Samstag, 5. Juli 2008
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Am 1. Januar feiert man auch in Spanien "Año Nuevo", also "Neujahr".





Karneval auf Lanzarote

Der Karneval 2008 in Arrecife begann am 25. Januar mit einer Predigt des Arrecifer Pfarrers und endete am 6.  Februar mit der "feierlichen" Einäscherung der Sardine und großem Feuerwerk am Strand beimCabildo.


In Puerto del Carmen war vom 7. bis zum 10. Februar Fasching.

 

Auch in Teguise und Costa Teguise ist die Sardine längst beerdigt

Am Freitag, 15. Februar war in Costa Teguise Straßenfest auf dem Parkplatz des Colegio Internacional und am Samstag, 16. Februar um 17:30 Uhr dann großer Faschingsumzug in Costa Teguise.

Am 17. Februar um 11 Uhr war der Maskenwettbewerb mit Auftritt der "Los Diabletes" in Teguise. Ab 12 Uhr zog das fröhliche Volk über den Marktplatz und ab 19 Uhr war auch in Teguise tränenreiche Beerdigung der Sardine deren Trauerzug auf der Plaza Camilo Jose Cela startete.

 

Letzte Chance den Kanrneval 2008 auf Lanzarote zu feiern hatten Sie in Haría das mit seinem urigen Dorffasching das Schlußlicht im Reigen der Faschingsaktivitäten bidete. Dort sollte man sich auch 2009 nicht den großer Faschingsumzug durchs Dorf mit anschließendem Faschingsfest entgehen lassen.

 

In Playa Blanca gehts los am Donnerstag, 21. Februar ab 21 Uhr mit Musikgruppen auf der Plaza Ntra. Sra. del Carmen. Viel Spaß für Groß und Klein gibts am Freitag, 22. Februar ab 16.30 mit einem Atelier für Masken und Verkleidungen, ebenfalls auf der Plaza Ntra. Sra. del Carmen und dann um 21.30 Uhr die große Karnevals-Feier mit Drag-Queen, Tanz, Trommlern und zwei Orchestern. Am Samstag, 23. Februar um 17 Uhr beginnt der Karnevals-Umzug an der Playa Flamingo und geht über die Avda. Canarias bis zur Plaza Ntra. Sra. del Carmen, anschließend große Karnevals-Feier. Abschließend am Sonntag, 24. Februar, ab 17.30 Uhr Karnevals-Kinderfest.

 

Allerletze Chance für Karnevalisten war am  1. März in Caleta de Famara: Das volle Programm auch hier mit Umzug, Trommlern und Fiesta.

Bis zum nächsten Jahr - wenn wir uns wieder auf Carneval en Canarias freuen!

 

Am 2. Februar feiert Tías "La Candelaria".  Ein großes Fest mit Prozession und auch dem "Torneo de la Candelaria", einem großen Turnier des "Lucha Canaria", des kanarischen Ringkampfes, wo sich die besten Ringkämpfer der Insel gegenüberstehen.

Vom 1. - 4. Februar feiert man in Tabayesco und Tías Ntra. Sra. de Candelaria und San Blas.

Am 11. Februar feiert man in Guinate Ntra. Sra. de Lourdes.

Am 13. März feiert Teguise San Leandro.


Vom 16. bis 23. März 2008 ist „Semana Santa“ in Spanien. Die „heilige Woche“ - also Ostern -  beginnt mit dem Palmsonntag (Domingo de Ramos) und geht bis Ostersonntag (Domingo de Resurrección). Karfreitag (Viernes Santo) und Gründonnerstag (Jueves Santo), 20. und 21. März sind auch hier Feiertage.

Prozessionen finden die gesamte Karwoche über statt, die Hauptprozession ist jedoch in der Regel am Karfreitag.

