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Dienstag, 17. September 2019
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Wissenswertes

Architektur in der Lavablase:
Das Auditorium der Jameos del Agua

Von: Friederike Klinge



Die Gestaltung des Orchestergrabens und der Garderoben.


Die Jameos del Agua im Norden Lanzarotes sind eines der zahlreichen Landschaftskunstwerke des Künstlers César Manrique.


Zugang zu Garderoben und Bühne über den Fahrstuhl.


Arbeiten im Lavatunnel.


(07/07 N°12) Die Jameos del Agua im Norden Lanzarotes sind eines der zahlreichen Landschaftskunstwerke, die der Künstler César Manrique der Insel, ihren Einwohnern und den zahlreichen Besuchern hinterlassen hat. Als Teil eines vulkanischen Tunnels, der bei Ausbrüchen des Monte Corona entstanden und insgesamt über acht Kilometer lang ist, umfassen die Jameos del Agua mehrere Tunnelabschnitte, einen unterirdischen See, eine Poollandschaft und einen Konzertsaal. Schon 1968 begannen die Arbeiten an diesem Werk, in dem Manrique seine Idee von der Harmonie zwischen Natur und Kunst voll ausgelebt hat.


Der Konzertsaal fügt sich ein in eine geräumige Lavablase, bietet Platz für 600 Gäste und wurde erst 1987 eingeweiht. Als im Juni 2001 während eines Konzertes einige Steinchen aus dem Gewölbe auf die Bühne fielen, hat noch niemand geahnt, dass dieses einzigartige und weltberühmte Auditorium für Jahre geschlossen werden würde.
Nach diesem Vorfall vor sechs Jahren hatte die Regierung Lanzarotes zunächst eine technische Untersuchung in Auftrag gegeben und das Ergebnis war eindeutig: Das natürliche, aus Lavagestein bestehende Deckengewölbe war nicht mehr hundertprozentig stabil. Seit Jahrtausenden zirkuliert Regenwasser durch das Gestein, wäscht es aus und lässt Risse entstehen. Um keine Risiken für die Besucher einzugehen, wurde empfohlen, den Konzertsaal bis auf weiteres zu schließen.
Nun begann ein langer Prozess: Weitere Untersuchungen von Geologen und Ingenieuren wurden vorgenommen und es musste eine Methode entwickelt werden, um das aufgelockerte Gestein wieder zu festigen. Selbst die renommiertesten spanischen Tiefbau-Experten standen vor einer völlig neuen Problemstellung. Und die finanziellen Mittel für dieses Projekt mussten aufgetrieben werden, denn dass die Kosten in die Millionen gehen würden und nicht aus der Portokasse des Cabildo zu bezahlen wären, war schnell klar.
Im Mai diesen Jahres wurde das 4.6 Millionen Euro schwere Projekt der Wiederherstellung des Auditoriums als einzigartiges Kulturgut der Insel Lanzarote der lokalen Presse vorgestellt. Das Gewölbe ist komplett ausgefüllt mit Baugerüsten und eine Demonstration der angewendeten Technik lässt erahnen, wie kompliziert und umfangreich die Arbeiten sind: Zunächst werden über viertausend, mehrere Meter tiefe Löcher in das Gestein gebohrt. Als nächstes wird mit Hochdruck Wasser in die Bohrlöcher gepresst, um kleine Steinchen auszuwaschen. Schließlich wird ein spezielles Harz injiziert, das sich im porösen Gestein ausbreitet und in kurzer Zeit auskristallisiert. So wird das gesamte Gewölbe verfestigt.
Diesen Monat sollen die technischen Arbeiten abgeschlossen werden und dann geht es an den Innenausbau. Bühne, Orchestergraben und Garderoben werden nach modernsten Maßstäben eingerichtet und sind dann über einen Fahrstuhl zu erreichen. Abgesehen vom Haupteingang wird es auch Notausgänge geben und natürlich muss auch der Zuschauerbereich so wiederhergestellt werden, wie Manrique ihn einst entworfen hat. Wenn alles glatt geht, wird das Auditorium Ende diesen Jahres wiedereröffnet werden.
Bei der Präsentation der Arbeiten im Mai waren der Präsident der Kanarischen Regierung, Adán Martín, die damalige Inselpräsidentin Inés Rojas, der Beauftragte der Touristischen Zentren, Pedro San Ginés und ein ganzer Stab von Lokalpolitikern und Ingenieuren anwesend. Adán Martín sprach allen aus der Seele, als er im abschließenden Interview sagte, dass hier offensichtlich alles getan wird, um diese einzigartige und unschätzbar wertvolle Arbeit von César Manrique zu erhalten und dass er hoffe, zum diesjährigen Weihnachtskonzert eingeladen zu werden.



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