherlei Gewalttat gegen die Rechte eines ehrbaren Bürgers zu definieren“ und alle „Scheinheiligkeit“ des Gemeinderates“ werde offensichtlich in der Tatsache, dass die Kamelhalter vom Timanfaya auch nicht immer über die nötigen Lizenzen verfügt hätten.

Darüber hinaus müsse der Staatsanwalt sich vorwerfen lassen, dass er die Anklage gegen Hidalgo wegen Widersetzlichkeit gegen die Staatsgewalt zugelassen hätte, ohne sich auch nur im Mindesten darum zu kümmern, ob die Anordnungen der Verwaltung legal gewesen wären.

Ein Klotz, der Bürgermeisterin Gladys Acuña auch noch am Hals hängt, ist die Bodega Stratus. Diese Bodega, die schon vielerlei Preise bei Weinwettbewerben eingeheimst hat und zu den modernsten Bodegas Europas gehört, ist nämlich vermutlich komplett illegal.
Vier Tage vor dem sie kompromittierenden Urteil in Sachen Reiterhof hatte sie das Restaurant der Bodega versiegeln lassen. Gleichzeitig beeilte sich das Bürgermeisteramt zu versichern, dass auch die anderen Teile des Betriebes unter die Lupe genommen würden. Aber das alles sei „kein leichtes Thema“, sagte sie in Radio Lanzarote. Nur das mit dem Restaurant sei ganz klar, da gäbe es keinerlei Lizenzen. Und die, die die Bodega hätte, seien illegal, sagt nun der zuständige Gerichtshof in Arrecife, dazu käme aber noch, dass das, was schlussendlich gebaut wurde, nichts mehr mit dem zu tun habe, was die Lizenzen - illegalerweise - erlaubt hätten.

Nach altväterlich-lanzarotenischer Sitte sollten nämlich nach den Plänen alte Gebäude reformiert werden. Vermutlich aber hat man diese Gebäude einfach platt gemacht und dafür neuere und größere hingesetzt. Die Bodega wollte man beispielsweise da bauen, wo jetzt das Restaurant ist, das selbst nicht einmal auf den Plänen erscheint.

„Wir sind dabei zu schauen, ob die Lizenz mit dem übereinstimmt, was sie gemacht haben.“, sagt die Bürgermeisterin und beeilt sich, hinzu zu fügen, dass die Überprüfungen bald beendet seien. Nur: Bürgermeisterin Acuña war selbst die, die die Genehmigungen erteilt hatte, als die Bodega schon einige Monate im Betrieb war -  und jetzt mit mehreren Technikern des Gemeindeamtes genau deswegen angeklagt ist. 



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