Wichtiger Bestandteil der Prozessionen sind die Pasos. Dabei handelt es sich um tischförmige Konstruktionen, die eine Marienstatue oder eine Szene des Krezwegs mit Jesusstatue zeigen. Sie werden von Trägern (Costaleros), Mitgliedern der Hermandades, auf Schultern getragen. Die Träger befinden sich dabei unter den Konstruktionen. Wegen der Seitenbehänge aus Stoff können die Träger die Umgebung also nicht sehen. Kommandos für die Richtung und das Tempo werden von einem Begleiter gerufen. Kommandos für das gleichzeitige Absetzen und Anheben der Konstruktionen werden durch Klopfzeichen gegeben. Das Hauptelement einer jeden Prozession ist die Virgen (Jungfrau Maria), die mit kostbaren Gewändern, Kerzen und dem typischen Baldachin geschmückt ist.

Domingo de Ramos (Palmsonntag)
Lunes Santo
Martes Santo
Miércoles Santo
Jueves Santo
Madrugá (die Nacht von Donnerstag auf Freitag)
Viernes Santo (Karfreitag)
Domingo de Resurrección (Ostersonntag)

Am 25. März feiert die Gemeinde von Haría Nuestra Señora de la Encarnación und Ende März dann die Bajada de la Palmera.

Am 1. Mai ist "Fiesta del Trabajo", in Deutschland "Tag der Arbeit".

Am 3. Mai feiert man auf den Kanaren die „Fiesta de la Cruz“ und die Bürger in Teguise schmücken aus diesem Anlass die 14 im Dorf befindlichen Kreuze zu ehren des „Tag des Kreuzes“ mit Blüten und frischem Grün.

Am 30. Mai ist „Día de Canarias“ also „Tag der Kanaren“ da feiern wir uns selber und müssen nicht zur Arbeit gehen. So einen „Landesfeiertag“ haben übrigens alle autonomen Regionen von Spanien.





Fronleichnamsprozession und Salzteppiche in Arrecife

Corpus Christi (Fronleichnam) auf Lanzarote

In diesem Jahr wird auf Lanzarote Corpus Christi (Fronleichnam) vom 22. bis 25. Mai gefeiert. Ein fest verwurzeltes Fest in Arrecife und den anderen Gemeinden wo alljährlich von den Bürgern wunderschöne bunte Salzteppiche gestreut werden. Die Teppiche sind etwa 8 bis 10 Meter lang und etwa 4 bis 8 Meter breit. Am Vorabend von Fronleichnam verwandelt sich Arrecife zu einem Treffpunkt an dem keiner fehlen darf. Am Sonntag dann ist gegen 12 Uhr Prozession nach der Messe in der Kirche San Ginés abgehend von der Kirche.

 

 

Teguise

 

Am 23. und 24. Mai um 17.30 treffen sich die Nachbarn auf der Plaza de San Miguel in Teguise um die berühmten Salzteppiche zu Fronleichnam zu machen.


Der Chor San Gines gibt anlässlich Fronleichnam zwei Konzerte mit dem Titel Misa de la Coronación de Mozart: Das erste am Samstag, 24. Mai um 21 Uhr und das zweite am Sonntag, 25. Mai um 12 Uhr im Convento Santo Domingo in Teguise.

 

 

 


"San Antonio" in Tías

Mitte Juni (am 1. oder 2. Sonntag des Monats) feiert man auf der Hauptstraße in Tías "San Antonio". ein sehr altes, traditionelles Fest an welchem sich die Burschen und Mädchen des Dorfes auf der Hauptstraße unter den Argusaugen der Mütter zum Flirten und Flanieren treffen, reden und dabei Gebäck knabbern. Es ist ein alter Initiationsritus, der die Jugendlichen auf die kommenden Feste der Erwachsenen vorbereiten soll und natürlich auch zur Hochzeitsanbahnung dienen soll...



Agostino Bonisoli: Carlo Borromäus (links) und Luigi Gonzaga beten zur Jungfrau Maria, um 1695, im Museum in Mantua.

