Herman lebt und arbeitet in Paderborn und ist passionierter Radfahrer. Der ehemalige Klosterschüler fand schon früh heraus dass ihm der Wortwitz und das Malen besonders liegen. Von 1985 bis 1992 brachte er seine Cartoons auf Postkarten und anderen Artikeln groß raus. Über 2 Jahre zeichnete er für die Bravo und Bravo Girl seine Comic- Serien "flying-heart und Neon Mouse". Das genügte ihm aber nicht mehr, "Und das Runde kann doch jeder." Also begann Herman einen neuen und einzigartigen Stil zu entwickeln. Mit Erfolg. Seine Werke wurden bis heute auf mehr als 120 Ausstellungen im In-und Ausland gezeigt, u.a. in: Albufeira, Barcelona, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/M, Hamburg, Köln, Lanzarote, Lenzerheide, Lucca, Mailand, Varese, München, Palma, Paderborn, Zürich. Seine mehr als 60 Editionen im Siebdruck sind begehrte Graphiken in limitierten Auflagen, die von Kunstfreunden in ganz Europa gesammelt werden. Seit 2000 ist er mit seinen Editionen regelmäßig im ARTES - Katalog und bei ars mundi vertreten. Durch seine Ritzenhoff-Design-Gläser und viele andere Produkte, die mit seiner humorvollen Art zu Kunstobjekten werden, sind Hermans Motive und sein unverkennbarer Strich weltweit bekannt.
1956 bis 1959 - Fotografenlehre 1959 bis 1963 - Studium an den Werkkunstschulen Saarbrücken und Darmstadt. Abschluss als Dipl.-Designer 1964 bis 1966 - freischaffende Tätigkeit als Grafik- und Fotodesigner in Karlsruhe.
1966 bis 1972 - Assistent bei Professor Milan Breier an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg
1972 bis 2003 - Dozent für Grafik-Design und Fotografie an der Fachhochschule in Mainz, Fachbereich Gestaltung
1974 - Ernennung zum Professor lebt und arbeitet In Bodenheim bei Mainz und auf Lanzarote
Dieter Lott hat zusammen mit seiner ehemaligen Assistentin Ulla Gratzfeld ein Buch über "Desktop-Fotografik" geschrieben. Es hat den gleichnamigen Titel und ist 1991 von Raaf & Gratzfeld Design & Publishing Partner herausgegeben worden.
Otto E. Wieghardt
Otto E. Wieghardt hat sich vor 22 Jahren im Süden Lanzarotes eine Ruine erworben und diese mit Hilfe von Freunden renoviert. Während seiner Aufenthalte auf Lanzarote schuf Otto E. Wieghardt eine Reihe von wundeschönen Aquarellen mit Motiven von Lanzarote. Der passionierte Maler hat außerdem auch noch eine wunderbare Sammlung der Fischwelt des Atlantiks zusammengetragen und darin 110 Fische aquarelliert und detailliert beschrieben. Viel Wissenswertes, wie die lateinische Namen der Fische, und, was viele vielleicht mehr interessieren dürfte, schmackhafte Rezepte zu deren Zubereitung. In derWieghardt-Familiegab und gibt es viele Malerpersönlichkeiten wie Otto E. Wieghardts SohnJohann Peter Wieghardtseinen NeffenAlexander Pohl, den verstorbenen Maler und Lehrer Paul Wieghardt und seine Frau, die Bildhauerin Nelli Bar und der peruanische Maler Klaus Wieghardt aus Zürich.
Die Malerin Mojkin Prigge
Mojkin Prigge wurde in Bad Endbach / Hessen geboren, studierte 1950 Malerei und Kunsterziehung in Kassel und Fulda und Geschichte und Kunstgeschichte in Bremen und Berlin. Seit 1982 arbeitet Prigge als freie Kunstmalerin mit Atelier in Bremen. Mojkin Prigge ist seit 1997 der Insel, insbesondere Arrieta sehr verbunden. Ihr erster Ausflug führte sie zu den Salinas de Janubio und sie war und ist, wie sie Lanzarote37° schrieb, fasziniert von den glitzernden Salzfeldern. Wenn Sie auf ihr Werk links mit dem Titel "El Grifo" klicken, kommen sie zu Prigges anderen Werken über Lanzarote. Sie können die Künstlerin auch auf ihrer Internetseite unter www.mojkin.de besuchen.
Die Malerin Regina Lott
Die Malerin Regina Lott besuchte vor 30 Jahren das erste Mal Lanzarote. Vom ersten Augenblick an hatte es ihr die Insel angetan und kehrte regelmäßig auf die Insel zurück. Heute verbringt die Künstlerin die Hälfte des Jahres auf Lanzarote. Regina Lott liebt die Ruhe Lanzarotes und kann sich hier so richtig entfalten, deshalb entstehen hier immer wieder sehr gelungene Arbeiten. Im September 07 ist Regina Lott wieder auf der Insel und eine neue Ausstellung ist in Planung. Lanzarote37° wird berichten sobald ein Termin feststeht.
