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Wissenswertes

Arbeitsrecht: Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe






25-12-07 Spanien (sb/kk) - Wenn man in Spanien arbeitslos wird, heißt das noch lange nicht, dass man auch Stütze kassieren kann: nur 62 Prozent der arbeitslos Gemeldeten erhalten staatliche Unterstützung. Das liegt daran, dass viele die Auflagen hierfür nicht erfüllen. So schließt eine Kündigung des Arbeitnehmers grundsätzlich das Arbeitslosengeld aus. Oder er hat aufgrund seines Verhaltens am Arbeitsplatz seinen Job verloren: in diesem Fall hat oft der Richter ein Wörtchen mitzureden. Oder er hat die Mindestanzahl an Arbeitstagen in den letzten sechs Jahren nicht erreicht.


Das Arbeitslosengeld (prestaciones por desempleo)
wird auf der Basis des beitragspflichtigen Einkommens der letzten sechs Monate (Berechnungsgrundlage) berechnet. Von diesen 180 Tagen wird der Tagesdurchschnittsverdienst errechnet, und von dem werden, multipliziert mit dem Faktor 30, für wiederum 180 Tage 70 Prozent, danach 60 Prozent als Arbeitslosengeld gezahlt.
Die zeitliche Länge der Zahlungen richtet sich hierbei nach einer Tabelle, die als Berechnungsgrundlage die Zeit veranschlagt, in der man in den letzten sechs Jahren beitragspflichtig in Lohn und Brot stand.  Voraussetzung ist allerdings, wie schon oben erwähnt, dass man aus einem vom Gesetz anerkannten Grund arbeitslos geworden ist.

 

Die Arbeitslosenhilfe (subsidio por desempleo) tritt dann ein, wenn kein Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld besteht und beträgt 75 Prozent des Mindestlohnes (570,60 Euro). Mit diesen 427,95 Euro muss man dann 18 Monate auskommen. Danach gibt’s nichts mehr.

 

Ab dem 1. Januar 2008 können auch die so genannten Autónomos (Selbständige) Arbeitslosengeld beziehen. Vorraussetzung ist eine zusätzliche Abgabe an die Seguridad Social von 30 Euro. Damit wurde das soziale Netz ein wenig dichter gewebt. Immerhin sind davon in Spanien mehr als drei Millionen betroffen. Kassieren kann man diese Unterstützung aber erst ab 2009.

 

Wie sich das Arbeitslosengeld errechnet
Angenommen, eine Arbeiterin hat einen Arbeitsvertrag (30 Stunden/Woche) im Januar 2004 erhalten, und ihr wurde im Dezember 2007 gekündigt. Sie hat in dieser Zeit 1421 Tage gearbeitet. Laut der maßgeblichen Tabelle erhält sie dann für 420 Tage Arbeitslosengeld. Hätte sie 19 Tage länger gearbeitet, wären es 480 Tage gewesen. In den letzten sechs Monaten hatte sie zusammen 4655,64 Euro verdient (monatlich 775,94 Euro). Der durchschnittliche Tagesverdienst (4655,64/180) beträgt dann 25,86 Euro. In den ersten 180 Tagen der Arbeitslosigkeit erhält sie davon 70 Prozent. Konkret: 25,86 X 70% =18,10 Euro mal 30 Tage: 543 Euro. Ab dem 181. Tag erhält sie nur noch 60 Prozent: mit 15,52 Euro täglich kommt eine monatliche Unterstützung von 465,60 Euro heraus. Das Arbeitslosengeld endet mit dem 420. Tag der Arbeitslosigkeit, danach gibt es noch für 18 Monate 427,95 Euro.

 

 

Beitragspflichtige Arbeitstage                  Dauer der Zahlung des
in den letzten 6 Jahren    
                         Arbeitslosengeldes

360   – 539 Tage                                           120 Tage
540   – 719 Tage                                           180 Tage
720   – 899 Tage                                           240 Tage
900   – 1079 Tage                                         300 Tage
1080 – 1259 Tage                                         360 Tage
1260 – 1439 Tage                                         420 Tage
1440 – 1619 Tage                                         480 Tage
1620 – 1799 Tage                                         540 Tage
1800 – 1979 Tage                                         600 Tage
1980 – 2159 Tage                                         660 Tage
> 2160 Tage                                                 720 Tage

 

Das Arbeitsamt  - Servicio Público de Empleo Estatal (INEM), hat auf seinen Internetseiten einen Rechner, der - nachdem Sie Ihre Daten eingegeben haben - automatisch errechnet, wieviel Arbeitslosengeld Ihnen zusteht. Wenn Sie wissen wollen, wieviel Arbeitslosengeld Sie bekommen würden bitte hier klicken.

 

Hilfe für diejenigen, die sich selbstständig machen
Diejenigen, welche sich während der Arbeitslosigkeit dazu entschließen, sich selbstständig zu machen erhalten vom Arbeitsamt als Unterstützung ihr restliches, ihnen noch zustehendes Arbeitslosengeld, entweder als Einmalzahlung - bei entsprechendem Nachweis für benötigte Anschaffungen für die Selbstständigkeit - oder aber weiterhin monatlich ausbezahlt. Wenn Sie sich also während der Arbeitslosigkeit selbstständig machen möchten, sprechen Sie mit Ihrem INEM-Berater!

 

Deutsches Arbeitslosengeld in Spanien geltend machen?
Unter besonderen Bedingungen kann die Berechtigung zur Zahlung von Arbeitslosengeld in Deutschland auch in Spanien geltend gemacht werden. Hierzu müssen Sie sich beim deutschen Arbeitsamt abmelden und die Weiterzahlung in Spanien beantragen (Schein E303 ausfüllen). Bei Genehmigung haben Sie nun drei Monate zur Jobsuche Zeit. Läuft die Frist ab, ohne dass eine neue Arbeit gefunden wurde, müssen Sie unverzüglich wieder nach Deutschland reisen, da hier sonst Ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld verfällt.

 

 

Job in Spanien von Deutschland aus finden
Auch von Deutschland aus können Sie sich beim Arbeitsamt über Stellenangebote und Arbeitsbedingungen in Spanien im Rahmen des EURES-Programms (EURES = Europäisches Portal zur beruflichen Mobilität) erkundigen. Den Ansprechpartner des EURES-Programms der für Ihre Region zuständig ist, finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Neben Beratungen finden Sie auch Stellenangebote in Spanien über die Seite der deutschen Arbeitsagentur.

 

Viele weiteren nützlichen Informationen zum Thema Arbeiten in Spanien finden Sie auf den Internetseiten der deutschen Bundesagentur für Arbeit (www.ba-auslandsvermittlung.de) bei der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung, kurz ZAV.



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