San Luis Gonzaga in Las Breñas

Genau am 21. Juni,  feiert auch die lanzarotenische Gemeinde Las Breñas. Sie feiert ihren Schutzheiligen San Luis Gonzaga (Aloisius (Luigi) von Gonzaga von Duque Cornejo; (1568-1591)) mit diversen Aktivitäten wie heiliger Messe mit anschließender Prozession mit dem Schutzheiligen in Begleitung der Folkloregruppe „El Rubicón“ durch die Straßen (Messebeginn 21. Juni 19 Uhr /  2007). Weiter Feierlichkeiten in der Sociedad (Gemeindezentrum).

 

Wer ist San Luis Gonzaga?

Luigi, Erbprinz derer von Gonzaga, wurde von seiner Mutter fromm erzogen. Ab seinem zehnten Lebensjahr war er als Page am florentinischen Hof der Medici in Brescia sowie am Hof von König Philipp II. von Spanien tätig. Er lernte dort nicht nur die führenden Leute seiner Zeit kennen, sondern auch die Sittenlosigkeit, Brutalität und Frivolität der führenden Schicht. Aus Protest dagegen gelobte er - der Überlieferung nach im Alter von zehn Jahren - ewige Keuschheit.

Unter dem Einfluss von Kardinal Carlo Borromäus trat er 1585 seine Erbschaftsansprüche an seinen jüngeren Bruder ab und in den Jesuitenorden ein - gegen den Willen des Vaters, weil der in diesem Orden keine Chance sah, seinen Sprössling zu Kardinalsehren kommen zu sehen und entsprechend davon zu profitieren. Luigi reiste nach Rom um dort - noch nicht zwanzig Jahre alt - sein Noviziat bei den Jesuiten zu beginnen. Zwei Jahre später legte er seine Gelübde ab. Auch ohne Rechtstitel blieb er der bestimmende Mann in seiner Familie, dessen Autorität trotz seiner Jugend respektiert wurde, nachdem der Vater schon bald gestorben war. Luigis Noviziat wurde durch schwere familiäre Streitigkeiten und territoriale Machtkämpfe belastet, in denen er zu vermitteln suchte. In seinem Orden widmete er sich theologischen Studien, vor allem aber der Krankenpflege. In zahlreichen Briefen betrieb er Seelsorge an Jugendlichen.

Luigi starb während einer Pestepidemie, nachdem er sich bei der Pflege von Kranken die tödliche Ansteckung holte. Er hinterließ Briefe und Schriften, die besonders für die Bildung der Jugend beispielgebend waren. Die Volksfrömmigkeit zeichnete über ihn das Bild eines keuschen Unschuldsengels, der sich nicht einmal getraut habe, seine Mutter anzuschauen undFrauen nur mit niedergeschlagenen Augen begegnet sei.

1726 wurde Luigi heilig gesprochen.1729 zum Patron der studierenden Jugend bestimmt.
Er ist der Patron von Mantua; der studierenden Jugend; bei Berufswahl; gegen Augenleiden und Pest.

Quelle: www.heiligenlexikon.de




"San Juan" in Haría

Am 24. Juni feiert Haría, eine der sieben Gemeinden der Kanareninsel mit dem gleichnamigen Dorf (Pueblo), seinen Schutzheiligen San Juan Bautista. Jeweils am Samstag des Wochenendes zuvor beginnen die Festlichkeiten mit einem farbenfrohen Umzug vom Parkplatz des Friedhofs, auf welchem auch Cesar Manrique begraben liegt, bis zum Markt- und Kirchplatz. Kind und Kegel und viele befreundete Trachten- und Musikvereine der ganzen Insel schmeißen sich in ihre Trachten um fröhlich singend zum Kirchplatz zu ziehen. Die Bewohner am Straßenrand öffnen ihre Fenster und stellen kleine Leckereien ins Fenster damit die Vorüberziehenden sich ein paar Häppchen greifen können.
Auf dem Kirchplatz zeigen dann am Abend, anschließend an den Umzug, die verschiedenen Trachten- und Musikvereine was sie für San Juan einstudiert haben. Kanarische Tänze und Lieder erfreuen dann bis nach Mitternacht die Besucher des Umzuges.