Die Malerin Sigrid Braun Umbach
Sigrid Braun-Umbach wurde 1949 in Berlin geboren. Sie hat eine Ausbildung zur technischen Zeichnerin und studierte Sozialpädagogik. Umbach arbeitete jahrelang im Kinder- und Jugendbereich mit den Schwerpunkten künstlerisches Gestalten und Freizeitgestaltung und engagierte sich las Dozentin im Fachbereich kulturelle Bildung. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Lanzarote und gibt auf der Insel im Centro de Terapia Antroposófica in Puerto del Carmen auch Kurse in Aquarellmalerei.
Sigrid Braun-Umbach über Lanzarote: "Lanzarote - dort lebe ich einige Monate im Jahr, erlebe alle Stimmungen des Atlantiks: das leuchtende Blau, das drohende Beinahe-Schwarz der Stürme, das Tiefschwarz, Orangegelb, Dunkelrot der Vulkane, das unfassbar klare Licht, aber auch gespenstisch neblige, fast isländische, Morgen. Besonders wichtig für mich als Künstler war speziell bei den Wasserbildern die Darstellung der absoluten Transparenz mit malerischen Mitteln. Bei den Vulkanbildern ist es die totale Ruhe im Inneren der Insel, die mich immer wieder neu inspiriert. Für alle meine Arbeiten ist aber der wesentliche Inhalt das Licht...
Gebhardt Binder
Gebhardt Binder ist in Herrenberg-Gültstein geboren und studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin. Er arbeitete viele Jahre als Gastdozent für Gestaltungslehre an der Fachhochschule für Druck in Stuttgart und studierte unter Manfred Ziegler (Tübingen) die Farbenlehre von Goethes. Seit 1991 kommt er regelmäßig nach Lanzarote und arbeitet systematisch am Thema "Vulkanismus". Binder: „Seit nahezu 20 Jahren erlebe ich jeden Aufenthalt auf der Vulkaninsel Lanzarote als eine Quelle körperlicher und seelischer Stärkung – es ist, als ob man beim Betreten dieses Teils der Erde von unten mit einer besonderen Energie „betankt“ würde. Dieses wohltuende Gefühl und der versteckte Zauber darin, hat mich zunehmend interessiert und inspiriert und ich versuche seither mit künstlerischen Mitteln den Geheimnissen dieser Energie auf die Spur zu kommen – ungefähr so in Worte gefasst: Was an der Oberfläche zu sehen ist, ist Täuschung, allenfalls Relikt von etwas Vergangenem. Trotzdem ist das eigentliche vulkanische Leben sehr wohl vorhanden - man kann es ja selbst spüren. Offenbar lebt es zeitlos in verschiedenen Daseinszuständen im Inneren und Äußeren der Erde als schöpferische Qualität ... Diese verborgenen Kräfte will ich in meinen Bildern sichtbar machen, ihr Entstehen und Wirken symbolisch verdeutlichen. Es sind die Urkräfte von Feuer, Licht und Wärme, von Dynamik und Chaos als Katalysatoren nicht nur für Zerstörung und Katastrophen, sondern vor allem auch für neues Leben, Kreativität und Zukunft.“
Binders Bilder können Sie noch bis Mitte Januar in der Ermita in Tías sehen.
Peter Ostermeyer
Peter Ostermeyer bereist seit Winter 1986/87 die Kanaren. Die erste der Inseln war Lanzarote; später besuchte er auch einige der anderen. Doch es zog ihn immer wieder auf die „schwarzen Insel“. Hier verbringt er seit 1997 im eigenen Domizil regelmäßig einige Monate des Jahres.
Auf Lanzarote, wo sich auf relativ kleinem Raum die unterschiedlichsten Landschaften finden, wo sanft abfallende Strände und Dünen, karstige Felsen und bizarre Vulkanformationen nur wenige Kilometer voneinander entfernt sind. In dieser kargen Landschaft voller spannender Gegensätze und ganz besonderer Lichtverhältnisse begegnet er seinen Motiven. Die Macht der Natur, die sich durch die Kraft der Sonne, des Windes, durch Salz und Meer zeigt, hat auf den verschiedensten Materialien wie Holz, Eisen, Felsen und Sand für ihn Bilder hinterlassen. Auf seinen Streifzügen durch die Insel hält er die Eindrücke mit der Kamera fest, um seinen Blick zu kanalisieren.
Dann geht es darum, das Gesehene auf Papier oder Leinwand zu bringen. Während des Entstehungsprozesses eines Bildes entwickelt sich eine Eigendynamik, die oft sogar den Maler selbst überrascht.