Zu San Juan organisiert die Gemeinde Haría einen ganzen Monat lang die verschiedensten Aktivitäten, wie Ausstellungen, Konzerte, Tanzabende und vieles mehr. Vieles davon finden Sie in unserem Veranstltungskalender. Wenn  Sie einen Überblick über alle Veranstaltungen möchten, gehen Sie am besten Anfang Juni ins Ayuntamiento (Bürgermeisteramt) von Haría und holen sich ein Programmheft.

 

Die Bilder von San Juan 2007 finden Sie hier in unserer Fotogalerie.

 

In diesem Jahr sehenswert sind auf jeden Fall folgende Veranstaltungen:

 

 

 

VII Festival Folklórico Malpaís de la Corona

Zum siebten Mal findet das beliebte kanarische Folklore-Festival statt. Freitag, 20. Juni, 21.30 Uhr auf dem Dorfplatz in Haría.

Anschließend große Fiesta mit Folklore und Tanz

 

 

Samstag, 21. Juni, 18.30 Uhr XV Romería en Honor a San Juan Bautista - Großer Festumzug mit Teilnahme von Flokloregruppen, Festwagen, geschmückten Kamelen, Groß & Klein und Kind & Kegel.

 


San Pedro in Máguez

Die Fiestas San Pedro in Máguez finden immer am Wochenende im Anschluß an den großen Umzug von San Juan in Haría statt. Bei Theater und Musik in der Sociedad und auf der Straße vor der Sociedad amüsieren sich die Dorfbewohner. Auch hier werden die Feuer zu San Juan angezündet, ein kleines Fußball- oder Bola-Turnier abgehalten und Tapas oder Paella und reichlich Wein gereicht. Das Veranstaltungsprogramm findet man in der Regel ein paar Tage vorher im Hoja de Haría oder auf den Internetseiten vom Ayuntamiento von Haría. Wozu die kleine Gemeinde mehrere Internetauftritte benötigt, bleibt deren Geheimnis und nur böse Zungen behaupten diese wären dazu da um die Bürger zu verwirren. Wir glauben: es ist einfach Beschäftigungsterapie für Beamte und Bürger. Die Einen schreiben, die Anderen suchen...


San Juan oder La Noche de San Juan - die Johannifeuer

17-05-08 Lanzarote/Spanien (sb) - Von Montag 23. auf Dienstag 24. Juni 2008 feiert man auch auf Lanzarote die „Noche von San Juan“ und mit den lodernden “Hogueras de San Juan“ (Johannifeuer) die Sommersonnenwende.
Doch nicht verwechseln bitte: Die Anhänger der heidnischen Bräuche (Schamanen, Magiere, Hexen und Zauberer) feiern am 21. Juni den längsten Tag des Jahres mit der längsten Strahlkraft der Sonne, während die Christen die Feier ihres Heiligen San Juan (gemeint ist San Juan Bautista – Johannes der Täufer) in die Nähe der Sommersonnwende rückten. Der Johannistag (kurz auch Johanni, gelegentlich auch Johannestag) ist der Gedenktag der Geburt Johannes des Täufers am 24. Juni. Warum gerade San Juan? San Juan war die „göttliche Fackel“, welche die Reinkarnation des Gottessohnes ankündigte. Im übertragenen Sinne die dunklen Seelen erhellen sollte, genau so, wie an diesem Tag die Sonne am längsten die Finsternis vertreibt.

In Wirklichkeit feiern wir mit diesem Sommersonnwendfest aber den Sonnenaufgang des 22. Juni. Das Fest beginnt in der Nacht vorher, am 21. Juni. In dieser Nacht öffnen sich gemäß zahlreichen heidnischer Legenden die Tore der „anderen Seite des Spiegels“: der Zugang zu verzauberten Grotten, Burgen und Schlössern öffnet sich, die maurischen Königinnen befreien sich aus ihren Ketten und die durch einen Zauber gefangenen Prinzen und Prinzessinnen werden wieder frei, die Drachen brüllen und die Pferde des Teufels fliegen durch die Lüfte, aus ihren unzugänglichen Behausungen treten geheimnisvolle Frauen, um im Mondlicht spazieren zu gehen, seltsame Geister, geschützt durch Dunkelheit und Strauchwerk, irren umher, verliebte Mädchen träumen, wer der Galan ist, der sie entblättert, giftige Pflanzen verlieren ihre schadenbringende Eigenschaft, Heilpflanzen potenzieren ihre Kraft, die Schatztruhen bewegen sich im Inneren der Erde und lassen wenigstens einen armen Menschen eine von ihnen entdecken, der Tau heilt alle Krankheiten, und er macht jene schöner und jünger, die ihren ganzen Körper mit ihm nässen. In dieser Nacht öffnet sich das Tor, das uns zur Kenntnis der Zukunft führt und Einblicke gewinnen lässt in die Mystik der so genannten Realität. In dieser Nacht glimmen die Gräber, der Teufel läuft frei herum, und die Felder werden von Juan gesegnet…

Die Nacht wird durch zwei Ereignisse bestimmt: den Feuertanz und die Proben. Um einige aufzuzählen: Wenn man nach Mitternacht, beim Ausgehen, einen schwarzen Kater trifft, bedeutet dies Unglück, und Glück, wenn er andersfarbig sein sollte. Die Zweige der Bäume, die um Mitternacht ein Kreuz bilden, werfen die doppelte Frucht ab…

Bei Sonnenaufgang benetzen die Menschen mit geweihtem Wasser Haar und Hände und rufen dreimal hintereinander: ¡San Juan!, ¡San Juan!, dame milcao, yo te daré pan. Heiliger Johannes, heiliger Johannes, gib mir milcao (ein Gericht aus Kartoffeln und Butter), und ich gebe dir Brot.




San Marcial de Limoges und Prozession

„San Marcial del Rubicón“ in Femés

Am Montag, 7. Juli, feiert das pueblo Femés auf Lanzarote „San Marcial del Rubicón“. Ein Fest zu Ehren des Schutzpatrons von Lanzarote - dem ehemaligen Bischoff von Limoges. Ursprünglich galt das Dorf  als „Piratenhöhle“, da diese dort die ersten Siedler waren. Im XVI. Jahrhundert zerstörten englische Piraten die ehemalige Kirche „San Marcial del Rubicón“, nach der das Fest benannt ist. Im 13. Jahrhundert war in Femés erster Bischofssitz der Kanaren (Entrada en la Soledad del Rubicón); viel später dann das Bürgermeisteramt angesiedelt. Heute befindet sich das religiöse Zentrum von Femés  in der Dorfkirche, wo nicht nur die Heiligenfigur des Schutzpatrons von Lanzarote „San Marcial de Limoges“ steht, sondern auch unzählige Schiffsmodelle, gespendet von den Fischern der Insel, die diesen Heiligen ganz besonders verehren. Am 7. Juli tragen die Dorf- und Inselbewohner den Heiligen in einer Prozession um die Kirche. Dieses Fest ist das bedeutendste religiöse Ereignis auf Lanzarote - es vereint sogar die sonst rivalisierenden Parteien, deren Anhänger dann, wie aus einem Munde, während der kleinen Prozession um die Kirche in den Chor der Gläubigen einfallen: „San Marcial, San Marcial, aparta el peor mal.“ (Befreie uns vom schlimmsten Übel)
Fotoquelle: canarias7

 

In der ganzen Woche vom 1. bis 8. Juli organisiert die Gemeinde eine Reihe von Feierlichkeiten wie Backwettbewerbe, Karaoke-Shows, Spiele für Groß & Klein, eine Kunsthandwerksmesse, Theateraufführungen, Folklore, und vieles mehr. Der Haupttag ist der 7. Im Tagesverlauf werden mehrere Messen gelesen und um 19.30 Uhr beginnt dann die Prozession. Anschließend ausgelassenes Dorffest mit Auftritten von Folkloregruppen.

Am 29. Juni feiert man in Máguez  San Pedro.


Fiestas de la Magdalena – Masdache

Mitte Juli  feiert das Pueblo Masdache die "Fiestas de la Magdalena". Feierliche Prozession ist immer sonntags.