Grelle Farben sind seine Sache nicht. Braun, Schwarz und Ocker in allen Schattierungen, haben Priorität. Beim Zeichnen und Malen besinnt der Künstler sich auf das Wesentliche, er reduziert, bringt Form und Farbe in Einklang. Er arbeitet ähnlich wie die Natur, deren Werk nie abgeschlossen scheint.
Der Maler & Grafiker Gerd Kehrer zeichnet, malt und gestaltet zumeist in Zyklen, gegenständlich und ungegenständlich. Der Wechsel seiner Malweisen, die Vielfalt seiner Themen sowie ein vielseitiger technischer Fundus sind ebensolche Kennzeichen seiner Arbeit, wie die Freude am Experiment und an neuen Materialien. Dadurch entstehen Werkgruppen, die zwar Parallelen aufweisen, aber auch völlig gegensätzlich sein können. In bezug auf Gewöhnung und Wiedererkennung stellt er damit natürlich erhöhte Anforderungen an den Rezipienten und entzieht sich ganz bewußt einer Einordnung. „Einen Stil zu pflegen erscheint mir ebenso suspekt wie Theorien über Kunst.“ (Kehrer)
Gerd Kehrer wurde 1939 in Frankfurt am Main geboren. Nach einer graphischen Lehre studierte er dort an der Städel-Abendschule (Staatliche Hochschule für Bildende Künste) sowie an der Kunstschule Westend. Danach war er Grafik-Designer in der Großindustrie. Seit 1974 ist er freischaffender Künstler in Frankfurt am Main. Mit rund 70 (inter-)nationalen Einzelausstellungen, Ausstellungsbeteiligungen und Publikationen wurden Gerd Kehrers Werke weltweit bekannt. Viele seiner Bilder befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen. Kontakt: gk@ich-will-keinen-spamgerdkehrer.de
GOTTES EIGENER ACKER – LANZAROTE. Zum Bilderzyklus von Gerd Kehrer.
Erst im 18. Jahrhundert hat die lavarote Lanzarote die Farbtöpfe ihrer bis dahin fruchtbaren Erde ins Licht der Sonne geschüttet und zu glühenden Bergen gehäuft. Ocker, Sepia, Braun, Rot, Grau und Schwarz dominieren in allen Nuancen das Farbenspektrum ihrer kargen Krater, Täler und Küsten. Grün ist marginal; spärliche Erinnerung an das Gestern. Sechs Jahre dauerte diese Megametamorphose der Natur, bis sie ihre vegetativen Formen und Farben übermalt, verwandelt und in Stein gegossen hatte. Und auch heute noch zeigt der Fuego im Nationalpark Timanfaja den staunenden Besuchern seine glühende Kralle. Ebenso unvorstellbar aber wie diese katastrophale Eruption der Kanareninsel ist die Schönheit ihrer reduktiven Hinterlassenschaft. Formvollendete Vulkane, zerrissene Krater, samtige Magmafelder, bizarre Lavafelsen, phantastische Steinformationen, Geröll und Asche kontrastieren die Sonne, das Meer und azurblauer Himmel. Die Licht- und Schattenspiele weißer, von stetigem Wind getriebenen Wolken, stehen im Dialog mit einem landschaftlichen Abstraktum, das sie fliehend streicheln, umarmen und verzaubern. Ihre tanzenden Bewegungen begleiten mit Leichtigkeit die einzigartige Farbensymphonie mannigfaltig strukturierter Lavastarre - und alles fließt. Mit faustischer Zwiespältigkeit hat der Feuerteufel den Mutterboden im erhebenden Tal der Stille zu einer natürlichen Gedenkstätte gebrannt. Hier atmet Ewigkeit. Zeit ist nichtig; Demut und Andacht selbstverständlich. Daß die Gesetze der Natur Gottes eigener Acker bleiben, erinnert Lanzarote Tag für Tag. GK
GERD KEHRER - LANZAROTE - BILDERZYKLUS 6 Collagen /Assemblagen, ohne Titel. Schwarzer Lavasplit auf schwarzem Ölpapier mit Acryl- Übermalung. Entstanden in Costa Tequise, Lanzarote, 2001.
GERD KEHRER - EL TEIDE - BILDERZYKLUS 15 Collagen /Assemblagen, ohne Titel. Schwarzer Lavasand auf Büttenpapier, teilweise mit Gouache-Übermalung. Entstanden in Puerto de la Cruz, Teneriffa, 2005.
Gerd Kehrer hat sich bislang in über hundert Kunstwerken mit den Kanarischen Inseln auseinandergesetzt. Von seinen Bildern und Zyklen - Fuerteventura - Lanzarote - Gran Canaria - El Teide - Am Teide - Las Canadas - Composition Atlantique - u.a., wurde bislang nur ein kleiner Teil in Deutschland ausgestellt. 10 /2007