„Virgen del Carmen“ - Schutzheilige der Fischer und Seefahrer

Am 16. Juli feiert man auf den Kanaren, ja in ganz Spanien „Virgen del Carmen“, die Schutzheilige der Fischer und Seefahrer. Da die Menschen auf den Kanaren Jahrhunderte lang auf den Fischfang angewiesen waren ist dies noch heute ein ganz besonderes Fest für sie. Gefeiert wird auf der ganzen Insel aber besonders natürlich in Puerto del Carmen, oder „La Tiñosa”, wie Puerto del Carmen früher einmal hieß. Dort versammelt sich alles was vier Beine hat im alten Hafen auf der Plaza del Varadero wo im Prinzip alle Feierlichkeiten stattfinden. Auch  in Playa Blanca wird zu Ehren der heiligen Jungfrau gefeiert. Die Prozession mit der geschmückten Statue der Jungfrau, verläuft von der Avenida Papagayo bis zur Playa Pequeña und von dort auf ein Fischerboot welches wiederum von unzähligen kleinen und größeren geschmückten Booten begleitet wird. Sie ist jedes Jahr ein Magnet für Gläubige und Zuschauer.

Aber auch in anderen Dörfern der Insel wird gefeiert:

TEGUISE:organisiert eine Prozession, folkloristische Auftritte, lucha canaria kanarischer Ringkampf) und eine Kunsthandwerksmesse. Das ist schon mal den einen oder anderen Abstecher wert und mindestens so sehenswert wie die Feierlichkeiten auf La Graciosa, wo nach Puerto del Carmen die zweitschönste Schiffsprozession stattfindet.

 

PUERTO DEL CARMEN: Um die erste Woche im August, wo normalerweise die Fischer von den Küsten Afrikas zurückkehrten, feiern die Bewohner Puerto del Carmens ihre Jungfrau. Die Plaza del Varadero im alten Hafen füllt sich mit Buden und Ständen voller Krimskrams und Groß und Klein kommt um zu trinken und sich zu amüsieren. Die Fischer begleiten ihre Jungfrau in einer Prozession und machen hierbei auch einen kleinen Abstecher aufs Meer.


PLAYA BLANCA: eine Prozession zu Lande am 16. Juli und eine Prozession mit Booten auf dem Meer, am 20. Juli, wird in Playa Blanca zu Ehren der Virgen del Carmen, der Schutzheiligen der Fischer und Seefahrer, abgehalten. Eine festliche Messe findet an den Prozessionstagen jeweils um 19 Uhr abends in der katholischen Kirche von Playa Blanca statt.

 

CALETA DE SEBO auf Graciosa:feiert die Virgen del Carmen als größtes Fest mit Prozession und Umzug am Tag und in der Nacht zu Wasser und zu Land. Orchester und Musikgruppen von allen Inseln kommen an diesem Tag nach Graciosa um mit den Insulanern zu feiern. Und wo normalerweise täglich nur zwei Fähren zwischen Orzola (Lanzarote) und Caleta del Sebo auf La Graciosa verkehren, fahren  an den Festtagen im Juli ununterbrochen Boote ein und aus. Die Strände der Insel sind voll gepackt mit zeltenden jungen Leuten. Anlässlich der Fiesta verwandelt sich Graciosa zum Zentrum für feucht-fröhlichen Trubel grenzenlos laut und ausschweifend.

Fotoquelle: canarias7

Da es weder unsre Inselregierung noch die einzelnen Gemeinden schaffen, rechtzeitig einen Festplan herauszugeben, nach welchem sich Touristen und Einwohner richten könnten, rät die Redaktion von Lanzarote37° sich in den entsprechenden Bürgermeisterämtern wenige Tage vor dem Fest nach Flyern bzw. Prospekten umzusehen.

 



Ermita de las Nieves

Romería zur Ermita de la Nieves

Am 5. August wird Nuestra Señora de la Nieves gefeiert. Der feierliche Umzug (Romería) ist am Samstag, 4. August um 17 Uhr und beginnt am Fußballplatz in Teguise bis zur Ermita de las Nieves oberhalb von Los Valles.

 

Am 15. August ist in Spanien "Asunción de la Virgen" , Auferstehung der Jungfrau oder zu deutsch "Mariä Himmelfahrt" - auch an diesem Tag darf man in Spanien zu Hause bleiben.

Am 30. August feiern die Bürger von Orzola Santa Rosa de Lima. (Der Feiertag variiert entsprechend des Kirchenkalenders.)

Am 8. September feiert man in Punta Mujeres Nuestra Señora del Pino.


San Gínes der Schutzheilige von Arrecife

Mitte August feiert Arrecife seinen Schutzheiligen San Ginés.






XIX. Feria de Artesanía in Mancha Blanca

Vom 11. bis 15. September findet 2008 die Kunsthandwerksmesse (Feria de Artesanía) in Mancha Blanca, neben der Kirche "Los Dolores" bei Tinajo,statt. Auf der Messe findet man alle möglichen, traditionell hergestellten Waren der Kanaren wie, kanarische Zigarren, Ton-Waren, Stickereien, Korbflechtarbeiten und Hüte aus Stroh bis hin zu leckrem kanarischem Käse und natürlich die verschiedenen Weine der Insel.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und weil heutzutage nichts mehr ohne viel Lärm und Radau geht, gibts auch noch einen deftigen Jahrmarkt mit Fahrgeschäften, Losverkäufern, Würsten, Pommes und viel Ketchup eben allem was dazu gehört.

 

 

 

 

 

Die Romeria (Pilgermarsch) zur Ermita Los Dolores in Mancha Blanca ist ebenfalls jährlich während "Dolores" und verkommt leider immer mehr zum allgemeinen Straßen-Besäufnis

 


Folklorefestival: Encuentro Folklórico "Nanino Díaz Cutillas"

Das größte Folklore-Fest der Insel findet jedes Jahr von neuem unter dem Namen "Nanino Díaz Cutillas" während der Feria de Artesanía in Mancha Blanca (Tinajo) statt. 2007 vom 20. bis 22 September.
Dieses kanarische Folklorefestival wird auch zu Ehren des am 27. September 1988 verstorbenen und äußerst beliebten Journalisten und Volksmusik-Moderators Fernando Díaz Cutillas, gefeiert. Wie kein anderer setzte sich Díaz, der 1937 in Gran Canaria geboren wurde, für den Erhalt kanarischer Traditionen ein und seine Volksmusik-Sendung "Tenderete" auf TVE (Televisión Española de Canarias) schlug alle Quoten lokaler gefärbter Fernsehsendungen.


Mala: Nuestra Señora de las Mercedes

Ab Sonntag 23. September 2007  feiert Mala Nuestra Señora de las Mercedes.



Explanada de Guacimeta in Playa Honda.

Fiesta: Don Antonio Fernández Casanova

Ende September kommt man auch in San Bartolomé langsam in Feststimmung und bereitet die Feierlichkeiten zu Ehren des Don Antonio Fernández Casanova vor.



Christoph Kolumbus. Portrait von Sebastiano del Piombo (1485-1547)

Am 12. Oktober ist in Spanien "Fiesta Nacional",  also Nationalfeiertag. Der Día de la Hispanidad wird gefeiert. Es ist der Jahrestag der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus am 12. Oktober 1492 und wird seit 1911 von den lateinamerikanischen Republiken und den Mutterländern Spanien und Portugal begangen.
Doch nicht alle feiern Kolumbus Tag der Entdeckung: In vielen lateinamerikanischen Ländern ist der einstige Feiertag abgeschaft, in Panama gar zum "Tag der Trauer" erklärt worden. Cristóbal Colón ist in Lateinamerika also nicht mehr überall willkommen.  Auch in Venezuela und Honduras wurden seine Denkmäler gestürzt, in Venezuela benannte ihn Präsident Hugo Chavez um - und zwar in "Tag des indigenen Widerstands", also des Widerstands der Ureinwohner, in Ecuador lehnen die Indios eine Feier zu Ehren von Kolumbus ab und in Honduras wurde 1998 wurde sogar ein Prozess gegen Kolumbus angestrebt. Die Kläger, Indio-Aktivisten, räumten zwar ein, Kolumbus sei zwar nicht der Eroberer, aber dennoch der Initiator der Eroberung. Damit sei er automatisch schuld an Mord, Brandschatzung, Zerstörung und der Ausbeutung der amerikanischen Ureinwohner, die bis heute in allen Ländern Lateinamerikas zu den Ärmsten gehören.
Auf den Kanaren dagegen gedenkt man dem Seefahrer und Eroberer mit besonderer Inbrunst. Schließlich machte Cristóbal Colón auf der Insel La Gomera seine letzte Zwischenstation, bevor er 1492 zu seiner großen Reise aufbrach. Und auch in der Vorbereitung zu seiner zweiten Reise hielt er sich mehrere Wochen auf der Kanareninsel El Hierro auf, bevor er erneut in die Neue Welt startete.

Am 1. November ist auch in Spanien "Día de Todos los Santos", also Tag aller Heiligen, zu deutsch Allerheiligen.

Am 3. Dezember feiert man in Yé jährlich den Schutzheiligen San Francisco Javier mit einer großen Romeria, viel Folklore und wunderschönen Trachten.


Am 4. Dezember feiert man in Máguez die Gemeindepatronin Santa Bárbara. Das ist jährlich Anlaß zu ausgiebigen Feiern die etwa vier Tage vorher beginnen und dann 10 Tage lang andauern. Das Festprogramm wird so spät herausgegeben, dass Sie bei Interesse  etwa eine Woche vorher im Ayuntamiento (Rathaus) von Haría nach entsprechenden Flyern fragen sollten.

Am 6. Dezember ist "Día de la Constitución" bei uns in Deutschland Nikolaus (:-)

Am 8. Dezember ist ebenfalls nationaler Feiertag in Spanien. Wir feiern die "Inmaculada Concepción" also Marias unbefleckte Empfängnis.




Tradition: Die Krippen Lanzarotes

Vom 15. Dezember bis Heilige Drei Könige am 6. Januar kann man auf Lanzarote in fast allen Dörfern Krippen finden, welche von den Gemeindemitgliedern in liebevoller, oft wochenlanger Kleinarbeit aufgebaut werden. Die grüßte und schönste Krippe wird jedes Jahr am 15. Dezember in Yaiza eingeweiht und ist nicht zu übersehen. Aber auch andere Dörfer bauen wunderschöne kleine Kunstwerke auf wo immer wieder akribisch die Insel nachgeahmt wird und mittendrin die heilige Familie in einer Höhle zu finden ist. Aber auch der "kleine Scheißer" (siehe die Krippengeschichte von Lanzarote37° Nr. 12/07) darf nicht fehlen....
Fotos von oben nach unten:
Krippe in Yaiza, Krippe in Haría (vor dem Rathaus), der "kleine Scheisser" in Harías Krippe.



"Ranchos de Pascua o Animas" in Teguise

Am 24. Dezember ist um Mitternacht traditioneller "Misa del Gallo" (Weihnachtsgottestienst) mit Auftritt der "Ranchos de Pascua o Animas", die Lieder und Tänze zu Ehren des Jesuskindes aufführen, in der Kirche „Iglesia de Nuestra Señora de Guadalupe“ in Teguise. Eine Tradition die seit 1580 gepflegt wird. Über die Tradition des Rancho hat Lanzarote37° in seiner Ausgabe vom Dezember 2006 geschrieben. Wenn Sie möchten, können Sie hier nachlesen.
Absolut sehens- und erlebenswert!

Am 25. Dezember wird in Spanien "Navidad del Señor" gefeiert, also Christi Geburt. Fein für uns Residenten denn wir feiern am 24. "Heilig Abend" und am 25. nochmal mit den spanischen Nachbarn die Geburt des Herrn.


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